Geile Boxenluder

Bei den Verdampfern gehen wir ja wenig Kompromisse ein – da müssen es einfach die besten sein, Selbstwickler aus europäischer Produktion wie der SQuape​ von Stattqualm, Kayfun von Svoemesto, Genius oder Gelite von GSV. Eine kleine Ausnahme ist der Crown 3 von Uwell, dazu die Tage aber mal mehr.

Etwas komplizierter gestaltet sich jedoch das Finden adäquater Akkuträger. Es gibt nur sehr wenige, die uns sowohl vom Chip als auch von der Verarbeitung her so überzeugen, dass wir den üppigen Preis, der für solche Geräte aufgerufen werden, bereit sind zu bezahlen. Eigentlich kommen da zur Zeit nur Akkuträger von Dicodes in Frage, allerdings sind diese in der Leistung eher zurückhaltend: 40 bis 60 Watt Ausgangsleistung sind zwar für Backedampfgeräte allemal ausreichend, aber wenn ein BT oder ein Gelite befeuert werden sollen ist das einfach zu wenig. Natürlich gibt es dann noch die Geräte mit DNA- oder Yihi-Chips, die die nötige Leistung bereit stellen, aber häufig überzeugt bei diesen Geräten die Verarbeitung nicht, und da hält sich die Bereitschaft, 200 Euro oder mehr auszugeben, in Grenzen. Glücklicherweise ist das aber auch gar nicht nötig – mittlerweile sind die Akkuträger von der “chinesischen Stange” in Verarbeitung, Zuverlässigkeit und Optik richtig, richtig gut!

Exemplarisch dafür drei Boxen, die wir schon seit einiger Zeit selbst nutzen:
Fuchai 213 plus, Wismec P218 und die Sigelei KAOS Spectrum. Alle werden von zwei 18650er Akkus gespeist und können bis knapp über 200 Watt ausgeben.

Von links: Sigelei KAOS, Wismec P218, Fuchai 213 Plus

Jede dieser Boxen hat so ihre speziellen Vorzüge in der Optik und Haptik: Die Fuchai ist mittlerweile schon ein Dauerbrenner, schlicht und doch elegant, seit der Plus-Version auch mit Farbdisplay, und einfach absolut zuverlässig. Die Wismec ist ein bisschen auffälliger, wirkt präsenter, der Feuertaster geht über die gesamte Seite (muss man halt mögen) und mit der Arcticfox-Software sind bei den Einstellungsmöglichkeiten und dem Display kaum Grenzen gesetzt. Die KAOS letztendlich ist eher die “jugendliche” Box – bei Bedarf auch in kunterbunt mit viel Leucht und Blink – und liegt durch ihre Rundungen sehr gut in der Hand. Außerdem sind das gut lesbare Farbdisplay und der große Feuertaster ein absoluter Pluspunkt.

Natürlich sind diese “Chinakracher” keine Produkte für die Ewigkeit, aber bei einem Preis zwischen 60 und 80 Euro erwarte ich das auch nicht. Die Fuchais laufen allerdings schon seit über einem Jahr im Dauerbetrieb, und weder am Lack noch an der Funktion gibt es bislang Verschleißerscheinungen.
Auf alle drei Boxen passen problemlos Verdampfer bis 26mm, wobei sie alle unter einem Gelite schon etwas verloren wirken. Wer Giga-Verdampfer wie zum Beispiel den Aromamizer Plus hat, der muss weiter suchen, aber für alle Tanks in Standardmaßen sind die Boxen absolut geeignet.

Sollten natürlich eines Tages deutsche Highend-Boxen mit adäquater Leistung auf den Markt kommen ist es nicht ausgeschlossen, dass davon auch eine oder zwei den Weg in unsere Sammlung finden. 😉 Bis dahin sind wir allerdings mit den jetzigen Boxen mehr als zufrieden.

