Tröpfeln – einer geht noch!

Nach mehreren vergeblichen Versuchen mit Tröpflern hatte ich mich eigentlich damit abgefunden, dass ich kein Tröpfler-Typ bin. Egal ob der Twisted Messes oder zuletzt der Cheetah – nach einigen Tagen stand das Ding schnell wieder in der Ecke, weil mir die ständige Dripperei einfach zu umständlich war.

Nun kamen aber gerade neue Sorten von Just Jam auf den Markt – herrlich süß, klebrig, und schwer lecker. Nur – zum einen verlieren diese Dessert-Liquids für mich schnell an Intensität, so dass ich spätestens nach der zweiten Tankfüllung was anderes brauche, zum anderen kann man bei dem Süßkram Coil und Watte im Tagesrhythmus wechseln, also denkbar ungeeignet für einen Tankverdampfer – ein Tröpfler ist nunmal ungleich schneller wieder startklar gemacht.

Tröpflerparade. Von links nach rechts: OBS Cheetah, Twisted Messes von Comvape, Wotofo Troll RDA V2, VandyVape Mesh RDA

Schnell also den Twisted Messes rausgekramt – und ebenso schnell wieder in die Vitrine zurück gepackt. Lecker ist er ja, aber inzwischen ist das Modell auch schon zwei Jahre alt, und der Anspruch sowohl an Geschmack als auch ans Gerät ist doch ein wenig gestiegen. Also mal ein wenig in unserem Sortiment umgeschaut – es hat schon Vorteile, wenn man einen Dampfershop betreibt – und den Troll geschnappt, der mittlerweile in der Version 2 vorliegt, und von dem unsere Kunden sehr begeistert sind. Tja, und seitdem hat es mich wieder gepackt!

Dann kam vor ein paar Tagen der Mesh RDA von VandyVape an. Aus Erfahrungen mit dem BT weiß ich, dass Mesh-Verdampfer für so Gichtkrallen und Wickellegastheniker wie mich genau das richtige sind, also warum nicht mal ausprobieren?

Der VandyVape Mesh RDA

Bei dem Gerät kann man wirklich von einem Rundumsorglos-Paket sprechen – schließlich sind nicht nur diverse Mesh-Streifen bereits dabei, auch ein Squonker-Pin fehlt nicht. Und wer irgendwann feststellt, dass er doch kein Mesh-Typ ist kann den RDA auch mit konventionellen Coils betreiben. Ich experimentiere zur Zeit noch kräftig, aber das erste Zwischenfazit lautet ganz klar: Schmeckt und macht Spaß!

Konventionell vs. Mesh: Troll (links) und VandyVape Mesh RDA (rechts)

Da ja seit geraumer Zeit auch bei Fertigliquids die Tendenz zu dickflüssigeren Basenzusammensetzungen geht, außerdem immer häufiger mit Sweetener (naja, wenn’s passt) oder Koolada (geht gar nicht!) gearbeitet wird – also allesamt Coil- und Wattekiller – wird die Tröpfelei an Bedeutung sicher wieder zunehmen. Und ja, über kurz oder lang werden wir uns auch mal mit dem Thema Squonker auseinandersetzen müssen.

Wie auch immer – in den letzten Tagen habe ich deutlich mehr getröpfelt als in den letzten fünf Jahren zusammen, mal sehen, ob der Spaß und das Interesse daran diesmal länger vorhält – ich bin da aber guter Dinge.

Die neuen Spaßmacher: VandyVape auf der GEN3, Troll auf der Fuchai 213 Plus

In diesem Fall muss für den Troll aber noch eine andere, etwas kürzere Box ins Haus. Das Auge dampft schließlich mit, und so ein kurzer Tröpfler auf einer Box im “Standard-Maß” sieht einfach mal gepflegt unpassend aus. Da ist die neue GEN3 von Wismec sowohl von den Proportionen als auch von der Laufzeit (3 Akkus) her schon ganz gut für einen Tröpfler geeignet, aber vielleicht geht es ja noch ein bisschen kompakter. Aber keine Sorge – kommt Zeit, kommt passende Box. 😉

 

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