Es sammelt sich…

Irgendwie scheint sich über die Jahre doch das ein oder andere an Dampfgeräten anzusammeln… 😉

sammlung2015-12

(Hintere Reihe von links: Reuleaux DNA 200 mit SQuape Rs, Dani Extreme V2 mit SQuape Rs, Dani Extreme V2 mit Change V1, Reuleaux DNA 200 mit SQuape R.
Mittlere Reihe von links: Blackwood, Kayfun 3.1, SQuape 1, FeV 3 mit Glas-Kit, Taifun GT.
Vordere Reihe von links: Kayfun 4, Kronos 1, Genius², Vapor Giant Mini 2.0)

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Endlich eine DNA200-Box mit Wechselakkus – der Reuleaux von Wismec

Seit der DNA 200-Chip auf dem Markt ist reizt er uns – ohne dass wir bis vor Kurzen geahnt hatten, wie umfangreich die Einstellungsmöglichkeiten des Chips sind. Allerdings kamen bisher sämtliche Akkuträger mit dem DNA 200 mit festverbauten LiPo-Akkus an, und das schreckte uns beide bislang ab. Seit Kurzem ist der Reuleaux (sprich: Rölo) der Firma Wismec auf dem Markt – die erste DNA 200-Box mit wechselbaren 18650er Akkus! Und da war es um uns geschehen…

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Über die Box selbst gehen die Meinungen auseinander: Natürlich ist sie nicht gerade ein Leichtgewicht, was bei drei 18650er Akkus logisch ist. Schlank und grazil wären auch nicht die Worte der Wahl – wobei wir noch Boxen mit drei Akkus kennen, die deutlich breiter, höher und auch hässlicher waren – aber wirklich groß ist sie mit ihren 83mm Höhe, 50mm Tiefe und maximal 39mm Breite auch nicht. Außerdem liegt die Box durch ihre Form, dem Reuleaux-Dreieck nachempfunden, sehr gut in der Hand. Auch über die Verarbeitung kann man nicht meckern, und das bei einem Produkt, das nicht “made in Europe” ist.

Nun ist die Box aber auch nur der eine Teil unserer Begeisterung – der andere ist eben der verbaute DNA 200-Chip. Er kann die Verdampfer mit 200 Watt befeuern, was für uns allerdings eher selten relevant ist. Auch dass er neben den üblichen Ni200 und Titan weitere Drähte unterstützt, mit denen das temperaturgeregelte Dampfen möglich ist (V2A, V4A, Wolfram) wäre für uns nicht unbedingt ein Kaufkriterium. Es ist seine Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten, die überzeugt! Es gibt kaum etwas, das man nicht nach seinen Vorlieben einstellen kann: Eigene Logos oder Fehlermeldungen, die auch auf deutsch sein können. Vorwärmtemperatur und -dauer. Die Anzeige diverser Werte im Display. Helligkeit und Dimmen im Feuer- und Ruhezustand. Dass man dazu noch die Werte des Chips über PC quasi live verfolgen kann ist ein zusätzliches Schmankerl.

Der kleine Haken an der Sache: Man muss sich intensiv mit der Software des Chips befassen, ansonsten kann man diese Vielfalt nicht mal im Ansatz nutzen. Zum Glück gibt es eine große Fangemeinde, die bereits fertige Themes, Grafiken und Temperaturkurven erstellt hat und zum Download anbietet (so haben wir für den DNA 200 ein “Küstendampfer-Theme” erstellt, das unsere werten Leser natürlich nutzen dürfen. Einfach die Datei runterladen, entpacken und dann in der eScribe-Software laden) und auch an Tutorials mangelt es nicht. Und wenn man sich einmal in die Software reingefuchst hat ist die Erstellung eigener Profile fast schon ein Kinderspiel. Das gesamte Setting kann auf dem PC abgespeichert und gegebenenfalls angepasst werden, und die acht Profile, die einem zur Verfügung stehen, sollten auch für Dampfer mit einer großen Dampfensammlung ausreichend sein.