Farbtupfer

Damals, als wir mit der Dampferei anfingen, gab es die Akkuträger in silber. Punkt. Heutzutage kann man auch mal ein bisschen Farbe in den Dampferalltag bringen:

Und natürlich werden die Driptips der Kombi farblich angepasst. Oder ist es doch andersrum? 😉

Dicodes No 6 – der perfekte Handschmeichler

“Wenn ich mal eine schöne Highend-Box aus Deutschland finde, mit 2 Akkus, die ansatzweise bezahlbar ist, dann ist das meine” – sagte ich vor nicht allzu langer Zeit. Zwar erfreue ich mich nachwievor an meinem Reuleaux, aber wenn man einmal “High End made in Germany” gewohnt ist…

Dann erschienen vor ein paar Wochen die beiden Boxen von Dicodes: Die Dani-Box und die Dicodes No 6. Von Dicodes-Geräten bin ich ja schon seit langem ein großer Freund, und jetzt eine Box mit dem nochmals verbesserten Chip, außerdem mit Dreiknopf-Menüführung… Gut, die Maximalleistung von 60 Watt ist jetzt, verglichen mit einigen anderen, aktuellen Modellen aus China, nicht der Reißer, aber üppig Leistung benötige ich ja sowieso nur für den Tröpfler, für meine anderen Geräte wären auch 40 Watt völlig ausreichend. Wenn, ja wenn da nicht nur der eine Akku wäre!

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“Nimm doch die No 6, da ist immerhin ein 26650er drin” meinte der Benedikt. Och nö, brauche ich ja wieder andere Akkus, außerdem ist das mit dem großen Akku direkt wieder so ne Riesenbox… Und durch die Form kannst du die nur in der rechten Hand halten… Nee, da muss ich wohl weitersuchen.

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Handschmeichler

Tja, und dann kam sie an, die Dicodes No 6. Nix war’s mit riesig! Die Form der Box ist genial – sie liegt extrem gut in der Hand, ist perfekt für “rechtshändige Fingertaster”, aber auch in der linken Hand liegt sie gut, wenn sie dann auch eher mit dem Daumen bedient werden möchte. Außerdem sieht das Teil auch noch absolut edel aus, und schon war es um mich geschehen. Voreingestellte und noch erweiterbare Temperaturkoeffizienten, gefederter Pluspol, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten wie vom Dani gewohnt, allerdings mit der Dreiknopf-Menuführung noch ein Stück einfacher – und das ohne externe Software und einen PC. Und weder über die Verarbeitung noch über die Zuverlässigkeit muss man ein Wort verlieren.

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Das Display

Gibt es auch Nachteiliges? Vielleicht das obenliegende Display, das zwar größer als beim Dani und bei Helligkeit perfekt ist, aber im Dunklen selbst bei niedrigster Stufe noch unangenehm hell leuchtet. Zwar kann man einstellen, ob es nur nach, während und nach dem Zug oder gar nicht leuchtet, aber dazu muss man doch ins erweiterte Menu klicken. Eine einfache Tastenkombination für einen Stealth-Modus würde das ganze abrunden. Und natürlich ist der Anschaffungswiderstand nicht klein – 230 Euronten muss man für die Box abdrücken. Aber die ist das Gerät wert, und wenn man dazu noch gerade Geburtstag hatte…

Die Box sieht unter vielen Verdampfern richtig gut aus…

Dicodes No.6 mit SQuapeR, Kayfun Mini 3 und Kronos
Dicodes No.6 mit SQuapeR, Kayfun Mini 3 und Kronos

…und würde bestimmt hervorragend zum SQuapeX passen. Btw: Hat eigentlich schon jemand ein Mittel gegen den HWV gefunden? 😉

Wäre dann nur noch die Sache mit dem einen Akku – und die hat sich quasi erledigt: Dass man mit einem 26650er locker 1 1/2 Tage über die Runden kommt – jedenfalls bei meinen Settings – hätte ich nicht gedacht. Wenn dann noch in Bälde die avisierte passende Ladeschale rauskommt…

