Aug 212016
 

Ursprünglich fing ich mit dem Dampfen ja an, um von der Tabakzigarette wegzukommen. Schnell wurde aber die Dampferei zur Leidenschaft, und ja, die Gerätesammlung hat sich seitdem deutlich verändert.

Ein paar Wochen nach dem Start mit einem damals klassischen Einsteigerset, der eGo C, sahen meine Dampfen so aus:

stefdampfen2013

Mitte 2014 war die Sammlung schon etwas größer, die Geräte selbst hingegen ließen sich weiterhin der Gattung „Einsteiger“ zuordnen:

stefdampfen2014

Im Frühsommer 2015 gab es immerhin schon eine Kombi aus der „Highend-Klasse“:

stefdampfen2015

Und so sieht die Dampfensammlung zur Zeit aus:

stefdampfen2016

SQuape X auf der Dicodes No6, SQuape Rs auf dem Dani Extreme V2 plus, Kayfun 5 auf Vapor Flask Lite und SMOK TFV8 auf dem Wismec Reuleaux DNA 200. Dazu gesellen sich noch der Kayfun Mini 3, der SQuape R und der Twisted Messes RDA.

Der Wert der Gerätesammlung hat sich seit Beginn ungefähr verfünfzehnfacht, aber so ist das nun mal, wenn etwas zum Hobby wird – und wenn man jeden Tag beruflich mit den besten Geräten auf dem Markt in Berührung kommt. Ja, es ist halt Leidenschaft, und da möchte man einfach das beste haben, nicht nur in Punkto Geschmack sondern auch bei der Verarbeitung und dem „Dampfgefühl“. Und da ich zur Zeit sowieso keine Zeit habe, Geld für andere Dinge auszugeben… Im Übrigen bin ich, wenn ich mir so die Sammlungen einiger Dampfernerds ansehe, noch sehr zurückhaltend. 😉 Und natürlich spiele ich mit dem Gedanken, demnähx noch eine kleine Vitrine für die Sammlung anzuschaffen. Bekloppt? Nerdig? Vielleicht. Aber schön! 🙂

Dann bin ich mal gespannt, wann es der Benedikt schafft, einen Beitrag zur Entwicklung seiner Dampfensammlung zu schreiben… 😉

Gefällt(2)Gefällt nicht(0)
Aug 142016
 

Als vor knapp einem Jahr der TFV4 von SMOK die Welt erblickte löste er einen riesigen Hype aus: Endlich mal mit einem relativ preiswerten Tankverdampfer riiiiesige Wolken schieben können – der Traum eines jeden „Pubertätdampfers“. 😉 Dass der Geschmack des Gerätes eher mäßig war, die Selbstwickeleinheit bestenfalls passabel und die Vielfalt der (relativ teuren) Coils einen fast schon überforderte – geschenkt.

Das Cloud Beast: Der TFV 8 von SMOK

Das Cloud Beast: Der TFV 8 von SMOK

Nun ist der Nachfolger da, der TFV8. Zwar vom Design und vom Aufbau her fast identisch ist er doch deutlich eine Verbesserung zu seinem Vorgänger – jetzt kann man mit dem „Cloudbeast“ nicht nur mächtige Wolken schieben, er schmeckt sogar dabei! Klar, ein richtiges Geschmackswunder ist das Gerät, zumal mit offenem Luftzug, auch nicht, aber das erwartet man eigentlich auch nicht, dennoch sind die beiden zur Zeit erhältlichen Coils deutlich leckerer. Das Highlight des Verdampfers ist allerdings seine RBA, auf der auch etwas dickere Coils gut Platz finden, und man somit auch noch mal einiges an Geschmack herauskitzeln – und auch Geld sparen – kann.

Die Selbstwickeleinheit - Platz satt.

Die Selbstwickeleinheit – Platz satt.

Dass das Ding einen Akkuträger mit hoher Leistung (und mindestens zwei, besser drei Akkus) benötigt dürfte klar sein. Empfohlen werden die Q4 Coils mit 80 bis 150 Watt, die T8 mit 120 bis 180 Watt. Klar, ein bisschen weniger geht auch, aber mit einer der zur Zeit gängigen 75 Watt-Boxen macht das „Cloudbeast“ nun wirklich keinen Spaß.

