Side by side – manchmal passt es doch
Side by side – manchmal passt es doch

Side by side – manchmal passt es doch

(Lesezeit: ca. 4 Minuten)

So plötzlich, wie sie in Mode kamen, so schnell war der Hype auch wieder vorbei. Ich spreche von den sogenannten “Side by Side-Mods”, also Akkuträger für einen Akku, deren Verdampferaufnahme neben der Akkuhülse, aber sehr tief sitzend liegt, und die ein wenig einer Treppenstufe gleichen:

Beispiel für einen Side by side-Mod

Der Vorteil solcher Akkuträger liegt auf – oder besser gesagt in – der Hand, nämlich die geringe Größe der Kombis. Für mich kam dieser Typ von Akkuträger bislang allerdings nicht in Frage – ich präferiere Mods mit zwei Akkus, ansonsten gibt es ausreichend schöne Single-ATs und wunderschöne Tubes. Abgesehen davon war bei den meisten Geräten dieser Art, die ich bislang in den Händen hielt, die Verarbeitung, je nun, wenig schmeichelhaft für die Hersteller.

Nun habe ich nach einer kleinen Pause meinen Flash-e-Vapor reaktiviert, und der ist ob seiner Länge von 61mm schon eine Herausforderung bei der Wahl einer passenden Stromquelle:

FeV auf diversen Akkuträgern

Keine meiner bisherigen Lösungen war optisch so richtig zufriedenstellend, da fiel mir der Mixx in die Hand, eine kleine Side-by-Side Box aus dem Hause Aspire, designt von den italienischen Moddern von Sunbox. Optisch durchaus gefällig, und im Gegensatz zu manchem Konkurrenzprodukt deutlich wertiger und vor allem stabiler aussehend.

Und siehe da:

Aspire Mixx und FeV 4.5+

Das nenne ich doch mal eine gefällige Kombi, und mit einer Gesamthöhe von 135 mm (inklusive Driptip) dazu noch recht klein gehalten. Die Akku-Tube passt nicht nur farblich perfekt zum FeV, auch die horizontale Riffelung spiegelt sich darin schön wieder.

Aspire Mixx und FeV 4.5+

Also befassen wir uns doch heute mal ein bisschen näher mit dem Akkuträger. Aspire beschränkt sich beim Mixx auf das Wesentliche: 60 Watt Ausgangsleistung, auf einen Temperaturmodus wird verzichtet, und auch optisch wirkt der Mod angenehm befreit von unnötigen Spielereien – ein großer, haptisch angenehmer Feuertaster vorne, zwei kleine, unbeschriftete Buttons für die Leistungseinstellung an der Seite – das war’s. Wie, kein Display? Doch, auf der Unterseite:

Display an der Unterseite – völlig ausreichend

Dort landet es natürlich konstruktionsbedingt, aber da man beim Feuern sowieso nie aufs Display gucken kann ist diese Lösung auch völlig okay. Eher klein und klassisch gehalten findet man dort alle relevanten Informationen – mehr muss nicht.

Man kann den Mixx mit der beigelegten kurzen Akkutube auch mit einem 18350er Akku betreiben, aber mal ganz ehrlich – selbst bei Minimalleistungen wird man davon schnell wieder abkommen. Der Akkudeckel ist zwar griffig und lässt sich auch schnell abschrauben, aber warum sollte man den Akku häufiger wechseln als nötig? Denn wechseln muss man ihn – das Laden am Gerät selbst ist nicht möglich, auch auf eine USB-Buchse hat man nämlich verzichtet.

Aspire Mixx für 18350er-Akku

Seit Kurzem ist auch ein Extension-Kit für 21700er-Akkus erhältlich, aber so richtig stimmig wirken die Proportionen dann nicht mehr.

Da wir gerade bei den Proportionen sind: Auch etwas kürzere Verdampfer sehen auf dem Mixx ganz schick aus, zum Beispiel der SQuape Arise:

Klein und handlich: Aspire Mixx mit SQuape Arise

Bis zu 24mm darf der Durchmesser des Verdampfers betragen, wesentlich kürzer als der SQuape sollte er dann aber nicht sein. Und dass man bei lediglich einem Akku und der auf 60 Watt begrenzten Ausgangsleistung auf hungrige Dualcoil-Lungenzieher verzichten sollte dürfte klar sein.

Nun, natürlich ist nicht alles “beschde” beim Mixx: Der Feuertaster liegt baubedingt recht niedrig, er lässt sich am besten mit Mittel- oder Ringfinger bedienen – bei der zweiten Variante hält man sich dann allerdings beim FeV gerne mal das Luftloch zu. Generell darf man nicht über all zu große Hände verfügen, man sollte das Gerät also besser erst mal probeweise in der Hand halten bevor man sich zum Kauf entscheidet. Bei der Gelegenheit empfehle ich auch die Rillen der Akkutube zu prüfen: Bei meinem Modell sind diese recht scharfkantig – da habe ich von Aspire mehr erwartet. Ansonsten ist der Akkuträger durchaus solide verarbeitet.

Im Blick: Akkudeckel und Verdampferaufnahme

Preislich liegt der Mixx derzeit bei rund 60 Euro, und dafür bekommt man ein solides, optisch ansprechendes Gerät, an dem auch technisch nichts auszusetzen ist. Und mit einem passenden Verdampfer hat man schnell eine schicke, kleine und handliche Kombi für unterwegs.

Aspire Mixx

Aspire Mixx
Maße: 48*86*24mm
Gewicht (ohne Akku): 144g
Für VD bis 24mm geeignet
Ausgangsleistung: 60 Watt
Für 1*18650 oder 1*18350er Akku, kein USB-Port!
Betriebsmodi: VV / VW / Bypass
Preis: ca. 60 €

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