Fazit: Eine absolut schicke, perfekt verarbeitete Box, die richtig gut in der Hand liegt und, sofern man keine extrem hohe Leistung benötigt, riesigen Spaß macht!

iStick – eine kleine Erfolgsgeschichte

Damals, vor langer, langer Zeit, als der Dampfer, der sich keinen “luxuriösen Akkuträger” wie zum Beispiel eine Vamo leisten konnte oder wollte, mit einem Twist oder Spinner seine Verdampfer befeuerte, brachte die Firma Eleaf plötzlich eine unscheinbare Box heraus: Den iStick. Klein, handlich, mit fest verbautem Akku mit sagenhaften 2200mAh, aufladbar über ein Mikro-USB-Kabel. Eine kleine Box für nen schlanken Taler, die sogar über eine variable Watt-Einstellung verfügte! Gut, der 510er Anschluss des Gerätes entpuppte sich bald als mittel stabil, und der Spruch “Klappern gehört zum Handwerk” sollte ob der wackeligen Tasten eine völlig neue Bedeutung erhalten, aber damals – es war übrigens Herbst 2014 – war das Gerät eine kleine Sensation, und bei Eleaf hätte man sich wohl nicht gedacht, dass damit das Dampfen im Ein- und Aufsteigerbereich ein Stück weit revolutioniert und eine ganze iStick-Familie folgen würde.

Volksdampfe Ende 2014: iStick 20 und Delta. Volksdampfe 2016: iStick 40TC und Cubis
Volksdampfe Ende 2014: iStick 20 und Delta. Volksdampfe Frühjahr 2016: iStick 40TC und Cubis

Bereits kurze Zeit später erschien schon der Nachfolger: Die Box konnte nun 30 Watt ausgeben und bekam die berühmte “Schnabel-Topcap” verpasst – damit passten auch etwas breitere verdampfer ohne Überstand. Die Tasten wackelten nun etwas weniger, ansonsten blieb eigentlich alles beim alten.

Einiges mehr hatte der iStick 50 zu bieten: Nicht nur nochmal 20 Watt mehr, sondern auch die doppelte Kapazität! Mit 4400 mAh konnte man auch mit etwas mehr Power über den Tag kommen. Die Maße des Geräts nahmen allerdings auch zu, und dem ein oder anderen war das schon zu schwer – dabei lag der 50er ziemlich gut in der Hand. Der 510er-Anschluss und der Taster… aber das kannte man ja schon. Zusätzlich kam noch der iStick Mini heraus: Mit seinen maximal 10 Watt (eine kleine Sonderausführung mit 20 Watt gab und gibt es auch) und den 1000 mAh war es eher ein Zweitgerät, man fand ihn aber bald, häufig in Kombination mit dem GS16s-Tank, in der ein oder anderen Dampferinnenhandtasche.

iStick Mini, iStick 30, iStick 50
iStick Mini, iStick 30, iStick 50

Im Juli 2015 brachte Eleaf den iStick 40TC heraus, der nun nicht nur über einen Temperaturmodus verfügte – offiziell nur Nickel, aber mit einem kleinen Trick (im ausgeschalteten Zustand 20 Sekunden lang die Power und die Up-Taste gedrückt halten) konnte man auch die Titan-Unterstützung aktivieren – nein, das Gerät wurde auch zuverlässiger, und Eleaf spendierte seinem neuen Baby endlich einen vernünftigen 510er-Anschluss. Der iStick 40TC ist auch heute noch bei Ein- und Aufsteigern ein beliebtes Gerät – zu Recht!

