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Wenn Dampfer auf Reisen gehen…

Nach Ewigkeiten gehe ich mal wieder für ein paar Tage auf Reisen, und da ich nicht im Auto sondern mit Flugzeug und Bahn unterwegs bin stellt sich vorher die Frage: Was packe ich denn so ein? Weniger bei den Klamotten – zu dieser Jahreszeit hast du eh immer das Falsche dabei – oder der Musik – die Frage, welche deiner vielen Lieblings-CDs du mitnimmst stellt sich Dank MP3-Technologie nicht mehr – sondern natürlich das Dampf-Equipment betreffend. Nach kurzer Überlegung habe ich mich für folgende Geräte entschieden:

  • Kayfun 5² auf der Dicodes Dani 25 – eine meiner absoluten Lieblingskombis weil unheimlich lecker und zuverlässig. Bei 35 Watt komme ich mit einem 20700er Akku entspannt über den Tag, die Dampfentwicklung ist bei dem Setting moderat, und da ich seit Kurzem ein Holster für die Kombi habe ist sie nun auch perfekt für unterwegs. Die Frage nach dem Liquid stellt sich hier nicht, seit gefühlten Ewigkeiten dampfe ich hier drin das Dark Menthol von Tom Klark, mein absolutes Allday-Liquid. Frisch, nicht zu süß, geht einem nicht auf den Keks – einfach genial.
  • Taifun GT IV auf der SX Mini SL-Class. Zum einen habe ich die Kombi neu, zum anderen ist geschmacklich der GT IV mit das beste, das ich bislang gedampft habe! Im Gegensatz zur Dani/Kayfun-Kombi ist diese Kombination nichts für langes Unterwegssein – trotz Single-Coil ist der GT IV ein Liquidvernichter, und trotz moderaten 45 Watt muss ich bei der SL-Class den Akku häufiger wechseln (Yihi ist nun mal nicht Dicodes), aber die Kombi ist einfach klein und handlich, also perfekt für längere Reisen. Das mitgenommene Schmecklecker ist das Tom Sawyer Frucht von Tom Klark – zum einen dampft man sich daran einfach nicht satt, zum anderen ist es, da auf Sweetener und Koolada verzichtet wird, extrem watte- und coilschonend.

Und, last not least, benötige ich ein kleines Gerät mit sehr moderater Dampfentwicklung für die lange Zugfahrt zurück. Anderthalb Stunden ohne Dampf im Flieger sind ebenso wenig ein Problem wie zwei Stunden im ICE, aber auf der Rückfahrt sitze ich sechs Stunden im Intercity, und vielleicht wird es notwendig, sich dort mal ganz unauffällig einen kurzen Nikotinschub zu geben. Ursprünglich hatte ich meine zwei Jahre alte AIO wieder ausgegraben, aber zu Testzwecken haben wir uns vor Kurzem den neuen iStick Pico Baby kommen lassen – und noch kleiner kann man eine, zumindest halbwegs ernstzunehmende Dampfe, einfach nicht bauen:

Für meine Zwecke reichen sowohl 2ml Tankinhalt ebenso aus wie die 1050mAh des Akkus – jedenfalls wenn nicht wieder ein Unwetter kommt und der Zug für ein paar Stunden auf freier Strecke stehenbleibt… Die Nikotindosis im Liquid fällt dann etwas höher aus, 6mg/ml sollten für den kurzen Schub wohl ausreichend sein. 😉

Natürlich werde ich während der fünf Tage das ein oder andere Gerät und das ein oder andere derzeitige Lieblingsliquid vermissen – aber ich gebe zu, das ist dann Jammern auf ziemlich hohem Niveau. 😉

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Durchblick

Bei den meisten Tankverdampfern (RTAs) ist ein Glastank üblich – man will ja schließlich sehen, wie viel Liquid noch drin ist. Aber wieso ist das bei Tröpflern nicht auch Standard? Die Trinity-Glasscap für den DotDrip24 zeigt, es wäre möglich:

Schönes Mundgefühl, tolle Optik – jedenfalls solange man keine extremen Koolada- oder Sweetenerhaltige Liquids nutzt und nach wenigen Zügen Coil und Watte ein einziges, unappetitliches schwarzes Konglomerat bilden – und praktisch ist es obendrein.

Fazit: Gefällt!