Wie von SMOK gewohnt ist das mitgelieferte Zubehör wieder sehr umfangreich: 2 Coils, eine RBA, ein Ersatzglas und -schrauben und diverse Dichtungs- und Beautyringe sind dabei, und das für gerade mal 50 Euronten! Dass der Tank 6ml fasst ist übrigens auch gut so – ansonsten könnte man bei intensiver Nutzung im Minutentakt nachfüllen, und das wäre selbst bei der, noch mal etwas verbesserten, Topbefüllung irgendwann nervig.

Der Umfang des TFV8-Sets

Der Umfang des TFV8-Sets

Fazit: Mit dem TFV8 bekommt man einen – relativ – günstigen Verdampfer, mit dem man einfach mal üppig Wolken schieben kann und bei dem der Geschmack trotzdem nicht völlig auf der Strecke bleibt. Genau das richtige übrigens für den Stef, der einfach kein Tröpfeltyp ist und so trotzdem ab und zu mal „die Sau raus lassen“ kann… 😉

 

Gefällt(1)Gefällt nicht(0)
Jun 182016
 

Dass sich bei „Dampf-Freaks“ mit der Zeit das ein oder andere Gerät ansammelt ist bekannt. So entstehen dann Kombinationen von Akkuträger und Verdampfer, die entweder optisch oder von der Performance her – und im Idealfall sowohl als auch – perfekt zueinander passen. Hier sind mal meine derzeitigen Lieblings-Kombis:

Die Schönste:

SQuape Rs auf dem Dani Extreme V2+. Ästhetisch einfach ein Augenschmaus, meiner Meinung nach eine der hübschesten Kombis überhaupt auf dem Markt, veredelt durch ein Dampfwürmchen aus der Limited Edition 2016.

Die Schönste

Die Schönste

Da der Dani zur Zeit häufiger „dienstlich“ unterwegs ist (siehe weiter unten) wartet der SQuape auf einen neuen Akkuträger, um dann – bestückt mit einer schönen Twisted Coil – vor Allem den süßen Freuden nachzukommen: Keksige, kuchige oder sehr süße Früchte kommen in diesem Setting einfach hervorragend.

Die Alltagskombi:

SQuape X[Dream] auf der Dicodes No6. Sowohl optisch – wobei die Box unter fast jedem Verdampfer gut aussieht – als auch von der Leistung her perfekt zueinander passend, dazu sehr flexibel und durch das Topfilling und den 26650er Akku extrem praktisch, außerdem noch sehr cool aussehend. Eben die perfekte Alltagskombi.

Die Praktisch-Coole

Die praktisch-coole Alltagskombi

Zur Zeit mit einer feinen Twisted Clapton-Single-Wicklung mit 0.5 Ω, befeuert mit 40 Watt, gerne mit eher menthol- und anishaltigen Liquids wie Heisenberg oder Black & Blue.

Die Dienstdampfe:

Kayfun 5 auf dem Dani Extreme V2+. Geschmacklich auf höchstem Niveau, außerdem sind das Topfil-System und die Liquidcontrol im Arbeitsalltag extrem praktisch. Dazu sticht die Kombi optisch ins Auge, ohne jedoch Einsteiger zu verschrecken, zumal die Dampfentwicklung bei meinem momentanen Setting eher zurückhaltend ist.

Die Dienst-Dampfe

Die Dienst-Dampfe

Mit einer entspannten 0.5er V2A 0.5 Ω-Wicklung, befeuert mit schlanken 25 Watt und gerne fruchtigen Liquids – derzeit Mango, Bottermelk Splash (beide von Dark Burner) oder No Name (von Förde Liquids) – habe ich das Backedampfen wieder für mich entdeckt.

Dazu kommt dann noch die Kombi aus Reuleaux DNA 200 und Twisted Messes, wenn ich mal so richtig Wolken schieben möchte. Weitere Tanks reizen mich derzeit nicht, lediglich eine schöne Box ist noch für den SQuape Rs geplant, aber wer weiß, was in den nächsten Monaten auf dem Markt so passiert. Also halten wir es mit den so häufig gesprochenen Worten eines Dampferfreaks: „Momentan bin ich restlos zufrieden und brauche nichts mehr…“ 😉

Gefällt(1)Gefällt nicht(0)
Mai 292016
 

Seit geraumer Zeit nutzen wir den neuen SQuape, und wie versprochen gibt es jetzt ein etwas ausführlicheres Posting zu diesem Gerät.

