Marmelade zum Frühstück

Hin und wieder entdecken selbst wir Dauerdampfer und -tester noch Liquids, die uns so richtig flashen. „Die Erdbeermarmelade müsst ihr unbedingt probieren“ hieß es auf der Messe. Erdbeermarmelade? Naja, so was Besonderes kann das nicht sein, aber probieren können wir ja mal. Tja, und dann machte es eben „bääämmm“!

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Handcheck: Ijoy Combo mit Just Jam Original

Extrem süß und fruchtig, eben wie eine – richtig gute – Erdbeermarmelade. Passt prima zum Frühstück. Und zum Kaffee am Nachmittag. Aber auch am Abend. Zum Mittag. In der Nacht… Ja, das Liquid gehört definitiv zu den ganz besonderen, und ein bisschen „ansteckend“ ist es auch, wenn ich so die Reaktionen anderer Dampfer und unserer Kunden mitbekomme. 😉

Neben dem originalen „Just Jam“ gibt es das Jam auch noch auf (englischem) Toast, dazu als Himbeermarmelade, und diese auch auf einem Scone. Allerdings sollte man schon ein Gerät mit gutem Nachfluss haben, das Zeug ist eine 80VG/20PG-Paste, die man sich ob der Konsistenz eigentlich direkt aufs Brötchen schmieren könnte. 😉 Glücklicherweise kommt das Leckerlie direkt mindestens in einer 70ml-Flasche daher, und wir überlegen, bei der nächsten Bestellung direkt die 120ml-Flaschen zu ordern. Mit einem Wort: Nomnomnom!

Ein kurzer Beitrag über das andere „Flashliquid“ der Messe, Tom Sawyer, ist ebenso geplant wie einer über den oben gezeigten Verdampfer, den Ijoy Combo, und da wir gerade eine Woche (!) Urlaub (!!) haben könnte es sogar passieren, dass diese Beiträge auch geschrieben und zeitnah online gestellt werden…

Alle Jahre wieder – Dampfermesse Oberhausen

Alle Jahre wieder, am ersten Oktoberwochenende, machen sich die Schnuten auf den Weg nach Oberhausen zur Dampfermesse. Diesmal waren wir zu viert, und während für uns die Messe schon eine Art „Familientreffen“ ist, war es für „unsere Jungs“ eine Premiere.

Lange lagen die Karten schon bereit, endlich geht es los
Lange lagen die Karten schon bereit, endlich geht es los

Der Schreck, als die Schlüssel fürs Hotelzimmer nicht wie versprochen hinterlegt waren, wich schnell (Pech für die Dame, die wir morgens um drei Uhr deshalb aus dem Schlaf reißen mussten) und war spätestens am nächsten Morgen mit dem ersten Kaffee aufs Haus vergessen. Außerdem durfte – im Gegensatz zu unserem Hotel im letztem Jahr – hier in den Räumen gedampft werden – da sieht man doch gerne darüber hinweg, dass die Zimmer selbst von ihrer Größe her eher übersichtlich waren. Und der erste Blick aus dem Fenster entschädigte auch schon fast für die wenigen Stunden Schlaf:

Oberhausen - Großstadt mit viel Grün
Oberhausen – Großstadt mit viel Grün

Das wichtigste bei einem solchen Event ist eine gute Vorbereitung, sprich ein ausgewogenes, nahrhaftes und gesundes Frühstück:

Ausgewogenes Frühstück ist wichtig
Ausgewogenes Frühstück ist wichtig

Vielleicht sollte man der McDoof-Filiale am Bahnhof mal stecken, dass am ersten Oktoberwochenende deutlich mehr Kunden da sind, eventuell stocken sie ihr Personal für den Tag dann auch mal etwas auf und man muss nicht gefühlt zwei Stunden auf das Frühstück warten. Aber egal, gut gestärkt ging es in die Halle, und zwar ganz ohne Warteschlange – man benötigt einfach das richtige Timing. 😉

Am ersten Tag wurden einfach Eindrücke gesammelt, von den Ständen, den Menschen,

Stände, Menschen, und viel Dampf
Stände, Menschen, und viel Dampf

und den mitunter einfach wunderschönen Geräten:

Einfach nur schön
Einfach nur schön

Allerdings waren in diesem Jahr, wohl der TPD2 geschuldet, wesentlich weniger Modder vor Ort, und auch einige namhafte Hersteller wurden vermisst. Dafür gab es einige neue Liquidhersteller zu entdecken, wobei wir die Verkostung auf den Sonntag geschoben haben. Auch von der Bühnenshow des Steamteams haben wir nicht viel mitbekommen, aber das kann man sich ja nachträglich auf YouTube nochmal anschauen.