 

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Es tröpfelt weiter…

Mittlerweile drippe ich ja doch recht gerne, und da ist es normal, dass man immer mal neue Geräte testet, weil – vielleicht geht es ja noch ein bisschen besser und leckerer. Inzwischen haben also zwei weitere RDAs den Weg zu mir gefunden (einer lachte mich auf der Berliner Dampfermesse so an, den musste ich einfach adoptieren), und zwar der VGOD Pro Drip und der Dot24 von Dotmod. Beide deutlich teurer als mein bisheriger Lieblingsdripper, beide mit deutlich edlerer Optik, aber sind sie auch besser als der Troll?

Dotmod Dot24, Wotofo Troll RDA V2, VGOD Pro Drip (v.l.n.r.)

Wir wollten es wissen und haben alle drei Geräte mit der gleichen Coil (Fused Clapton 28GA*2+32GA) bestückt und mit mehreren, unterschiedlichen Liquids getestet – sowohl fruchtigen als auch mentholhaltigen, süßen und einer “Koolada-Bombe”. Um das Fazit vorweg zu nehmen: Alle drei schmecken hervorragend! Wie jeder normale Tankverdampfer betonen auch die RDAs unterschiedliche Noten anders oder stärker, wobei sich kein Tröpfler bei einer bestimmten Geschmacksgattung hervortat. Lediglich der VGOD wollte mehr Temperatur haben bis er so richtig in Fahrt kommt, aber geschmacklich liegen alle drei auf sehr hohem Niveau, und man kann, wenn man sich für einen entscheiden muss, also nichts falsch machen – jedenfalls was die Leckerheit betrifft.

Ein anderes Kriterium bei einem Tröpfler ist natürlich das Deck, und da unterscheidet sich der Dotmod doch deutlich von den anderen beiden:

Troll und VGOD mit Decks im Velocity-Stil, der Dotmod geht andere Wege.

Während der Troll und der VGOD mit einem klassischen Velocity-Deck daherkommen verfügt der Dot24 über ein “Backendeck”, wobei die beiden Backen von lediglich einer breiten Schraube fixiert bzw. geschlossen werden. Einerseits praktisch – benötigt man doch keinen besonderen Schraubendreher, und auch das mitgelieferte Tool ist zum Fixieren nicht unbedingt nötig (sieht aber schmuck aus), andererseits müssen beide Coils während des Anbringens irgendwie fixiert bzw. gehalten werden, was das Wickeln doch zumindest anfangs etwas komplizierter gestaltet. Aber wenn man einmal den Bogen raus hat…

Alle drei RDAs verfügen über ausreichend tiefe Wannen – wobei die des Troll am tiefsten ist – so dass man nach dem Drippen nicht nur zwei oder drei Züge nehmen kann. Bei allen ist das Tröpfeln ganz entspannt mittig durch das Driptip möglich, beim Dot24 wird das Liquid über die Schlitze der Schraube gleichmäßig auf die Watte verteilt. Interessanterweise habe ich bislang lediglich den Troll – ja, der mit der extrem tiefen Wanne – zum Auslaufen gebracht. Is klar.

Die Driptips entsprechen leider bei keinem der drei Geräte dem 810er-Standard sondern kommen mit eigenen Maßen daher, wobei beim Troll immerhin ein zweites, etwas schmaleres Driptip und ein 510er-Adapter mitgeliefert wird – beim Dot24 und beim Pro Drip heißt es: Entweder du magst das (in beiden Fällen recht kurze, aber angenehme) Driptip oder hast eben Pech gehabt.

Die Verarbeitung ist bei allen Geräten völlig in Ordnung, wobei hier der Troll sicher den ehrenvollen dritten Platz belegt. Dafür ist er der einzige, bei dem die Topcap mit drei statt zwei O-Ringen gehalten wird und bombenfest sitzt – mitunter zu fest, aber so besteht bei ihm nicht die Gefahr wie bei den anderen beiden, dass man beim Herausziehen aus der Tasche plötzlich nur die Topcap in der Hand hält.