Der Aufbau
Der neue SQuape wurde vollkommen neu aufgebaut. Am meisten für Aufsehen sorgte das neue 3-Lock-System: mittels eines Bajonettverschlusses kann mit einer kurzen Drehung der Tank geöffnet, komplett verschlossen oder von der Base genommen werden. Stattqualm hat sich außerdem von den einzelnen, auswechselbaren Decks verabschiedet und dem X ein neues, universelles Deck mit zwei Polepins spendiert. Mit einer Lochgröße von 2,5mm sollten hier die allermeisten Drähte Platz finden. Die Airflowcontrol liegt nicht mehr unten am Tank sondern wanderte ein wenig höher, ist nun stufenlos einstellbar und sowohl für Single- als auch Dualcoilbetrieb nutzbar. Und endlich lässt sich der SQuape auch von oben befüllen – mittlerweile bei den meisten Tankverdampfern ja üblich.

Das Wickeln
Der SQuape R war ja vor allem für Wickeleinsteiger genial. Großartige Experimente konnte man beim W-Deck nicht machen, wickeln, auflegen, festschrauben, Watte durch, bündig abschneiden, und fertig. Beim neuen Deck ist die Wicklung an sich ebenso wenig problematisch – lediglich bei einer Dualcoil muss man, da pro Pole nur ein Loch vorhanden, ein bisschen fummeln – allerdings ist das Verlegen der Watte schon ein bisschen tricky. Schnell wird man dazu verleitet, zu wenig Watte zu nehmen, und dann wird das ganze eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Also: Mit der Watte nicht sparsam sein, das komplette Deck gut auslegen, vor allem bei einer Singlewicklung auch an der Wicklung abgewandten Seite. Wichtig ist ferner, dass keine Watte auf dem Rand des Decks liegt. Ja, Wickeleinsteiger benötigen also schon eine gewisse Frustrationstoleranz oder müssen über einen entsprechenden Spieltrieb verfügen. Ansonsten ist das Deck wesentlich flexibler als bei der R-Serie: Singlecoil, Dualcoil, Coil zwischen den Poles – alles möglich. Einen zu großen Durchmesser sollte die Wicklung allerdings nicht haben, 3mm ist da schon das höchste der Gefühle.
Einige berichten, dass man sich zu dünne Drähte mit den Poleschrauben abzwacken kann, das konnten wir bislang nicht nachvollziehen, allerdings war bislang auch 0,32er Ni200 der dünnste Draht, mit dem wir gewickelt haben.

Das Aussehen
Ist ja immer Geschmackssache. Auffällig sind die nun etwas „gebrochenen Viva-Fenster“. Die einen meinen, die R-Serie sah eleganter aus, die anderen, zu denen zähle ich, finden den X-Dream nun offener. Etwas futuristischer wirkt er in jedem Fall, und je nach Stellung des AFC-Rings kann der SQuape X auch ein richtig grimmiges Gesicht machen. 😉 In jedem Fall ist er unverwechselbar.

squapex2

SQuape X auf Dicodes No6, Dani Extreme V2 plus und Reuleaux DNA200

Der Geschmack
Der SQuape ist für seinen hervorragenden Geschmack bekannt – und das hat sich beim neuen Modell nicht geändert. Im Alltag fielen zwei Dinge besonders auf: Süße Liquids werden besonders intensiv betont, und zweitens: Der Geschmack ist bei einer Singlecoil, zumindest bei meinen bisherigen Wicklungen, intensiver. Auch wenn Backenhörnchen beim X gut bedient werden hat der R hier leichte Vorteile. Aber alle eventuelle Mäkelei ist hier auf höchstem Niveau, auch der neue SQuape spielt in der Geschmacksliga ganz weit oben mit – Championsleague sozusagen. Ich für meinen Teil dampfe momentan im SQuape X hauptsächlich Menthol-Anishaltige Liquids wie zum Beispiel Heisenberg oder Black and Blue, die Früchte dampfe ich wieder mit dem SQuape R, aber das ist nur eine Momentaufnahme.