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Um es nochmal klarzustellen: Für “Otto Normaldampfer”, der die Dampfe lediglich als Kippenersatz sieht oder “einfach nur dampfen” will ist diese Box (und damit sämtliche DNA 200-Boxen) nichts. Wer aber zum einen über mehrere Verdampfer verfügt, gerne die Temperaturregelung nutzt und einen individuell einstellbaren und flexiblen Akkuträger sucht, für den dürfte der Reuleaux das perfekte Gerät sein – sofern er die Muße aufbringt, sich mit der Software zu befassen und es ihn nicht stört, dass “der Gerät” doch ein paar Gramm mehr wiegt als ein iStick. Wir jedenfalls sind von dem Reuleaux extrem angetan, zumal er Stefs “Traumbox” auch sehr nahe kommt.

Seit Kurzem wird der Reuleaux auch mit einem 200 Watt-Chip von Joyetech ausgeliefert, was den Preis der Box (mit dem DNA 200-Chip ca. 190,-€) deutlich senkt. Wer nach einem leistungsstarken Akkuträger mit viel Kapazität sucht, für den könnte auch diese Version interessant sein, auf die Vielfalt (und Zuverlässigkeit) des DNA 200 muss man dann allerdings verzichten.

Links:

 

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Wenn’s ein bisschen mehr sein darf

Seit ich meine Traumkombi in Form von SQuape Rs auf dem Dani Extreme gefunden habe, fristete mein “großer SQuape” ein wenig ein Schattendasein. Und so sehr ich auch nach wie vor in meine Traumkombi verliebt bin gab es hin und wieder zwei – im Wortsinn – Kleinigkeiten, die etwas nervten: Zum Einen ist die Tankgröße beim SQuape Rs mit seinen 3,8ml etwas gering ausgefallen, zum Anderen kommt man komme ich mit einem einzigen 18650er Akku ja auch nicht über den ganzen Tag. Es war also mal an der Zeit, noch mal eine etwas größere Box unter den SQuape R zu packen…

Fündig wurde ich mit der neuen Sigelei 150W TC. Meine erste Sigelei war zwar optisch eher grobschlächtig zu nennen, aber sie war extrem zuverlässig und hat mich nie im Stich gelassen. Die neue Sigelei 150W TC ist nicht nur weitaus hübscher anzusehen, sie liegt auch wesentlich geschmeidiger in der Hand – zum einen durch die Abrundungen, zum anderen durch die “gripige” Oberfläche. Dass die Sigelei auch Temperaturkontrolle unterstützt – wenn auch nur mit NI200-Draht – und mit 2 Akkus betrieben wird gab letztendlich den Ausschlag.

Erfreulicherweise gibt es zudem seit Kurzem von Stattqualm Tankverlängerungen für den SQuape! So kann man das Tankvolumen des SQuape (sowohl R als auch Rs) noch mal ein wenig vergrößern – pro Verlängerung um 2,3 ml! Zwar reichen mir auch mit knapp 7,5ml nicht für einen Tag, aber gerade wenn man im Laden steht freut man sich ja doch, wenn man nicht alle zwei Stunden nachfüllen muss.

SQuape R auf Sigelei 150W TC
SQuape R mit Tankverlängerung auf der Sigelei 150W TC

Natürlich ist die Sigelei kein Dani: Die Temperaturkontrolle funktioniert nur mit NI200-Draht, das Menu ist trotz dreier Knöpfe gewöhnungbedürftig, standardmäßig lässt sich nur der Joulewert verstellen (um die Temperatur zu verstellen muss man sich mit einigen Klicks durchs Menu hangeln), und die Einstellungsmöglichkeiten an sich sind eher spartanisch. Aber sowohl im Watt- als auch Tempmodus verrichtet sie tadellos ihre Arbeit, ist optisch gut gelungen und liegt für einen solchen “Klopper” richtig gut in der Hand.