Bühnenshow
Bühnenshow mit dem Steam Team

Abends schmauste man dann noch in netter Gesellschaft, wobei wir auch in diesem Jahr den Kampf um die Musiklautstärke mit ein wenig Nachdruck gewannen. 😉

Am Sonntag standen dann Händlergespräche und Liquidtests an, und zum Schluss waren wir auch alle ziemlich geschlaucht:

Geschafft, aber zufrieden
Geschafft, aber zufrieden

Und es gab natürlich das ein oder andere Mitbringsel, das in den nächsten Tagen verkostet werden will:

Ein paar Mitbringsel
Ein paar Mitbringsel

Wie immer ist eine solche Messe, zumal wenn sie auch dienstlich ist und man insgesamt gut 12 Stunden auf der Autobahn verbringt, anstrengend, aber, ebenfalls wie immer, hat sie wieder großen Spaß gemacht. Im Mai werden wir wahrscheinlich zur Messe nach Berlin fahren, und wer weiß, im nächsten Jahr, am ersten Oktoberwochenende…

Das Cloud Beast – Wolkenschieben mit dem TFV8

Als vor knapp einem Jahr der TFV4 von SMOK die Welt erblickte löste er einen riesigen Hype aus: Endlich mal mit einem relativ preiswerten Tankverdampfer riiiiesige Wolken schieben können – der Traum eines jeden „Pubertätdampfers“. 😉 Dass der Geschmack des Gerätes eher mäßig war, die Selbstwickeleinheit bestenfalls passabel und die Vielfalt der (relativ teuren) Coils einen fast schon überforderte – geschenkt.

Das Cloud Beast: Der TFV 8 von SMOK
Das Cloud Beast: Der TFV 8 von SMOK

Nun ist der Nachfolger da, der TFV8. Zwar vom Design und vom Aufbau her fast identisch ist er doch deutlich eine Verbesserung zu seinem Vorgänger – jetzt kann man mit dem „Cloudbeast“ nicht nur mächtige Wolken schieben, er schmeckt sogar dabei! Klar, ein richtiges Geschmackswunder ist das Gerät, zumal mit offenem Luftzug, auch nicht, aber das erwartet man eigentlich auch nicht, dennoch sind die beiden zur Zeit erhältlichen Coils deutlich leckerer. Das Highlight des Verdampfers ist allerdings seine RBA, auf der auch etwas dickere Coils gut Platz finden, und man somit auch noch mal einiges an Geschmack herauskitzeln – und auch Geld sparen – kann.

Die Selbstwickeleinheit - Platz satt.
Die Selbstwickeleinheit – Platz satt.

Dass das Ding einen Akkuträger mit hoher Leistung (und mindestens zwei, besser drei Akkus) benötigt dürfte klar sein. Empfohlen werden die Q4 Coils mit 80 bis 150 Watt, die T8 mit 120 bis 180 Watt. Klar, ein bisschen weniger geht auch, aber mit einer der zur Zeit gängigen 75 Watt-Boxen macht das „Cloudbeast“ nun wirklich keinen Spaß.

Wie von SMOK gewohnt ist das mitgelieferte Zubehör wieder sehr umfangreich: 2 Coils, eine RBA, ein Ersatzglas und -schrauben und diverse Dichtungs- und Beautyringe sind dabei, und das für gerade mal 50 Euronten! Dass der Tank 6ml fasst ist übrigens auch gut so – ansonsten könnte man bei intensiver Nutzung im Minutentakt nachfüllen, und das wäre selbst bei der, noch mal etwas verbesserten, Topbefüllung irgendwann nervig.

Der Umfang des TFV8-Sets
Der Umfang des TFV8-Sets

Fazit: Mit dem TFV8 bekommt man einen – relativ – günstigen Verdampfer, mit dem man einfach mal üppig Wolken schieben kann und bei dem der Geschmack trotzdem nicht völlig auf der Strecke bleibt. Genau das richtige übrigens für den Stef, der einfach kein Tröpfeltyp ist und so trotzdem ab und zu mal „die Sau raus lassen“ kann… 😉

 

Lieblingskombis

Dass sich bei „Dampf-Freaks“ mit der Zeit das ein oder andere Gerät ansammelt ist bekannt. So entstehen dann Kombinationen von Akkuträger und Verdampfer, die entweder optisch oder von der Performance her – und im Idealfall sowohl als auch – perfekt zueinander passen. Hier sind mal meine derzeitigen Lieblings-Kombis:

Die Schönste:

SQuape Rs auf dem Dani Extreme V2+. Ästhetisch einfach ein Augenschmaus, meiner Meinung nach eine der hübschesten Kombis überhaupt auf dem Markt, veredelt durch ein Dampfwürmchen aus der Limited Edition 2016.

