Auf den Tröpfler gekommen

Mit Tröpflern bin ich bislang nie so recht warm geworden. Völlig unpraktisch im Alltag, unsere Liquids testen wir sowieso mit Tankverdampfern, außerdem müsste ich wickelfaule Socke meist ne Dualcoil wickeln… ach, und überhaupt. Tröpfler? Nö. Wenn ich mal richtig Wolken schieben will kann ich das ja mit dem Genius², wenn der neue Batch demnächst erscheint. So sprach ich bis vor Kurzem – und dies sollte sich als ein weiterer Irrtum meiner Dampferlaufbahn entpuppen.

Ja, ich hatte mit dem Gedanken gespielt, mir den Genius² zu gönnen. Aber nun ist dieser Verdampfer für so wickelfaule Menschen wie mich nicht unbedingt geeignet, optisch finde ich ihn nachwievor nicht hübsch, und um ihn zu 90% seiner Zeit bei mir in der Vitrine stehen zu haben, dafür ist mir der Anschaffungswiderstand dann doch zu hoch. Außerdem – sooo häufig will ich ja auch keine dicken Wolken schieben.

Hin und wieder allerdings doch, und dann… wäre da vielleicht nicht doch… ein Tröpfler für mich sinnvoll? Na gut, Entscheidung gefallen, ein Tröpfler sollte her. Aber dann bitte einen wirklich guten, der zudem einfach zu wickeln ist und trotzdem Platz für Experimente hat.

Die Wahl fiel – recht schnell – auf den Twisted Messes von Comvape, und zwar auf die Gold-Edition:

twisted_goldundsilber

22mm Durchmesser, Edelstahl, Peek-Isolator, 510er Anschluss und Pluspol mit vergoldetem Messing, eine 6mm tiefe Liquidwanne, geeignet für Single- und Dualcoil, und Platz satt für feiste Wicklungen hat er auch:

twisted_platzwicklung

Über den Lieferumfang kann man auch nicht moppern:

twisted_umfang

Eine goldene und eine schwarze Hülse, drei verschiedene TopCap-Aufsätze (einmal Edelstahl mit 14mm Innendurchmesser, einmal Kunststoff mit 12mm und einmal ein 510er-Driptip-Adapter inklusive Driptip), dazu jede Menge Ersatzteile.

Befeuert wird der Twisted Messes mit meinem Reuleaux DNA 200 – ausreichend Leistung und Akkukapazität sind ja vorhanden. Und schick finde ich die Kombination auch:

twisted_releaux

Nun nutze ich das schicke Teil seit über einer Woche – und stelle fest, dass ich wohl doch auf den Tröpfler gekommen bin. Natürlich nicht für unterwegs, aber eben für die Zeit auf der Arbeit und zuhause am Schreibtisch – also gefühlt 14 Stunden am Tag. 😉

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