Dampf auf der Tube

Ich suche ja schon seit Ewigkeiten ich den SQuape besitze nach einem schicken Tubemod. Heutzutage sieht man ja – vor allem bei den Neulingen – fast nur noch Boxen, und zugegeben, sie haben ja auch ihre Vorteile. So liebäugelte ich auch mit der neuen IPV4, einer Box mit 2 x 18650ern, mit der Möglichkeit, Temperatur gesteuert zu dampfen, und dazu noch recht gut aussehend. Zum Glück verging zwischen Ankündigung und tatsächlichem Erscheinen eine gewisse Zeit, denn inzwischen kam er: der neue Dani Extreme V2. Ein wunderschöner Tubemod, mit 22mm Durchmesser, bis 40 Watt bei 0.2-3.5 Ohm, Temperatursteuerung, zig Einstellungsmöglichkeiten und “made in Germany”.

Und ja, ich habe ihn mir tatsächlich gegönnt! Ganz billig ist der Spaß nicht, und so musste ich mich auch von meiner heißgeliebten Sigelei trennen. Aber diese gute Stück ist eben doch noch mal ne ganz andere Hausnummer – und mit dem SQuape zusammen fast schon ein Gemälde:

daniundsquape

Findet auch Benedikt, eigentlich ein großer Boxenfan, und hat sich das schicke Teil auch direkt gegönnt. Die Schnuten gehen jetzt quasi “untenrum im Partnerlook”. 😉

Wir beide haben das “richtige Dampfen” ja mit Tubemods begonnen, sogar mit dem gleichen: der itaste svd. Zu ihrer Zeit ein wirklich gutes Gerät, mit – damals ausreichenden – 15 Watt, einem rudimentären Display, dazu noch teleskopierbar.

tubemods

Inzwischen sind einige Monate vergangen, bei der Dampferei also direkt mehrere Generationen. Nach einer solch “langen Zeit” ist es ungewohnt, wieder so eine Röhre in der Hand zu halten (das Teil hinzustellen – oder besser zu legen – allerdings auch), und dass man nur noch einen Akku hat wird einen auch hin und wieder leise fluchen lassen. Ein bisschen Retrofeeling ist also auch dabei, quasi Back to the roots, aber zu allererst freuen wir uns über ein wunderschönes, leistungsstarkes und qualitativ hochwertiges Gerät, das wahrscheinlich unter allen 22er-Verdampfern (für die Besitzer von 23mm-Verdampfern könnte der 2380 von Dicodes interessant sein) einen guten Eindruck macht – auf jeden Fall unter dem Change und dem SQuape.

schnutendanis

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Akkuträger-Gimmicks – was noch fehlt

Nützliche GimmicksDie Akkuträger und Boxen werden ja in letzter Zeit gerne mal mit – mehr oder weniger nützlichen – “Features” vollgeladen: Mal ist eine Taschenlampe dabei, mal ein Kalender, mal kann man per Software sein Familienalbum hochladen, und so weiter und so fort. Auf zwei – wirklich hilfreiche – Gimmicks kamen die Bastler aber anscheinend noch nicht:

Als man noch rauchte hatte man logischerweise immer ein Feuerzeug dabei – klar, ohne Feuer keine Kippe. Das Feuerzeug wurde aber häufig noch zu etwas anderem genutzt, und zwar, richtig, zum Öffnen der Feierabendbierflasche. Tja, und heute? Tragen die Biertrinkenden Dampfer immer einen Flaschenöffner mit sich rum? Oder sind sie auf Dosen umgestiegen? Oder wählen sie die schlechteste Variante: Kein Feuerzeug – kein Feierabendbier? Also, klare Lösung: Flaschenöffnerfunktion in die Akkuträger!

Das zweite Gimmick wird vor allem von denjenigen benötigt, die ihre Dampfe nicht ständig an der Leine oder im Holster spazieren tragen und, sagen wir mal, etwas verpeilt schusselig sind. Den panischen Ruf “Wo ist meine Dampfe???” hört man jedenfalls bei den Schnuten nicht selten. Wir fordern schlagen deshalb vor: Ein Pieper in die Akkuträger! Da man aber auch einen “Piepanforderer” häufig verlegen würde müsste der AT mit einer “Piepautomatik” ausgerüstet sein, etwa dergestalt, dass nach einem bestimmten Zeitraum – als Dauernuckler empfehlen wir etwa 5 Minuten – der Akkuträger automatisch ein Piepsignal aussendet, welches mit dem Betätigen des Feuertasters abgeschaltet wird.

Und, was meint die Dampfercommunity – welche weiteren lebensnotwendigen Gimmicks müssen noch den Weg in oder besser an die Akkuträger finden? Wir sind gespannt…

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Die SVD – toller Akkuträger mit Macke

Die itaste SVD von der chinesischen Firma Innokin ist ein geregelter Akkuträger, der eigentlich alles bietet: Er ist teleskopierbar (kann also mit Akkugrößen von 18350 bis 18650 betrieben werden), verfügt über eine Variable Volt und Watt-Einstellbarkeit, kann den Widerstand des Verdampfers messen und mit Verdampfern ab 1 Ohm betrieben werden. Im Prinzip also all das, was ein – leicht fortgeschrittener – Dampfer so braucht. Das Aussehen ist natürlich Geschmackssache, aber mir gefällt mein “Steam Punk” ausgesprochen gut – auch wenn ich allein von der Optik her durchaus auch schlichte Geräte mag.

itaste SVD

Alles in Allem also ein Akkuträger, der alles kann, gut aussieht und Spaß macht. Dass Verdampfer unter einem Ohm nicht befeuert werden oder dass bei 15 Watt Schluss ist – all das ist mir schnuppe, auch das “Linkshänder-Display” stört mich, obwohl ich Rechtshänder bin, nicht. Aber da ist ja noch, die meisten SVD-Besitzer werden es wissen, das Problem mit dem Feuertaster. Zwar hat der immer mal wieder sein Aussehen geändert, aber eine Kinderkrankheit ist ihm leider geblieben: Er zickt! Ist der Druckpunkt anfangs problemlos zu erkennen wird die ganze Sache mit der Zeit eine recht schwammige Angelegenheit und man braucht schon ein wenig Fingerspitzengefühl, um den Punk zum Feuern zu bewegen. Das alleine wäre zwar etwas lästig, aber, meinem durchaus vorhandenen Fingerspitzengefühl sei Dank, machbar. Wesentlich nerviger ist die Tatsache, dass sich das Gerät gerne mal abstellt. “Dann mach das Ding eben wieder an und gut is'” mag jetzt der unbedarfte Leser denken, aber der Dampfer will nun mal – zuverlässig – dampfen und nicht ständig nur klicken. Und eben diese – mangelnde – Zuverlässigkeit ist es, die mich ernsthaft darüber nachdenken lässt, mir einen weiteren Akkuträger, eventuell auch gebraucht, anzuschaffen. Auch wenn es eine solche “eierlegende Wollmilchsau” kein zweites mal gibt, jedenfalls nicht zu dem Preis. Oder hat der geneigte Leser einen Tipp für mich?

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