Die Schönste
Die Schönste

Da der Dani zur Zeit häufiger „dienstlich“ unterwegs ist (siehe weiter unten) wartet der SQuape auf einen neuen Akkuträger, um dann – bestückt mit einer schönen Twisted Coil – vor Allem den süßen Freuden nachzukommen: Keksige, kuchige oder sehr süße Früchte kommen in diesem Setting einfach hervorragend.

Die Alltagskombi:

SQuape X[Dream] auf der Dicodes No6. Sowohl optisch – wobei die Box unter fast jedem Verdampfer gut aussieht – als auch von der Leistung her perfekt zueinander passend, dazu sehr flexibel und durch das Topfilling und den 26650er Akku extrem praktisch, außerdem noch sehr cool aussehend. Eben die perfekte Alltagskombi.

Die Praktisch-Coole
Die praktisch-coole Alltagskombi

Zur Zeit mit einer feinen Twisted Clapton-Single-Wicklung mit 0.5 Ω, befeuert mit 40 Watt, gerne mit eher menthol- und anishaltigen Liquids wie Heisenberg oder Black & Blue.

Die Dienstdampfe:

Kayfun 5 auf dem Dani Extreme V2+. Geschmacklich auf höchstem Niveau, außerdem sind das Topfil-System und die Liquidcontrol im Arbeitsalltag extrem praktisch. Dazu sticht die Kombi optisch ins Auge, ohne jedoch Einsteiger zu verschrecken, zumal die Dampfentwicklung bei meinem momentanen Setting eher zurückhaltend ist.

Die Dienst-Dampfe
Die Dienst-Dampfe

Mit einer entspannten 0.5er V2A 0.5 Ω-Wicklung, befeuert mit schlanken 25 Watt und gerne fruchtigen Liquids – derzeit Mango, Bottermelk Splash (beide von Dark Burner) oder No Name (von Förde Liquids) – habe ich das Backedampfen wieder für mich entdeckt.

Dazu kommt dann noch die Kombi aus Reuleaux DNA 200 und Twisted Messes, wenn ich mal so richtig Wolken schieben möchte. Weitere Tanks reizen mich derzeit nicht, lediglich eine schöne Box ist noch für den SQuape Rs geplant, aber wer weiß, was in den nächsten Monaten auf dem Markt so passiert. Also halten wir es mit den so häufig gesprochenen Worten eines Dampferfreaks: „Momentan bin ich restlos zufrieden und brauche nichts mehr…“ 😉

Der SQuape X – ein Fazit

Seit geraumer Zeit nutzen wir den neuen SQuape, und wie versprochen gibt es jetzt ein etwas ausführlicheres Posting zu diesem Gerät.

Der Aufbau
Der neue SQuape wurde vollkommen neu aufgebaut. Am meisten für Aufsehen sorgte das neue 3-Lock-System: mittels eines Bajonettverschlusses kann mit einer kurzen Drehung der Tank geöffnet, komplett verschlossen oder von der Base genommen werden. Stattqualm hat sich außerdem von den einzelnen, auswechselbaren Decks verabschiedet und dem X ein neues, universelles Deck mit zwei Polepins spendiert. Mit einer Lochgröße von 2,5mm sollten hier die allermeisten Drähte Platz finden. Die Airflowcontrol liegt nicht mehr unten am Tank sondern wanderte ein wenig höher, ist nun stufenlos einstellbar und sowohl für Single- als auch Dualcoilbetrieb nutzbar. Und endlich lässt sich der SQuape auch von oben befüllen – mittlerweile bei den meisten Tankverdampfern ja üblich.

