Sicherer Halt

Tube-Kombis sind ja etwas Wunderschönes, haben allerdings einen großen Nachteil: Irgendwann muss man die Geräte abstellen. Ja, selbst wir Dauerdampfer können die Kombi nicht immer in der Hand bzw. am Mund halten – wie sollten wir denn sonst zum Beispiel unsere Blogbeiträge schreiben? 😉

Stellt man die Kombis aber auf den Tisch kippen sie extrem schnell um, legt man sie hin rollen sie gerne mal runter. Also musste eine Lösung her, und zum Glück gibt es liebe Dampfer, die nicht nur gute Ideen haben sondern auch handwerklich geschickt sind. So entstanden diese beiden Tube-Ständer:

Ja, wozu man alte Sachen, wie zum Beispiel Telefongabeln, doch immer wieder gebrauchen kann… 😉

Da es sich um Einzelstücke handelt gibt es auch diese wunderschönen Schmuckstücke leider nicht im Küstendampfer-Fanshop.

Einen ganz herzlichen Dank an Manu für die Idee und die tolle Umsetzung!

Finde für diesen Beitrag mal eine richtige Überschrift, wenn du Wortspielchen à la “wir haben einen Ständer” vermeiden willst. Auch nicht so einfach. 😉

 

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Wenn Dampfer auf Reisen gehen…

Nach Ewigkeiten gehe ich mal wieder für ein paar Tage auf Reisen, und da ich nicht im Auto sondern mit Flugzeug und Bahn unterwegs bin stellt sich vorher die Frage: Was packe ich denn so ein? Weniger bei den Klamotten – zu dieser Jahreszeit hast du eh immer das Falsche dabei – oder der Musik – die Frage, welche deiner vielen Lieblings-CDs du mitnimmst stellt sich Dank MP3-Technologie nicht mehr – sondern natürlich das Dampf-Equipment betreffend. Nach kurzer Überlegung habe ich mich für folgende Geräte entschieden:

  • Kayfun 5² auf der Dicodes Dani 25 – eine meiner absoluten Lieblingskombis weil unheimlich lecker und zuverlässig. Bei 35 Watt komme ich mit einem 20700er Akku entspannt über den Tag, die Dampfentwicklung ist bei dem Setting moderat, und da ich seit Kurzem ein Holster für die Kombi habe ist sie nun auch perfekt für unterwegs. Die Frage nach dem Liquid stellt sich hier nicht, seit gefühlten Ewigkeiten dampfe ich hier drin das Dark Menthol von Tom Klark, mein absolutes Allday-Liquid. Frisch, nicht zu süß, geht einem nicht auf den Keks – einfach genial.
  • Taifun GT IV auf der SX Mini SL-Class. Zum einen habe ich die Kombi neu, zum anderen ist geschmacklich der GT IV mit das beste, das ich bislang gedampft habe! Im Gegensatz zur Dani/Kayfun-Kombi ist diese Kombination nichts für langes Unterwegssein – trotz Single-Coil ist der GT IV ein Liquidvernichter, und trotz moderaten 45 Watt muss ich bei der SL-Class den Akku häufiger wechseln (Yihi ist nun mal nicht Dicodes), aber die Kombi ist einfach klein und handlich, also perfekt für längere Reisen. Das mitgenommene Schmecklecker ist das Tom Sawyer Frucht von Tom Klark – zum einen dampft man sich daran einfach nicht satt, zum anderen ist es, da auf Sweetener und Koolada verzichtet wird, extrem watte- und coilschonend.

Und, last not least, benötige ich ein kleines Gerät mit sehr moderater Dampfentwicklung für die lange Zugfahrt zurück. Anderthalb Stunden ohne Dampf im Flieger sind ebenso wenig ein Problem wie zwei Stunden im ICE, aber auf der Rückfahrt sitze ich sechs Stunden im Intercity, und vielleicht wird es notwendig, sich dort mal ganz unauffällig einen kurzen Nikotinschub zu geben. Ursprünglich hatte ich meine zwei Jahre alte AIO wieder ausgegraben, aber zu Testzwecken haben wir uns vor Kurzem den neuen iStick Pico Baby kommen lassen – und noch kleiner kann man eine, zumindest halbwegs ernstzunehmende Dampfe, einfach nicht bauen:

Für meine Zwecke reichen sowohl 2ml Tankinhalt ebenso aus wie die 1050mAh des Akkus – jedenfalls wenn nicht wieder ein Unwetter kommt und der Zug für ein paar Stunden auf freier Strecke stehenbleibt… Die Nikotindosis im Liquid fällt dann etwas höher aus, 6mg/ml sollten für den kurzen Schub wohl ausreichend sein. 😉

Natürlich werde ich während der fünf Tage das ein oder andere Gerät und das ein oder andere derzeitige Lieblingsliquid vermissen – aber ich gebe zu, das ist dann Jammern auf ziemlich hohem Niveau. 😉

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Driptips – einfach nur ein Mundstück?