Die Airflowcontrol lässt sich beim Troll gut, beim Dot24 rudimentär und beim ProDrip gar nicht einstellen, wobei alle Geräte über einen guten, offenen und auch angenehmen Durchzug verfügen – für Dampf satt ist also gesorgt. 😉

Troll V2 auf der Dovpo, VGOD Pro Drip auf ner anderen Dovpo, Dotmod Dot24 auf der Tesla Steampunk

Unser Fazit: Egal für welchen der drei Tröpfler man sich entscheidet, vom Geschmack und der Verarbeitung her kann man nichts falsch machen. Bedenkt man aber den extrem niedrigen Preis des Troll (unter 30 Euro!), dazu die größte Flexibilität beim Driptip und die angenehm tiefe Wanne, wäre er auf jeden Fall meine Empfehlung für diejenigen, die ins Tröpfeln einsteigen. Geschmacklich hervorragend, einfach zu wattieren und dazu sehr preiswert – besser geht’s nicht, da fällt auch das etwas altmodisch anmutende Design nicht ins Gewicht. Wer eine etwas bessere Verarbeitung haben möchte, mal ein etwas spezielleres Deck oder einfach nur mal “was Neues”, der holt sich eben den Dotmod oder den VGOD. Oder im Idealfall hat man alle drei zuhause stehen. 😉

 

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Intersteam 2018 – es macht sich!

Zum zweiten mal fand die Intersteam in Berlin statt, und natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen.  Schnell wurde klar, es waren deutlich mehr Aussteller als im letzten Jahr vor Ort, und es herrschte eine wirklich angenehme Atmosphäre. Natürlich war das ganze wieder recht liquidlastig – wobei die Tendenz klar zu Shake and Vape-Systemen zu gehen scheint – und so gab es zwar wenig Hardware, aber dafür genug Leckerlies zum Entdecken.

Dass man am Samstag nur schwer an Softdrinks rankam, je nun, man lernt und deckt sich am zweiten Tag mit ausreichend Wasser ein, dafür war der Kaffee hervorragend. Einziges Manko auch in diesem Jahr: Wieder war die Musik dermaßen laut, dass man sein eigenes Wort – geschweige denn das Wort des Gegenüber – nicht verstand. Weniger – vor allem weniger laut – wäre da deutlich mehr!

Unser Fazit: Die Intersteam ist den Kinderschuhen entwachsen und scheint sich gerade, ob der lauten Musik, mitten in der Pubertät zu befinden. Uns hat der Aufenthalt dort jedenfalls gefallen, und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Vielleicht ist die Messe ja dann gänzlich erwachsen geworden. 😉

 

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Doch ‘ne Tube…

“Och nö, eine Tube würde ich mir nicht mehr kaufen. Mit nur einem Akku, dann muss ich ja im Stundentakt wechseln, außerdem sind Boxen einfach praktischer…” sprach der Stef bis vor ein paar Tagen.

Aber wenn die Dani 25 unter dem gepimpten Kayfun 5² so wunderschön aussieht, dann kann man gar nicht anders:

Erst recht nicht, wenn das “Akku-Problem” Dank 20700er oder 21700er Akkus gar keines ist. 35 Watt auf einer Fused Clapton-Singlecoil, da reicht ein 20700er Akku mit über 4000mAh tatsächlich den ganzen Tag.

Gut, die kleinste und leichteste Kombi ist es nicht: 25mm Durchmesser, 19cm Länge und 332 Gramm, da merkt man schon, was man in der Hand hält. Aber die Kombi macht einfach riesigen Spaß, zumal der Kayfun 5² mit dem neuen PEI-Tank auch optisch wieder eine Augenweide ist. Und die nunmehr 7,5ml Fassungsvermögen sind auch nicht zu verachten.

Fazit: Mal wieder eine richtige Traumkombi!

 

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Aromamizer Plus – wenn’s ein bisschen mehr sein darf

Nein, eine ausgesprochene Schönheit ist er nicht! Und natürlich ist er weder geschmacklich noch von der Verarbeitung her ein Gelite². Aber wenn der Lieblingsverdampfer gerade üppig zickt benötigt man eine Alternative, die gut schmeckt, die nicht die Welt kostet und bei der man entweder in Millisekunden nachfüllen kann oder der Tank so groß ist, dass man eben nicht alle paar Minuten nachfüllen muss.

Der Aromamizer Plus

Die Wahl fiel auf den Aromamizer Plus von Steamcrave. Wahlweise 5ml, 10ml oder 20ml Tankinhalt – damit sollte man ein wenig über die Zeit kommen. Ansonsten: Postless Deck, stufenlose AFC, ebenso stufenlose Liquidcontrol, 810er Driptip.