Eine kleine Revolution folgte ein Monat später darauf mit dem iStick 100: Der Akku war nicht mehr fest verbaut, man konnte die Kiste mit zwei normalen – parallel geschalteten – 18650er Akkus betreiben! Warum man bei dieser Box allerdings wieder auf den Temperaturmodus verzichtete konnte der Hersteller wohl auch nicht beantworten, einen Preis für innovatives Design bekam Eleaf auch nicht, aber immerhin hatten die Freunde des Leistungsmodus ein extrem preiswertes Gerät gefunden, das – für damalige Verhältnisse sagenhafte – 100 Watt ausgab! Der kurz darauf erschienene iStick 60 wiederum war deutlich schlanker, kam nur noch mit einem Wechselakku daher, hatte den 510er mittig und verfügte wieder über den Temperaturmodus – diesmal auch “offiziell” mit Titan-Unterstützung. So richtige Höhenflüge erlebten beide Geräte allerdings nicht, zumal inzwischen der Mutterkonzern mit der VTC Mini eine gute Box heraus brachte, die deutlich wertiger wirkte, über ein wesentlich größeres Display verfügte und zusätzlich updatefähig war. Aber der Pluspunkt der iStick-Familie war – und ist – eben der niedrige Preis, der auch Dampfern, die nicht so viel ausgeben können (oder wollen), den Zugang zu hübschen Geräten verschafft.

Und nun hat Eleaf mit dem neuen iStick 100TC wieder eine richtig gute Box herausgebracht: Der verbaute Joyetech-Chip ist updatefähig, das Gerät liegt durch seine Form unheimlich gut in der Hand, der Feuertaster macht Spaß, und hübsch sieht die Box obendrein noch aus. Wie es mit der Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aussieht wird sich herausstellen – Stefan testet das Gerät zur Zeit im Dauerbetrieb und ist bislang sehr begeistert.

Die iStick-Familie
Die iStick-Familie

Ein richtig großer Wurf gelang Eleaf allerdings Anfang des Jahres im Einsteigerbereich mit dem iStick Basic: Ein kleiner, handlicher Akku, in den ein Tank einfach mittels Magnet eingeklickt wird – hätte man auf die Idee nicht schon längst kommen können? Kein umständliches Schrauben mehr (bis auf die Tankbefüllung), Laden über Mikro-USB, eine Kapazität von 2300mAh, dazu eine rudimentäre Akkustandsanzeige: Eine wirklich schicke Sache. Zumal der zum Set gehörige (und auch einzeln erwerbbare) GS Air 2 ein feiner Einstiegs-Verdampfer ist: Sehr guter, regelbarer Zug, und die 0.75Ohm-Coils bieten nicht nur für einen Verdampfer dieser Preisklasse richtig guten Geschmack sondern sorgen auch für guten Flash und heftig Dampf! So macht der Einstieg in die Dampferei wirklich Spaß, und selbst Ketteraucher sollten so den Umstieg problemlos schaffen können. Wenn man dazu noch den Preis betrachtet – deutlich unter 40€ – denkt so mancher “Altdampfer” mit tiefem Seufzen und Kopfschütteln an seine Anfangstage mit einer eGo-T oder eGo-C zurück… 😉

Ideal für Einsteiger: iStick Basic
Ideal für Einsteiger: iStick Basic

Nun hörte man die ein oder andere Klage ob der Zuverlässigkeit der iStick-Familie – ja, die Geräte sind nichts für die Ewigkeit, aber welcher Dampfer behält, gerade bei der rasanten technischen Entwicklung, sein Gerät schon ewig? Aber das Preis-Leistungsverhältnis der Geräte ist einfach unschlagbar, und deshalb kann man bei den iSticks wohl durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Eine Erfolgsgeschichte, die wahrscheinlich noch lange nicht zu Ende ist.

Understatement

Understatement ist, mit einer 200 Watt-Box mit dem wohl flexibelsten Chip, der alle nur erdenklichen Temperaturkurven und die niedrigsten Widerstände unterstützt…

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… eine 0.28er 2,2 Ohm-Kanthal-Wicklung mit 22 Watt zu befeuern. 😉

Endlich eine DNA200-Box mit Wechselakkus – der Reuleaux von Wismec

Seit der DNA 200-Chip auf dem Markt ist reizt er uns – ohne dass wir bis vor Kurzen geahnt hatten, wie umfangreich die Einstellungsmöglichkeiten des Chips sind. Allerdings kamen bisher sämtliche Akkuträger mit dem DNA 200 mit festverbauten LiPo-Akkus an, und das schreckte uns beide bislang ab. Seit Kurzem ist der Reuleaux (sprich: Rölo) der Firma Wismec auf dem Markt – die erste DNA 200-Box mit wechselbaren 18650er Akkus! Und da war es um uns geschehen…