Das Wickeln
Der SQuape R war ja vor allem für Wickeleinsteiger genial. Großartige Experimente konnte man beim W-Deck nicht machen, wickeln, auflegen, festschrauben, Watte durch, bündig abschneiden, und fertig. Beim neuen Deck ist die Wicklung an sich ebenso wenig problematisch – lediglich bei einer Dualcoil muss man, da pro Pole nur ein Loch vorhanden, ein bisschen fummeln – allerdings ist das Verlegen der Watte schon ein bisschen tricky. Schnell wird man dazu verleitet, zu wenig Watte zu nehmen, und dann wird das ganze eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Also: Mit der Watte nicht sparsam sein, das komplette Deck gut auslegen, vor allem bei einer Singlewicklung auch an der Wicklung abgewandten Seite. Wichtig ist ferner, dass keine Watte auf dem Rand des Decks liegt. Ja, Wickeleinsteiger benötigen also schon eine gewisse Frustrationstoleranz oder müssen über einen entsprechenden Spieltrieb verfügen. Ansonsten ist das Deck wesentlich flexibler als bei der R-Serie: Singlecoil, Dualcoil, Coil zwischen den Poles – alles möglich. Einen zu großen Durchmesser sollte die Wicklung allerdings nicht haben, 3mm ist da schon das höchste der Gefühle.
Einige berichten, dass man sich zu dünne Drähte mit den Poleschrauben abzwacken kann, das konnten wir bislang nicht nachvollziehen, allerdings war bislang auch 0,32er Ni200 der dünnste Draht, mit dem wir gewickelt haben.

Das Aussehen
Ist ja immer Geschmackssache. Auffällig sind die nun etwas „gebrochenen Viva-Fenster“. Die einen meinen, die R-Serie sah eleganter aus, die anderen, zu denen zähle ich, finden den X-Dream nun offener. Etwas futuristischer wirkt er in jedem Fall, und je nach Stellung des AFC-Rings kann der SQuape X auch ein richtig grimmiges Gesicht machen. 😉 In jedem Fall ist er unverwechselbar.

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SQuape X auf Dicodes No6, Dani Extreme V2 plus und Reuleaux DNA200

Der Geschmack
Der SQuape ist für seinen hervorragenden Geschmack bekannt – und das hat sich beim neuen Modell nicht geändert. Im Alltag fielen zwei Dinge besonders auf: Süße Liquids werden besonders intensiv betont, und zweitens: Der Geschmack ist bei einer Singlecoil, zumindest bei meinen bisherigen Wicklungen, intensiver. Auch wenn Backenhörnchen beim X gut bedient werden hat der R hier leichte Vorteile. Aber alle eventuelle Mäkelei ist hier auf höchstem Niveau, auch der neue SQuape spielt in der Geschmacksliga ganz weit oben mit – Championsleague sozusagen. Ich für meinen Teil dampfe momentan im SQuape X hauptsächlich Menthol-Anishaltige Liquids wie zum Beispiel Heisenberg oder Black and Blue, die Früchte dampfe ich wieder mit dem SQuape R, aber das ist nur eine Momentaufnahme.

Der Alltag
Nachdem ich anfangs mit dem SQuape X ein wenig unglücklich war – das Ding leckte immer wieder ein wenig oder sogar ein wenig mehr – habe ich inzwischen den Bogen mit dem Verlegen der Watte (viel hilft viel, mehr hilft mehr) raus und kann sagen: Das Gerät macht im Alltag einfach Spaß! Je nach Setting zieht er ganz schön Liquid durch, zum Glück geht das Befüllen extrem schnell. Ein großes Plus ist auch die Flexibilität bei den Wicklungen, und natürlich der wesentlich offenere Luftzug – jedenfalls wenn man kein ausgewiesenes „Backehörnchen“ ist.

Der Preis
Mit knapp 150€ liegt der X etwas höher als sein Vorgänger und ist sicher kein Schnäppchen. Allerdings sind Material und Verarbeitung top, das Gerät wurde komplett in der Schweiz gefertigt, der Preis ist in unseren Augen also absolut okay.

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Und sonst?
Als Zubehör liegen dem SQuape diverse O-Ringe und ein Mini-Inbusschlüssel für die Polschrauben bei. Dieser Schlüssel ist das einzige Ärgernis, ich hoffe, diesen wird es bald einzeln oder noch besser im 5er-Pack geben, denn man wird das pisselige Teil erst verfluchen – und dann verlieren. Weiteres Zubehör wurde bereits angekündigt, was genau kommt – und wann – ist allerdings noch unklar. Farbige Tanks wird es nicht geben, was schade für diejenigen ist, die ihre Dunsteisen gerne individualisieren. Ach ja, und schließlich das Driptip: Meiner Meinung nach macht man damit am besten das, was man mit allen Driptips, auch der High End Verdampfer, macht: Man legt sie in die Verpackung und lässt sie dort liegen.

Fazit
Die Jungs von Stattqualm haben das Rad zwar nicht neu erfunden, aber den SQuape doch von Grund auf neu aufgebaut – und ein richtig gutes Gerät gezaubert. Ganz klar: Der SQuape X ist ein extrem flexibler und leckerer Verdampfer der Referenzklasse.