Gut, mit 30mm Durchmesser passt er nicht auf jeden Akkuträger, aber da mein Gelite gerade sowieso in Kur ist…

Eine etwas breitere Box muss es schon sein: Aromamizer Plus auf der G-Class

Ich habe mich übrigens gegen die große Variante mit dem 20ml-Tank entschieden, da bei diesem die Proportionen in meinen Augen einfach nicht stimmen, aber mit 10ml kommt man ja auch mal ein, zwei Stündchen hin. 😉

Links: Aromamizer Plus mit dem 20ml-Tankglas, rechts die bescheidene Variante mit 10ml.

Geschmacklich ist das Teil tatsächlich sehr gut, die Befüllung geht spielend leicht, der Flash ist ordentlich, der Zug ist extrem angenehm, und das Gewicht ist so beschaffen, dass man die Kombi auch gut unterwegs mitnehmen kann.

Beim Preis von ca. 65 Euro ist der Aromamizer Plus zwar kein ausgewiesenes Schnäppchen, aber man bekommt einen mehr als soliden, im Fassungsvermögen extrem flexiblen Tank, der im Gegensatz zu manch anderem aktuellen Bottomcoiler auch nicht zum Siffen neigt.

Das mitgelieferte Zubehör für die Tankerweiterungen: Je zwei Gläser und ein Kamin für 5, 10 und 20 ml.

Natürlich bekommt auch dieser Verdampfer – so will es das Gesetz – ein anderes Driptip spendiert. Leider haben vor allem die 810er-Driptips die schwere Tendenz, immer kürzer zu werden, wahrscheinlich muss also eine Sonderanfertigung her, aber dazu muss sich der Aromamizer erst mal über einen längeren Zeitraum bewähren.

Ein farblicher Akzent…

Bleibt jetzt nur noch die einzige Frage: Auf welche Box kommt der Gelite², wenn er wieder da ist? Oder auf welche Box schraube ich dann den Aromamizer? Ach, immer diese Sorgen der Dampfer… 😉

 

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Was schert mich…

  • Ich und Selbstwickler? Nee, bestimmt nicht. (Stef, Januar 2014)
  • Ich bin einfach kein Tröpfler-Typ (Stef, bis Januar 2018)
  • Mechanische oder gar halbmechanische Akkuträger – brauche ich nun wirklich nicht! (Stef, bis vor Kurzem ständig)

Meine aktuellen Dauerdampfen:

Troll V2 auf Dovpo MVV “Skull”, Troll V2 auf Dovpo MVV “Monkey”

Was schert mich mein Geschwätz von gestern Man entwickelt sich eben immer noch weiter. 😉

 

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Mal was Leichtes

Auch wenn die warme Jahreszeit noch auf sich warten lässt gönne ich mir jetzt mal was Leichtes. Genauer gesagt 188g leicht:

Die Tesla WYE wurde aus Polycarbonat / ABS gefertigt und ist mit 66 Gramm der zur Zeit leichteste Akkuträger für zwei 18650er. Mein erster Eindruck, als ich die Box in die Hand nahm: Billiger Plastekeks! Aber dem ist mitnichten so: Der bewährte Tesla-Chip haut bis zu 200 Watt raus (maximal 8,4 Volt) und verfügt über alles, was Mensch zum Dampfen so braucht – inklusive einer recht fein einstellbaren Boost- bzw. Preheatfunktion und Temperatursteuerung. Natürlich gibt es modernere, größere Displays, natürlich sollte man rein aus optischen und “umfallerischen” Gründen kein extremes Schwergewicht auf die Box packen, aber die WYE besticht halt in erster Linie durch ihr extrem niedriges Gewicht und ist so vor allem bei längeren Ausflügen eine prima Alternative zu den deutlich schwereren Standardkloppern.

Dampfer, die gerne etwas Farbe in ihr Leben bringen wollen – und ich gehöre bekanntlich dazu – sollten bei der Box in jedem Fall fündig werden:

Ich nutze die Box jetzt schon ein paar Tage und bin immer noch ein wenig erstaunt, wenn ich die Kombi aus WYE und Troll in die Hand nehme. Mal sehen, ob ich sie extra festbinden muss wenn hier der nächste Sturm kommt… 😉

Passend zum Sommerlich-Leichten gibt es leckeren O-Saft, und zwar das O.J. von Psycho Bunny, angemischt mit entspannten 10% und 1,5mg Nikotin.

Bei so viel Leichtigkeit sollte also der richtige Schritt in Richtung Bikini-Figur getan sein, fehlt nur noch das Bikini-Wetter…

 

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