“10 Euro für ein Mundstück? Die spinnen ja!” war mein erster Gedanke, als ich als Einsteiger in einem Berliner Dampfshop vor dem Driptip-Angebot stand.  Zehn Euro, das wäre ja mehr, als mein ganzer Verdampfer gekostet hat!

Nun, man ahnt, dass ich damals etwas schlichtere Geräte nutzte – und ich weiß, dass ich nicht der einzige Neudampfer mit dieser Reaktion bin. 😉

Irgendwann bin ich dann über meinen Schatten gesprungen und habe tatsächlich zwei Driptips gekauft, und für eines habe ich ganze 5 Euro ausgegeben!

Die ersten eigenen Driptips – damals mein ganzer Stolz!

Nun ja, diese beiden Driptips waren ihren Preis wert, mehr aber auch nicht. Dass man für wirklich gute Mundstücke etwas mehr investieren muss wurde aber spätestens klar, als die Geräte etwas mehr – und auch etwas kostenintensiver – und der Geschmack besser wurde. Bald war man nicht nur bereit, deutlich größere Beträge für ein Driptip auszugeben, sondern es entstand auch nach und nach eine kleine Driptip-Sammlung…

Es begann mit den Edelstahl-Driptips von Old Sam…

Fuzzi, Adam, Ben und Benny – die Old Sams

…aber bald wurde es farbenfroher und das Material lippenschmeichelnder, denn wir entdeckten die Dampfwürmchen:

Farbenfrohe Unikate aus Acryl – die Dampfwürmchen

Aber es gibt ja auch Geräte, die spezielle Driptips haben wollen wie der BT oder der Gelite – und auch da wurde man recht schnell fündig:

Spezialanfertigungen für den BT und den Gelite und dazwischen ein Allrounder

Mittlerweile wird eigentlich bei jedem neuen Gerät das Original-Mundstück sofort ausgetauscht – nicht nur, weil die eigenen einfach angenehmer sind, auch weil der Trend immer mehr zur Individualisierung geht.

Ach ja, braucht man wirklich andere, teurere und dann auch noch so viele Driptips? Naja, man braucht sie nicht unbedingt. Aber was heißt schon “brauchen”… 😉

 

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Backenpause

Ein unangenehmer Hustenreiz verleidet mir zur Zeit das Backedampfen – ärgerlich, aber das kommt schon mal vor und wird auch wieder vergehen. Dumm nur, dass es gerade so viel leckeren Süßkram gibt, den ich normalerweise in meinen MTL-Geräten dampfe. Also muss eine kurzfristige Zwischenlösung her, sprich ein Verdampfer, der lecker ist, gut mit süßen Liquids funktioniert und der nicht die Welt kostet. Die Wahl fiel auf einen zweiten Uwell Crown III, diesmal allerdings etwas weniger farbenfroh. 😉

Zur Zeit gibt es Treibstoff Pistazie-Baklava von den Haudegen-Jungs. In der Warteschlange befinden sich noch Salted Caramel Machiato und Cinamon Blueberry Scone von Barista, die ich beide schon angedampft habe und die einfach schwer lecker sind – Zuckerschock inklusive. 😉

Dann gibt es jetzt den Süßkram eben eine Zeit lang nur mit – moderatem – Lungenzug. Auch sehr lecker, trotzdem freue ich mich natürlich darauf, wenn ich meine Backehörnchenfreudenspender wieder wie gewohnt nutzen kann…

 

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Familienzusammenführung

Ich bin ja seit langer Zeit ein begeisterter SQuapianer. Und als Dampferfreak ist man immer auch ein bisschen Sammler. Entsprechend groß war die Freude, als es zu Weihnachten von Benedikt den “Ur-SQuape” gab! Jetzt ist die Tankfamilie von Stattqualm komplett. 🙂

Von links: SQuape (2012), SQuape R (2014), SQuape Rs (2015), SQuape X (2016), SQuape E (2017). Ja, nicht nur technisch, auch beim Design hat man sich in der Schweiz weiterentwickelt. 😉

 

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