Dicodes No 6 – der perfekte Handschmeichler

“Wenn ich mal eine schöne Highend-Box aus Deutschland finde, mit 2 Akkus, die ansatzweise bezahlbar ist, dann ist das meine” – sagte ich vor nicht allzu langer Zeit. Zwar erfreue ich mich nachwievor an meinem Reuleaux, aber wenn man einmal “High End made in Germany” gewohnt ist…

Dann erschienen vor ein paar Wochen die beiden Boxen von Dicodes: Die Dani-Box und die Dicodes No 6. Von Dicodes-Geräten bin ich ja schon seit langem ein großer Freund, und jetzt eine Box mit dem nochmals verbesserten Chip, außerdem mit Dreiknopf-Menüführung… Gut, die Maximalleistung von 60 Watt ist jetzt, verglichen mit einigen anderen, aktuellen Modellen aus China, nicht der Reißer, aber üppig Leistung benötige ich ja sowieso nur für den Tröpfler, für meine anderen Geräte wären auch 40 Watt völlig ausreichend. Wenn, ja wenn da nicht nur der eine Akku wäre!

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“Nimm doch die No 6, da ist immerhin ein 26650er drin” meinte der Benedikt. Och nö, brauche ich ja wieder andere Akkus, außerdem ist das mit dem großen Akku direkt wieder so ne Riesenbox… Und durch die Form kannst du die nur in der rechten Hand halten… Nee, da muss ich wohl weitersuchen.

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Handschmeichler

Tja, und dann kam sie an, die Dicodes No 6. Nix war’s mit riesig! Die Form der Box ist genial – sie liegt extrem gut in der Hand, ist perfekt für “rechtshändige Fingertaster”, aber auch in der linken Hand liegt sie gut, wenn sie dann auch eher mit dem Daumen bedient werden möchte. Außerdem sieht das Teil auch noch absolut edel aus, und schon war es um mich geschehen. Voreingestellte und noch erweiterbare Temperaturkoeffizienten, gefederter Pluspol, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten wie vom Dani gewohnt, allerdings mit der Dreiknopf-Menuführung noch ein Stück einfacher – und das ohne externe Software und einen PC. Und weder über die Verarbeitung noch über die Zuverlässigkeit muss man ein Wort verlieren.

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Das Display

Gibt es auch Nachteiliges? Vielleicht das obenliegende Display, das zwar größer als beim Dani und bei Helligkeit perfekt ist, aber im Dunklen selbst bei niedrigster Stufe noch unangenehm hell leuchtet. Zwar kann man einstellen, ob es nur nach, während und nach dem Zug oder gar nicht leuchtet, aber dazu muss man doch ins erweiterte Menu klicken. Eine einfache Tastenkombination für einen Stealth-Modus würde das ganze abrunden. Und natürlich ist der Anschaffungswiderstand nicht klein – 230 Euronten muss man für die Box abdrücken. Aber die ist das Gerät wert, und wenn man dazu noch gerade Geburtstag hatte…

Die Box sieht unter vielen Verdampfern richtig gut aus…

Dicodes No.6 mit SQuapeR, Kayfun Mini 3 und Kronos
Dicodes No.6 mit SQuapeR, Kayfun Mini 3 und Kronos

…und würde bestimmt hervorragend zum SQuapeX passen. Btw: Hat eigentlich schon jemand ein Mittel gegen den HWV gefunden? 😉

Wäre dann nur noch die Sache mit dem einen Akku – und die hat sich quasi erledigt: Dass man mit einem 26650er locker 1 1/2 Tage über die Runden kommt – jedenfalls bei meinen Settings – hätte ich nicht gedacht. Wenn dann noch in Bälde die avisierte passende Ladeschale rauskommt…

Fazit: Eine absolut schicke, perfekt verarbeitete Box, die richtig gut in der Hand liegt und, sofern man keine extrem hohe Leistung benötigt, riesigen Spaß macht!

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