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Über die Box selbst gehen die Meinungen auseinander: Natürlich ist sie nicht gerade ein Leichtgewicht, was bei drei 18650er Akkus logisch ist. Schlank und grazil wären auch nicht die Worte der Wahl – wobei wir noch Boxen mit drei Akkus kennen, die deutlich breiter, höher und auch hässlicher waren – aber wirklich groß ist sie mit ihren 83mm Höhe, 50mm Tiefe und maximal 39mm Breite auch nicht. Außerdem liegt die Box durch ihre Form, dem Reuleaux-Dreieck nachempfunden, sehr gut in der Hand. Auch über die Verarbeitung kann man nicht meckern, und das bei einem Produkt, das nicht “made in Europe” ist.

Nun ist die Box aber auch nur der eine Teil unserer Begeisterung – der andere ist eben der verbaute DNA 200-Chip. Er kann die Verdampfer mit 200 Watt befeuern, was für uns allerdings eher selten relevant ist. Auch dass er neben den üblichen Ni200 und Titan weitere Drähte unterstützt, mit denen das temperaturgeregelte Dampfen möglich ist (V2A, V4A, Wolfram) wäre für uns nicht unbedingt ein Kaufkriterium. Es ist seine Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten, die überzeugt! Es gibt kaum etwas, das man nicht nach seinen Vorlieben einstellen kann: Eigene Logos oder Fehlermeldungen, die auch auf deutsch sein können. Vorwärmtemperatur und -dauer. Die Anzeige diverser Werte im Display. Helligkeit und Dimmen im Feuer- und Ruhezustand. Dass man dazu noch die Werte des Chips über PC quasi live verfolgen kann ist ein zusätzliches Schmankerl.

Der kleine Haken an der Sache: Man muss sich intensiv mit der Software des Chips befassen, ansonsten kann man diese Vielfalt nicht mal im Ansatz nutzen. Zum Glück gibt es eine große Fangemeinde, die bereits fertige Themes, Grafiken und Temperaturkurven erstellt hat und zum Download anbietet (so haben wir für den DNA 200 ein “Küstendampfer-Theme” erstellt, das unsere werten Leser natürlich nutzen dürfen. Einfach die Datei runterladen, entpacken und dann in der eScribe-Software laden) und auch an Tutorials mangelt es nicht. Und wenn man sich einmal in die Software reingefuchst hat ist die Erstellung eigener Profile fast schon ein Kinderspiel. Das gesamte Setting kann auf dem PC abgespeichert und gegebenenfalls angepasst werden, und die acht Profile, die einem zur Verfügung stehen, sollten auch für Dampfer mit einer großen Dampfensammlung ausreichend sein.

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Um es nochmal klarzustellen: Für “Otto Normaldampfer”, der die Dampfe lediglich als Kippenersatz sieht oder “einfach nur dampfen” will ist diese Box (und damit sämtliche DNA 200-Boxen) nichts. Wer aber zum einen über mehrere Verdampfer verfügt, gerne die Temperaturregelung nutzt und einen individuell einstellbaren und flexiblen Akkuträger sucht, für den dürfte der Reuleaux das perfekte Gerät sein – sofern er die Muße aufbringt, sich mit der Software zu befassen und es ihn nicht stört, dass “der Gerät” doch ein paar Gramm mehr wiegt als ein iStick. Wir jedenfalls sind von dem Reuleaux extrem angetan, zumal er Stefs “Traumbox” auch sehr nahe kommt.