Der Alltag
Nachdem ich anfangs mit dem SQuape X ein wenig unglücklich war – das Ding leckte immer wieder ein wenig oder sogar ein wenig mehr – habe ich inzwischen den Bogen mit dem Verlegen der Watte (viel hilft viel, mehr hilft mehr) raus und kann sagen: Das Gerät macht im Alltag einfach Spaß! Je nach Setting zieht er ganz schön Liquid durch, zum Glück geht das Befüllen extrem schnell. Ein großes Plus ist auch die Flexibilität bei den Wicklungen, und natürlich der wesentlich offenere Luftzug – jedenfalls wenn man kein ausgewiesenes „Backehörnchen“ ist.

Der Preis
Mit knapp 150€ liegt der X etwas höher als sein Vorgänger und ist sicher kein Schnäppchen. Allerdings sind Material und Verarbeitung top, das Gerät wurde komplett in der Schweiz gefertigt, der Preis ist in unseren Augen also absolut okay.

squapex1

Und sonst?
Als Zubehör liegen dem SQuape diverse O-Ringe und ein Mini-Inbusschlüssel für die Polschrauben bei. Dieser Schlüssel ist das einzige Ärgernis, ich hoffe, diesen wird es bald einzeln oder noch besser im 5er-Pack geben, denn man wird das pisselige Teil erst verfluchen – und dann verlieren. Weiteres Zubehör wurde bereits angekündigt, was genau kommt – und wann – ist allerdings noch unklar. Farbige Tanks wird es nicht geben, was schade für diejenigen ist, die ihre Dunsteisen gerne individualisieren. Ach ja, und schließlich das Driptip: Meiner Meinung nach macht man damit am besten das, was man mit allen Driptips, auch der High End Verdampfer, macht: Man legt sie in die Verpackung und lässt sie dort liegen.

Fazit
Die Jungs von Stattqualm haben das Rad zwar nicht neu erfunden, aber den SQuape doch von Grund auf neu aufgebaut – und ein richtig gutes Gerät gezaubert. Ganz klar: Der SQuape X ist ein extrem flexibler und leckerer Verdampfer der Referenzklasse.

Gefällt(3)Gefällt nicht(0)
Apr 232016
 

Lange Vorfreude, große Erwartung, und dann…

sqxhandcheck1

…ganz großer Spaß! Hervorragender Geschmack, geiles Locking- und Befüllsystem, extrem flexibel, und schick ist er auch noch: Der SQuape X[dream]. 🙂

Mehr dann die Tage nach noch ausführlicheren Tests…

Gefällt(1)Gefällt nicht(0)
Apr 032016
 

„Wenn ich mal eine schöne Highend-Box aus Deutschland finde, mit 2 Akkus, die ansatzweise bezahlbar ist, dann ist das meine“ – sagte ich vor nicht allzu langer Zeit. Zwar erfreue ich mich nachwievor an meinem Reuleaux, aber wenn man einmal „High End made in Germany“ gewohnt ist…

Dann erschienen vor ein paar Wochen die beiden Boxen von Dicodes: Die Dani-Box und die Dicodes No 6. Von Dicodes-Geräten bin ich ja schon seit langem ein großer Freund, und jetzt eine Box mit dem nochmals verbesserten Chip, außerdem mit Dreiknopf-Menüführung… Gut, die Maximalleistung von 60 Watt ist jetzt, verglichen mit einigen anderen, aktuellen Modellen aus China, nicht der Reißer, aber üppig Leistung benötige ich ja sowieso nur für den Tröpfler, für meine anderen Geräte wären auch 40 Watt völlig ausreichend. Wenn, ja wenn da nicht nur der eine Akku wäre!

dicodes2a

„Nimm doch die No 6, da ist immerhin ein 26650er drin“ meinte der Benedikt. Och nö, brauche ich ja wieder andere Akkus, außerdem ist das mit dem großen Akku direkt wieder so ne Riesenbox… Und durch die Form kannst du die nur in der rechten Hand halten… Nee, da muss ich wohl weitersuchen.

