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Nach dem Schock die Ironie

Mit erfreulich schwarzem Humor reagiert die Dampferszene auf die skandalöse Entscheidung der EU-Politnasen, die Dampfe durch die neue Tabak(!)richtlinie zu Tode zu reglementieren. So berichtet das Steam DüfteTeam über Dampferhammer.de, der als erster Shop geltendes EU-Recht in die Tat umsetzt und Mach mal Dampf Duft zeigt uns, wie ein Review in Zukunft aussehen wird:

Garantiert wird uns auch weiterhin noch das ein oder andere Satirische wenigstens zum Schmunzeln bringen, auch wenn dem ein oder anderen das Lachen eher im Halse stecken bleiben möchte. Aber mal ganz ehrlich, ohne ausreichend – schwarzen – Humor wäre doch diese (Lobby-)Politik der EU kaum zu ertragen, oder? Weitere Fundstücke ironischer oder gar sarkastischer Natur dürfen gerne in den Kommentaren verlinkt werden.

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Abendgestaltung: What The Fog?!

Was macht der Dampfer am Samstag Abend? Natürlich sieht  er sich What The fog?! an und schaut PixelDemon und Iron Slayer beim Abkotzen Testen zu. 🙂

Abendgestaltung

Diesmal im Angebot unter anderem Jasmin, Maracuja, Eisapfel, Hasel- und Kokosnuss, Exotic Fresh und -Fruit, Waldfrucht, Mocca, Malaga und Pilze – dazu Omas Sessel und alberne Helme. Eine schöne Sendung, Jungs, und wenn ich für euch sogar mein geliebtes Aktuelles Sportstudio schwänze, dann ist das mehr als ein Ritterschlag. 😉

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FRIDA stellt EFVI-Handzettel zur Verteilung bereit

FRIDA, die Freie Initiative Dampfaktiv, stellt Handzettel mit Infos zum Manifest der EIFD (Europäische Initiative Freies Dampfen) zum kostenlosen Download bereit. Damit sollen auch diejenigen erreicht werden, die sich mit ihren Dampfen in der freien Wildbahn und nicht ausschließlich im Internet bewegen. 😉 Also, ausdrucken, kopieren und zu Freunden, Verwandten, Kollegen und an die Dampferstammtische mitnehmen!

Damit das Manifest erfolgreich wird benötigt die Initiative bis zum 25.11.2014 europaweit eine Million Stimmen, allein aus Deutschland 74.600.

Links: Zum Download | Zur Webseite der Initiative

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Pressesplitter (1)

Schweiz-Magazin: E-Zigaretten: Mit Volldampf voraus

Die Gefahren, die von E-Zigaretten ausgehen, sind noch nicht langfristig erforscht. Schon jetzt ist aber klar, dass es immens weniger gesundheitliche Probleme durch E-Zigaretten gibt. Auch das Passivdampfen ist defacto keine Gefahr. Während bei Zigarettenkonsum schädliche Stoffe in Tabakrauch aufgelöst werden – Teer etwa -, bleibt die E-Zigarette frei davon. Es gibt keine schwelende bis glimmende Verbrennung von Tabak oder anderen Pflanzen. Auch die Raumluft wird kaum dadurch belastet. Die gesundheitlichen Schäden wie Krebs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können nicht auf das Dampfen oder Passivdsampfen von E-Zigaretten zurück geführt werden. Die Gefahr nikotinabhängig zu werden, ist bei einigen Gemüsen deutlich höher.

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Telepolis: Immer mehr Raucher steigen auf “Dampfen” um

Frankreich: Seit Frühjahr 2013 häufen sich die Umsteiger auf die e-Zigarette. Mit der e-Zigarette habe man zum ersten Mal ein Mittel gefunden, das schädlichen Effekte der klassischen Zigarette und damit auch Gesundheitsrisiken minimiert, wird der Lungenarzt, Mitglied der franzöischen „Liga gegen den Krebs“, von Le Monde wiedergegeben.

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TPD2 – und was nun?

Du uns auch, EUNun ist sie also verabschiedet worden, die neue Tabakproduktrichtlinie – zu unserem Leidwesen inklusive dem Artikel 18a. Auf die einzelnen Punkte dieser Richtlinie mag ich an dieser Stelle gar nicht eingehen, allein die Tatsache, dass die E-Zigarette, die ja nun mal absolut kein Tabakprodukt ist, darin vorkommt ist der eigentliche Skandal. Dass diese Richtlinie auf Druck der Pharma- und Tabaklobbyisten zustande kam und lediglich unter dem Deckmäntelchen der Besorgnis um die Gesundheit der Bürger verabschiedet wurde mutmaße nicht nur ich. Gesundheit hin, Jugendschutz her – letztendlich wird das Volk für unmündig und dumm erklärt. Dass unter Umständen auch die freie Berichterstattung über das Dampfen nicht mehr erlaubt sein könnte passt dazu.

Was bedeutet aber nun diese Richtlinie für uns Dampfer? Erst mal nix – könnte man sagen. Im Mai wird die TPD wohl endgültig in Kraft treten, dann haben die Mitgliedstaaten zwei Jahre Zeit, diese Richtlinie in nationale Gesetzgebung zu pressen. Erst dann werden wir wohl sehen, was die Richtlinie für uns im Alltag wirklich bedeutet. Der Einfluss der Pharma- und der Tabaklobby hierzulande dürfte, wie auch im EU-Parlament, kein geringer sein, weshalb wir uns wohl keine großen Hoffnungen machen brauchen, dass die deutsche Gesetzgebung die Vorgaben aus Brüssel nicht bis an die Grenzen ausschöpft.