Seit Kurzem wird der Reuleaux auch mit einem 200 Watt-Chip von Joyetech ausgeliefert, was den Preis der Box (mit dem DNA 200-Chip ca. 190,-€) deutlich senkt. Wer nach einem leistungsstarken Akkuträger mit viel Kapazität sucht, für den könnte auch diese Version interessant sein, auf die Vielfalt (und Zuverlässigkeit) des DNA 200 muss man dann allerdings verzichten.

Links:

 

Wenn’s ein bisschen mehr sein darf

Seit ich meine Traumkombi in Form von SQuape Rs auf dem Dani Extreme gefunden habe, fristete mein “großer SQuape” ein wenig ein Schattendasein. Und so sehr ich auch nach wie vor in meine Traumkombi verliebt bin gab es hin und wieder zwei – im Wortsinn – Kleinigkeiten, die etwas nervten: Zum Einen ist die Tankgröße beim SQuape Rs mit seinen 3,8ml etwas gering ausgefallen, zum Anderen kommt man komme ich mit einem einzigen 18650er Akku ja auch nicht über den ganzen Tag. Es war also mal an der Zeit, noch mal eine etwas größere Box unter den SQuape R zu packen…

Fündig wurde ich mit der neuen Sigelei 150W TC. Meine erste Sigelei war zwar optisch eher grobschlächtig zu nennen, aber sie war extrem zuverlässig und hat mich nie im Stich gelassen. Die neue Sigelei 150W TC ist nicht nur weitaus hübscher anzusehen, sie liegt auch wesentlich geschmeidiger in der Hand – zum einen durch die Abrundungen, zum anderen durch die “gripige” Oberfläche. Dass die Sigelei auch Temperaturkontrolle unterstützt – wenn auch nur mit NI200-Draht – und mit 2 Akkus betrieben wird gab letztendlich den Ausschlag.

Erfreulicherweise gibt es zudem seit Kurzem von Stattqualm Tankverlängerungen für den SQuape! So kann man das Tankvolumen des SQuape (sowohl R als auch Rs) noch mal ein wenig vergrößern – pro Verlängerung um 2,3 ml! Zwar reichen mir auch mit knapp 7,5ml nicht für einen Tag, aber gerade wenn man im Laden steht freut man sich ja doch, wenn man nicht alle zwei Stunden nachfüllen muss.

SQuape R auf Sigelei 150W TC
SQuape R mit Tankverlängerung auf der Sigelei 150W TC

Natürlich ist die Sigelei kein Dani: Die Temperaturkontrolle funktioniert nur mit NI200-Draht, das Menu ist trotz dreier Knöpfe gewöhnungbedürftig, standardmäßig lässt sich nur der Joulewert verstellen (um die Temperatur zu verstellen muss man sich mit einigen Klicks durchs Menu hangeln), und die Einstellungsmöglichkeiten an sich sind eher spartanisch. Aber sowohl im Watt- als auch Tempmodus verrichtet sie tadellos ihre Arbeit, ist optisch gut gelungen und liegt für einen solchen “Klopper” richtig gut in der Hand.

Für unterwegs – oder wenn’s mal etwas edler sein soll – bleiben SQuape Rs und Dani natürlich nachwievor die Kombi schlechthin, aber hin und wieder ist es eben doch praktisch, dass es auch mal “etwas größer” geht. 😉

ZWei mal SQuape - einmal elegant, einmal imposant
Zwei mal SQuape – einmal elegant, einmal imposant

Dampf auf der Tube

Ich suche ja schon seit Ewigkeiten ich den SQuape besitze nach einem schicken Tubemod. Heutzutage sieht man ja – vor allem bei den Neulingen – fast nur noch Boxen, und zugegeben, sie haben ja auch ihre Vorteile. So liebäugelte ich auch mit der neuen IPV4, einer Box mit 2 x 18650ern, mit der Möglichkeit, Temperatur gesteuert zu dampfen, und dazu noch recht gut aussehend. Zum Glück verging zwischen Ankündigung und tatsächlichem Erscheinen eine gewisse Zeit, denn inzwischen kam er: der neue Dani Extreme V2. Ein wunderschöner Tubemod, mit 22mm Durchmesser, bis 40 Watt bei 0.2-3.5 Ohm, Temperatursteuerung, zig Einstellungsmöglichkeiten und “made in Germany”.