dicodes1a

Handschmeichler

Tja, und dann kam sie an, die Dicodes No 6. Nix war’s mit riesig! Die Form der Box ist genial – sie liegt extrem gut in der Hand, ist perfekt für „rechtshändige Fingertaster“, aber auch in der linken Hand liegt sie gut, wenn sie dann auch eher mit dem Daumen bedient werden möchte. Außerdem sieht das Teil auch noch absolut edel aus, und schon war es um mich geschehen. Voreingestellte und noch erweiterbare Temperaturkoeffizienten, gefederter Pluspol, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten wie vom Dani gewohnt, allerdings mit der Dreiknopf-Menuführung noch ein Stück einfacher – und das ohne externe Software und einen PC. Und weder über die Verarbeitung noch über die Zuverlässigkeit muss man ein Wort verlieren.

dicodes4a

Das Display

Gibt es auch Nachteiliges? Vielleicht das obenliegende Display, das zwar größer als beim Dani und bei Helligkeit perfekt ist, aber im Dunklen selbst bei niedrigster Stufe noch unangenehm hell leuchtet. Zwar kann man einstellen, ob es nur nach, während und nach dem Zug oder gar nicht leuchtet, aber dazu muss man doch ins erweiterte Menu klicken. Eine einfache Tastenkombination für einen Stealth-Modus würde das ganze abrunden. Und natürlich ist der Anschaffungswiderstand nicht klein – 230 Euronten muss man für die Box abdrücken. Aber die ist das Gerät wert, und wenn man dazu noch gerade Geburtstag hatte…

Die Box sieht unter vielen Verdampfern richtig gut aus…

Dicodes No.6 mit SQuapeR, Kayfun Mini 3 und Kronos

Dicodes No.6 mit SQuapeR, Kayfun Mini 3 und Kronos

…und würde bestimmt hervorragend zum SQuapeX passen. Btw: Hat eigentlich schon jemand ein Mittel gegen den HWV gefunden? 😉

Wäre dann nur noch die Sache mit dem einen Akku – und die hat sich quasi erledigt: Dass man mit einem 26650er locker 1 1/2 Tage über die Runden kommt – jedenfalls bei meinen Settings – hätte ich nicht gedacht. Wenn dann noch in Bälde die avisierte passende Ladeschale rauskommt…

Fazit: Eine absolut schicke, perfekt verarbeitete Box, die richtig gut in der Hand liegt und, sofern man keine extrem hohe Leistung benötigt, riesigen Spaß macht!

Gefällt(3)Gefällt nicht(0)
Feb 272016
 

Mit Tröpflern bin ich bislang nie so recht warm geworden. Völlig unpraktisch im Alltag, unsere Liquids testen wir sowieso mit Tankverdampfern, außerdem müsste ich wickelfaule Socke meist ne Dualcoil wickeln… ach, und überhaupt. Tröpfler? Nö. Wenn ich mal richtig Wolken schieben will kann ich das ja mit dem Genius², wenn der neue Batch demnächst erscheint. So sprach ich bis vor Kurzem – und dies sollte sich als ein weiterer Irrtum meiner Dampferlaufbahn entpuppen.

Ja, ich hatte mit dem Gedanken gespielt, mir den Genius² zu gönnen. Aber nun ist dieser Verdampfer für so wickelfaule Menschen wie mich nicht unbedingt geeignet, optisch finde ich ihn nachwievor nicht hübsch, und um ihn zu 90% seiner Zeit bei mir in der Vitrine stehen zu haben, dafür ist mir der Anschaffungswiderstand dann doch zu hoch. Außerdem – sooo häufig will ich ja auch keine dicken Wolken schieben.

Hin und wieder allerdings doch, und dann… wäre da vielleicht nicht doch… ein Tröpfler für mich sinnvoll? Na gut, Entscheidung gefallen, ein Tröpfler sollte her. Aber dann bitte einen wirklich guten, der zudem einfach zu wickeln ist und trotzdem Platz für Experimente hat.

