Provisorien in zeitloser Eleganz

Nach und nach findet sich beim Dampfen diverses Zubehör an, das adäquat untergebracht werden will. Natürlich haben bereits findige Menschen entsprechende Utensilien designt und bieten sie feil, allerdings nicht immer und unbedingt zu Schnäppchenpreisen. Und ebenso natürlich kann man sich auch vieles selber basteln – vorausgesetzt, man verfügt nicht über zwei linke Hände, die dazu ausschließlich mit Daumen gesegnet sind. Also, kein Geld, kein Basteltalent – da muss man eben altbewährte Küchen- und sonstige Utensilien zweckentfremden:

Um Liquids adäquat zu bunkern wären Setzkästen für Nippesfiguren oder Teebeutelkisten nicht verkehrt – vorausgesetzt, die Höhe stimmt, ich persönlich habe es lieber, wenn die Liquidfläschchen im verschlossenen Behälter ruhen. Bis ich so etwas mal wieder auf irgend nem Wühltisch finde behelfe ich mir mit einer ganz effen Plastedose:

LiquidboxZugegeben, hübsch ist anders, aber ich habe sowieso das dumme Gefühl, dass der Platz für die Liquidsammlung nicht mehr sonderlich lange ausreicht. 😉

Dann wäre da der ein oder andere Verdampfer, der auch auch eine Garage braucht – ich mag es einfach nicht, wenn die Dinger überall rumfliegen und vollstauben. Natürlich wäre ein Etui nicht verkehrt, in dem alle Verdampfer Platz haben – eines mit Reiß- oder sonstigem Verschluss und zum mitnehmen, am besten noch mit ein bisschen Platz für Ersatzcoils. Gut, Etui ist nicht, aber eine formschönes Plastikteil hilft auch hier:

VerdampferboxVielleicht könnte ich das Design ja ein wenig mit Prilblumenaufklebern aufpeppen. Gibt’s eigentlich heutzutage noch Prilblumenaufkleber?

Und schließlich die kompletten Dampfmaschinen: Ich mag es einfach, wenn die Dinger senkrecht stehen – sichtbar und griffbereit. Natürlich gibt es formschöne Ständer dafür, aber auch die haben einen gewissen Anschaffungswiderstand, weshalb ich mich für eine Alternative entschieden habe, nämlich Kerzenständer:

DampfständerKlappt nicht mit jedem Ständer, Schwerpunkt, Gewicht und Höhe des Kerzenhaltemöppels müssen stimmen, aber bei diesen beiden, schlicht gehaltenen (und damals spottbilligen) Teilen ist das der Fall.

Bleibt noch die Frage was man macht, wenn man unterwegs ist. Bei kleinen Spaziergängen steckt man sich die Dampfmaschine einfach in die Jackentasche (und packt vorsichtshalber noch einen Ersatzakku in die andere Tasche), und bei längeren Ausflügen hilft dieses herrliche “Travelset”:

Travelset für unterwegsAuf Dauer wird es hier wahrscheinlich auch mal etwas elegantere Lösungen geben, aber bei der momentan mauen Finanzlage wird das wenige Geld, das zum Dampfen bleibt, doch erst mal in neue Aromen oder Verdampfer gesteckt.

Dampfer-EquipmentUnd bekanntlich hält ja sowieso nichts so lange wie ein gutes Provisorium. 😉