Und ja, ich habe ihn mir tatsächlich gegönnt! Ganz billig ist der Spaß nicht, und so musste ich mich auch von meiner heißgeliebten Sigelei trennen. Aber diese gute Stück ist eben doch noch mal ne ganz andere Hausnummer – und mit dem SQuape zusammen fast schon ein Gemälde:

daniundsquape

Findet auch Benedikt, eigentlich ein großer Boxenfan, und hat sich das schicke Teil auch direkt gegönnt. Die Schnuten gehen jetzt quasi “untenrum im Partnerlook”. 😉

Wir beide haben das “richtige Dampfen” ja mit Tubemods begonnen, sogar mit dem gleichen: der itaste svd. Zu ihrer Zeit ein wirklich gutes Gerät, mit – damals ausreichenden – 15 Watt, einem rudimentären Display, dazu noch teleskopierbar.

tubemods

Inzwischen sind einige Monate vergangen, bei der Dampferei also direkt mehrere Generationen. Nach einer solch “langen Zeit” ist es ungewohnt, wieder so eine Röhre in der Hand zu halten (das Teil hinzustellen – oder besser zu legen – allerdings auch), und dass man nur noch einen Akku hat wird einen auch hin und wieder leise fluchen lassen. Ein bisschen Retrofeeling ist also auch dabei, quasi Back to the roots, aber zu allererst freuen wir uns über ein wunderschönes, leistungsstarkes und qualitativ hochwertiges Gerät, das wahrscheinlich unter allen 22er-Verdampfern (für die Besitzer von 23mm-Verdampfern könnte der 2380 von Dicodes interessant sein) einen guten Eindruck macht – auf jeden Fall unter dem Change und dem SQuape.

schnutendanis

Akkuträger-Gimmicks – was noch fehlt

Nützliche GimmicksDie Akkuträger und Boxen werden ja in letzter Zeit gerne mal mit – mehr oder weniger nützlichen – “Features” vollgeladen: Mal ist eine Taschenlampe dabei, mal ein Kalender, mal kann man per Software sein Familienalbum hochladen, und so weiter und so fort. Auf zwei – wirklich hilfreiche – Gimmicks kamen die Bastler aber anscheinend noch nicht:

Als man noch rauchte hatte man logischerweise immer ein Feuerzeug dabei – klar, ohne Feuer keine Kippe. Das Feuerzeug wurde aber häufig noch zu etwas anderem genutzt, und zwar, richtig, zum Öffnen der Feierabendbierflasche. Tja, und heute? Tragen die Biertrinkenden Dampfer immer einen Flaschenöffner mit sich rum? Oder sind sie auf Dosen umgestiegen? Oder wählen sie die schlechteste Variante: Kein Feuerzeug – kein Feierabendbier? Also, klare Lösung: Flaschenöffnerfunktion in die Akkuträger!

Das zweite Gimmick wird vor allem von denjenigen benötigt, die ihre Dampfe nicht ständig an der Leine oder im Holster spazieren tragen und, sagen wir mal, etwas verpeilt schusselig sind. Den panischen Ruf “Wo ist meine Dampfe???” hört man jedenfalls bei den Schnuten nicht selten. Wir fordern schlagen deshalb vor: Ein Pieper in die Akkuträger! Da man aber auch einen “Piepanforderer” häufig verlegen würde müsste der AT mit einer “Piepautomatik” ausgerüstet sein, etwa dergestalt, dass nach einem bestimmten Zeitraum – als Dauernuckler empfehlen wir etwa 5 Minuten – der Akkuträger automatisch ein Piepsignal aussendet, welches mit dem Betätigen des Feuertasters abgeschaltet wird.

Und, was meint die Dampfercommunity – welche weiteren lebensnotwendigen Gimmicks müssen noch den Weg in oder besser an die Akkuträger finden? Wir sind gespannt…