Die Wahl fiel – recht schnell – auf den Twisted Messes von Comvape, und zwar auf die Gold-Edition:

twisted_goldundsilber

22mm Durchmesser, Edelstahl, Peek-Isolator, 510er Anschluss und Pluspol mit vergoldetem Messing, eine 6mm tiefe Liquidwanne, geeignet für Single- und Dualcoil, und Platz satt für feiste Wicklungen hat er auch:

twisted_platzwicklung

Über den Lieferumfang kann man auch nicht moppern:

twisted_umfang

Eine goldene und eine schwarze Hülse, drei verschiedene TopCap-Aufsätze (einmal Edelstahl mit 14mm Innendurchmesser, einmal Kunststoff mit 12mm und einmal ein 510er-Driptip-Adapter inklusive Driptip), dazu jede Menge Ersatzteile.

Befeuert wird der Twisted Messes mit meinem Reuleaux DNA 200 – ausreichend Leistung und Akkukapazität sind ja vorhanden. Und schick finde ich die Kombination auch:

twisted_releaux

Nun nutze ich das schicke Teil seit über einer Woche – und stelle fest, dass ich wohl doch auf den Tröpfler gekommen bin. Natürlich nicht für unterwegs, aber eben für die Zeit auf der Arbeit und zuhause am Schreibtisch – also gefühlt 14 Stunden am Tag. 😉

Gefällt(2)Gefällt nicht(0)
Feb 232016
 

Damals, vor langer, langer Zeit, als der Dampfer, der sich keinen „luxuriösen Akkuträger“ wie zum Beispiel eine Vamo leisten konnte oder wollte, mit einem Twist oder Spinner seine Verdampfer befeuerte, brachte die Firma Eleaf plötzlich eine unscheinbare Box heraus: Den iStick. Klein, handlich, mit fest verbautem Akku mit sagenhaften 2200mAh, aufladbar über ein Mikro-USB-Kabel. Eine kleine Box für nen schlanken Taler, die sogar über eine variable Watt-Einstellung verfügte! Gut, der 510er Anschluss des Gerätes entpuppte sich bald als mittel stabil, und der Spruch „Klappern gehört zum Handwerk“ sollte ob der wackeligen Tasten eine völlig neue Bedeutung erhalten, aber damals – es war übrigens Herbst 2014 – war das Gerät eine kleine Sensation, und bei Eleaf hätte man sich wohl nicht gedacht, dass damit das Dampfen im Ein- und Aufsteigerbereich ein Stück weit revolutioniert und eine ganze iStick-Familie folgen würde.

Volksdampfe Ende 2014: iStick 20 und Delta. Volksdampfe 2016: iStick 40TC und Cubis

Volksdampfe Ende 2014: iStick 20 und Delta. Volksdampfe Frühjahr 2016: iStick 40TC und Cubis

Bereits kurze Zeit später erschien schon der Nachfolger: Die Box konnte nun 30 Watt ausgeben und bekam die berühmte „Schnabel-Topcap“ verpasst – damit passten auch etwas breitere verdampfer ohne Überstand. Die Tasten wackelten nun etwas weniger, ansonsten blieb eigentlich alles beim alten.

Einiges mehr hatte der iStick 50 zu bieten: Nicht nur nochmal 20 Watt mehr, sondern auch die doppelte Kapazität! Mit 4400 mAh konnte man auch mit etwas mehr Power über den Tag kommen. Die Maße des Geräts nahmen allerdings auch zu, und dem ein oder anderen war das schon zu schwer – dabei lag der 50er ziemlich gut in der Hand. Der 510er-Anschluss und der Taster… aber das kannte man ja schon. Zusätzlich kam noch der iStick Mini heraus: Mit seinen maximal 10 Watt (eine kleine Sonderausführung mit 20 Watt gab und gibt es auch) und den 1000 mAh war es eher ein Zweitgerät, man fand ihn aber bald, häufig in Kombination mit dem GS16s-Tank, in der ein oder anderen Dampferinnenhandtasche.

iStick Mini, iStick 30, iStick 50

iStick Mini, iStick 30, iStick 50

Im Juli 2015 brachte Eleaf den iStick 40TC heraus, der nun nicht nur über einen Temperaturmodus verfügte – offiziell nur Nickel, aber mit einem kleinen Trick (im ausgeschalteten Zustand 20 Sekunden lang die Power und die Up-Taste gedrückt halten) konnte man auch die Titan-Unterstützung aktivieren – nein, das Gerät wurde auch zuverlässiger, und Eleaf spendierte seinem neuen Baby endlich einen vernünftigen 510er-Anschluss. Der iStick 40TC ist auch heute noch bei Ein- und Aufsteigern ein beliebtes Gerät – zu Recht!