Dennoch heißt es, bei aller verständlichen Wut oder auch Fassungslosigkeit, erst mal Ruhe bewahren. Panikkäufe dürften erst mal nicht notwendig sein, schließlich gibt es noch genug Händler, die – zumindest vorerst – ihre Preise stabil halten. Und irgend ein Weg, auch in Zukunft normal weiter zu dampfen, wird sich garantiert finden.

Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen – aber eben auch nicht bevormunden! Und deshalb schön dran denken, wer noch nicht unterschrieben hat – es wird höchste Zeit!

Links: Pressemitteilung der EU-Kommission: Fragen & Antworten – Neue Regelungen für Tabakerzeugnisse, Artikel 20 der Tabakproduktrichtlinie, die E-Zigarette betreffende Teile in der deutschen Übersetzung auf De-Talk

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Neue EU-Tabakrichtlinie angenommen

Das Europäische Parlament hat heute eine neue EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse angenommen. Die E-Zigarette kommt auch darin vor, obwohl sie mit Tabak nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Sinn? Nein, Lobbypolitik! Demokratie? Wohl kaum! Welche Auswirkungen hat dies für uns Dampfer? Dazu mehr, wenn sich der Nebel etwas gelichtet hat. Immerhin haben ein paar EU-Politiker versucht sich für die Dampfer einzusetzen, aber die große Mehrzahl sah es wohl so wie dieser Herr, der offensichtlich nicht verstanden hat, worum es hier geht. Oder er hat es verstanden, was die Sache nur noch schlimmer macht.

Lies dazu auch den Kommentar im Dampfer-Magazin

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Kölner Gericht erlaubt E-Zigaretten in Gaststätten

Kölner Gericht erlaubt E-Zigaretten in Gaststätten [SpOn]

Ein Kölner Gericht hat der Klage eines Gastwirts stattgegeben, der seinen Gästen E-Zigaretten nicht verbieten wollte. Den Richtern zufolge mangelt es an einer klaren Gesetzesregelung für die elektrischen Zigaretten.

So weit, so gut. Warum habe ich nur das dumme Gefühl, dass die “klare Gesetzgebung”, wenn sie denn dereinst kommt, nicht im Sinne der Dampfer ausfallen wird?

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Das Ab-und-zu-Phänomen

Ganz ohne Kippe geht’s noch nicht – schrub ich vor knapp vier Wochen. Mittlerweile ist der Stand folgendermaßen: Nach wie vor überkommt mich ab und zu die Lust das Bedürfnis, eine richtige Kippe zu rauchen, und hin und wieder gehe ich diesem Bedürfnis sogar nach. Alle paar Tage steht dann der Stef auf dem Balkon, zieht genüsslich an der Selbstgedrehten, genießt diese wenigen Züge – und wendet sich dann mit knautschigem bis angewidertem Gesichtsausdruck von dem üblen Gestank wieder ab. Nein, ein Rückfall in Raucherzeiten ist mit dieser einen Kippe nicht eingetreten, bis das Bedürfnis das nächste mal auftaucht können einige Tage vergehen, und ich habe in dieser Zeit auch nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Aber eben hin und wieder…

So richtig kann ich den Grund für diese “Ab-und-zu-Gelüste” nicht einordnen. Macht Gelegenheit den Raucher? Eher nicht, mich reizt es zum Beispiel nicht im geringsten, wenn mir unterwegs ein Raucher eine Kippe anbietet. Auch können es kaum der Tabak oder sonstige, bei der Verbrennung entstehenden Stoffe sein, sonst wäre das Bedürfnis sicher häufiger da. Am Nikotin liegt es sowieso nicht, das ziehe ich mir ja bereits mit der Dampferei rein. Was also ist es dann? Vielleicht geht es auch um das ganze “Drumherum”, um das Ritual des Rauchens: Den entspannten (oder hektischen, oder genüsslichen) Zug. Vielleicht auch nach diesem Zug einfach nur entspannt da zu stehen und zuzusehen, wenn der Rauch den Mund verlässt und auf ne kleine Reise geschickt wird.

Dabei kann das alles die Dampferei – im Gegensatz zu anderen “Ersatzprodukten” wie Nikotinpflaster oder -kaugummi – bieten. Stinkt!Inklusive dem wohligen Gefühl in der Lunge und dem kratzigen im Hals, je nach Einstellung der Dampfmaschine. Den entspannten (hektischen, genüsslichen) Zug und den Dampf sowieso. Auch den Kontakt, den man nun mal unter Rauchern – in Raucherecken abgeschoben und böse vom Rest der Welt angeguckt – schneller bekommt, kann übrigens kein Nikotinpflaster ersetzen. Wenn man hingegen mit seiner Dampfe inmitten einiger Raucher steht und bestaunt wird, als hätte man Antennen auf dem Kopf und ne grüne Hautfarbe, kommt man doch recht schnell ins Gespräch. 😉

Auch in diversen Dampferforen fand ich für dieses Ab-und-zu-Verlangen bislang keine schlüssige Erklärung, allerdings bin ich wohl nicht der einzige Dampfer, bei dem dieses Phänomen auftritt. Wie auch immer und wie ebenfalls bereits geschrieben: Ich freue mich über jede Pyro, die ich nicht rauche. Und wenn mit der Zeit die Lust-Abstände länger werden soll’s mir dann auch recht sein. 😉

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