Eine kleine Revolution folgte ein Monat später darauf mit dem iStick 100: Der Akku war nicht mehr fest verbaut, man konnte die Kiste mit zwei normalen – parallel geschalteten – 18650er Akkus betreiben! Warum man bei dieser Box allerdings wieder auf den Temperaturmodus verzichtete konnte der Hersteller wohl auch nicht beantworten, einen Preis für innovatives Design bekam Eleaf auch nicht, aber immerhin hatten die Freunde des Leistungsmodus ein extrem preiswertes Gerät gefunden, das – für damalige Verhältnisse sagenhafte – 100 Watt ausgab! Der kurz darauf erschienene iStick 60 wiederum war deutlich schlanker, kam nur noch mit einem Wechselakku daher, hatte den 510er mittig und verfügte wieder über den Temperaturmodus – diesmal auch „offiziell“ mit Titan-Unterstützung. So richtige Höhenflüge erlebten beide Geräte allerdings nicht, zumal inzwischen der Mutterkonzern mit der VTC Mini eine gute Box heraus brachte, die deutlich wertiger wirkte, über ein wesentlich größeres Display verfügte und zusätzlich updatefähig war. Aber der Pluspunkt der iStick-Familie war – und ist – eben der niedrige Preis, der auch Dampfern, die nicht so viel ausgeben können (oder wollen), den Zugang zu hübschen Geräten verschafft.

Und nun hat Eleaf mit dem neuen iStick 100TC wieder eine richtig gute Box herausgebracht: Der verbaute Joyetech-Chip ist updatefähig, das Gerät liegt durch seine Form unheimlich gut in der Hand, der Feuertaster macht Spaß, und hübsch sieht die Box obendrein noch aus. Wie es mit der Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aussieht wird sich herausstellen – Stefan testet das Gerät zur Zeit im Dauerbetrieb und ist bislang sehr begeistert.

Die iStick-Familie

Die iStick-Familie

Ein richtig großer Wurf gelang Eleaf allerdings Anfang des Jahres im Einsteigerbereich mit dem iStick Basic: Ein kleiner, handlicher Akku, in den ein Tank einfach mittels Magnet eingeklickt wird – hätte man auf die Idee nicht schon längst kommen können? Kein umständliches Schrauben mehr (bis auf die Tankbefüllung), Laden über Mikro-USB, eine Kapazität von 2300mAh, dazu eine rudimentäre Akkustandsanzeige: Eine wirklich schicke Sache. Zumal der zum Set gehörige (und auch einzeln erwerbbare) GS Air 2 ein feiner Einstiegs-Verdampfer ist: Sehr guter, regelbarer Zug, und die 0.75Ohm-Coils bieten nicht nur für einen Verdampfer dieser Preisklasse richtig guten Geschmack sondern sorgen auch für guten Flash und heftig Dampf! So macht der Einstieg in die Dampferei wirklich Spaß, und selbst Ketteraucher sollten so den Umstieg problemlos schaffen können. Wenn man dazu noch den Preis betrachtet – deutlich unter 40€ – denkt so mancher „Altdampfer“ mit tiefem Seufzen und Kopfschütteln an seine Anfangstage mit einer eGo-T oder eGo-C zurück… 😉

Ideal für Einsteiger: iStick Basic

Ideal für Einsteiger: iStick Basic

Nun hörte man die ein oder andere Klage ob der Zuverlässigkeit der iStick-Familie – ja, die Geräte sind nichts für die Ewigkeit, aber welcher Dampfer behält, gerade bei der rasanten technischen Entwicklung, sein Gerät schon ewig? Aber das Preis-Leistungsverhältnis der Geräte ist einfach unschlagbar, und deshalb kann man bei den iSticks wohl durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Eine Erfolgsgeschichte, die wahrscheinlich noch lange nicht zu Ende ist.

Gefällt(2)Gefällt nicht(0)
Jan 202016
 

Die Chinesen fluten den Markt momentan ja geradezu inflationär mit neuen Geräten. Eines davon ist ein kleiner Fertigcoil-Verdampfer von Joyetech mit Namen Cubis, der bereits nach kurzer Zeit schon ziemlich für Furore sorgt – und zwar zu Recht! Die Coils des 3,5ml fassenden Verdampfers sind für die Nutzung zwischen 15 und 30 Watt ausgelegt, also endlich mal wieder ein Gerät, für das man keine 200 Watt-Box benötigt und das einem ob des Liquidverbrauchs keine Tränen in die Augen treibt.

cubis1

Neue Wege beschreitet Joyetech beim Aufbau des Tanks: Die Coil wird nicht im Boden eingeschraubt sondern „hängt“ quasi an der Topcap, wo sich auch die Airflow befindet. Auf diese Weise hat man nicht nur das Auslauf-Problem seiner Vorgänger gelöst, auch die Befüllung macht Spaß: Man schraubt die gesamte Topcap inklusive Coil ab und hat dadurch so viel Platz, dass man den Cubis auch aus einem Eimer heraus befüllen könnte. Allerdings sollte man gut auf den „Max“-Hinweis achten, sonst könnte es beim Wiederaufschrauben der Topcap eine ziemliche Sauerei geben – Stichwort Verdrängung. Der ein oder andere klagte übrigens darüber, dass der Tank, sofern die Coil bereits genutzt wurde, nach dem Befüllen blubbert. Ja, ist auch so, nach dem Befüllen fünf Minuten warten bereinigt allerdings das Problem, alternativ bläst man bei komplett aufgedrehter Airflow ohne zu feuern kräftig hinein.

cubis2

Ausgeliefert wird der Cubis mit drei Coils: Eine 0.5 Ω, eine 1.0 Ω und eine 1.5 Ω-Clapton Coil. Mit ersterer kann man durchaus hübsche Wolken schieben, wenn natürlich auch der Cubis längst nicht an einen TFV4 heranreicht, aber Cloudchaser sind sicher auch nicht die Zielgruppe. Wesentlich interessanter finde ich die 1.5 Ω-Clapton Coil: Sie ist ein richtiges Geschmackswunder! Nun testen wir im Laden ja immer wieder Fertigverdampfer, mit dem Cubis, bestückt mit der Clapton, dampfe ich jetzt schon seit ein paar Tagen non stop, und der Geschmack kommt dem eines guten Selbstwicklers schon recht nahe – selbst Benedikt ist angetan! Eine Nickelcoil und eine RBA sind übrigens schon geplant, wobei sich bei den sehr humanen Preisen und dem guten Geschmack der Fertigcoils die Frage stellt, ob man die RBA wirklich nutzen würde.

Ebenfalls bemerkenswert: Bei nicht völlig geöffneter Airflow kommen auch Backedampfer auf ihre Kosten! Somit hat nach über zwei Jahren der Aspire Nautilus endlich einen würdigen Nachfolger gefunden und darf sich in den verdienten Ruhestand verabschieden. 😉

Zur Zeit befeuere ich das kleine Geschmackswunder mit der Sigelei 75, einem Akkuträger, der, obwohl noch gar nicht so lange auf dem Markt, eigentlich schon wieder überholt ist: Die VTC Mini oder der Cuboid, beide von Joyetech, bieten mehr Optionen und mehr Leistung für weniger Geld. Allerdings besticht die „kleine“ Sigelei durch ihr schickes Aussehen – wie ich finde ist das wirklich ein bildschönes Gespann:

cubis3

Versteht sich, dass ich auch dem Cubis ein anderes Drip-Tip gegönnt habe, in dem Fall den kleinen Fuzzy von Old Sam.

Fazit: Der Cubis ist ein hübscher Fertigverdampfer mit entspanntem Befüllsystem und geschmacklich hervorragenden Coils – und das für wenig Geld! Da haben die Jungs und Mädels von Joyetech, kurz vor der hiesigen Umsetzung der TPD2, ihre Hausaufgaben gemacht, und ihnen gebührt ein großes Lob der Dampfschnuten!

 

Gefällt(5)Gefällt nicht(2)