Für unterwegs – oder wenn’s mal etwas edler sein soll – bleiben SQuape Rs und Dani natürlich nachwievor die Kombi schlechthin, aber hin und wieder ist es eben doch praktisch, dass es auch mal “etwas größer” geht. 😉

ZWei mal SQuape - einmal elegant, einmal imposant
Zwei mal SQuape – einmal elegant, einmal imposant
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Dampf auf der Tube

Ich suche ja schon seit Ewigkeiten ich den SQuape besitze nach einem schicken Tubemod. Heutzutage sieht man ja – vor allem bei den Neulingen – fast nur noch Boxen, und zugegeben, sie haben ja auch ihre Vorteile. So liebäugelte ich auch mit der neuen IPV4, einer Box mit 2 x 18650ern, mit der Möglichkeit, Temperatur gesteuert zu dampfen, und dazu noch recht gut aussehend. Zum Glück verging zwischen Ankündigung und tatsächlichem Erscheinen eine gewisse Zeit, denn inzwischen kam er: der neue Dani Extreme V2. Ein wunderschöner Tubemod, mit 22mm Durchmesser, bis 40 Watt bei 0.2-3.5 Ohm, Temperatursteuerung, zig Einstellungsmöglichkeiten und “made in Germany”.

Und ja, ich habe ihn mir tatsächlich gegönnt! Ganz billig ist der Spaß nicht, und so musste ich mich auch von meiner heißgeliebten Sigelei trennen. Aber diese gute Stück ist eben doch noch mal ne ganz andere Hausnummer – und mit dem SQuape zusammen fast schon ein Gemälde:

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Findet auch Benedikt, eigentlich ein großer Boxenfan, und hat sich das schicke Teil auch direkt gegönnt. Die Schnuten gehen jetzt quasi “untenrum im Partnerlook”. 😉

Wir beide haben das “richtige Dampfen” ja mit Tubemods begonnen, sogar mit dem gleichen: der itaste svd. Zu ihrer Zeit ein wirklich gutes Gerät, mit – damals ausreichenden – 15 Watt, einem rudimentären Display, dazu noch teleskopierbar.

tubemods

Inzwischen sind einige Monate vergangen, bei der Dampferei also direkt mehrere Generationen. Nach einer solch “langen Zeit” ist es ungewohnt, wieder so eine Röhre in der Hand zu halten (das Teil hinzustellen – oder besser zu legen – allerdings auch), und dass man nur noch einen Akku hat wird einen auch hin und wieder leise fluchen lassen. Ein bisschen Retrofeeling ist also auch dabei, quasi Back to the roots, aber zu allererst freuen wir uns über ein wunderschönes, leistungsstarkes und qualitativ hochwertiges Gerät, das wahrscheinlich unter allen 22er-Verdampfern (für die Besitzer von 23mm-Verdampfern könnte der 2380 von Dicodes interessant sein) einen guten Eindruck macht – auf jeden Fall unter dem Change und dem SQuape.

schnutendanis

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eGo One – der Dampfzwerg

In manchen Situationen ist die Alltagsdampfe einfach unpraktisch – zum Beispiel bei meiner morgendlichen Fahrt zur Arbeit. Selbst meine “Zweitkombi” aus iStick 50 und Delta ist eigentlich für die paar Züge, die ich beim Warten auf Bus und Straßenbahn nehmen kann, schon überdimensioniert. Von der Größe her wäre ein Einsteigergerät passend, aber ganz ehrlich – so richtig Spaß macht das uns verwöhnten Dampfern ja nicht (mehr). Eine schöne Alternative ist da die eGo One von Joyetech. Die kleine Version mit einem 1100mAh-Akku misst – inklusive Drip Tip – gerade mal 105mm!

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Handschmeichler

Man glaubt nicht, was dieser Zwerg für Spaß machen kann und wieviel Dampf er produziert. Immerhin gibt er bei der 0,5 Ohm Coil 27,4 Watt, beim 1 Ohm Kopf noch 13,7 Watt aus. Auch geschmacklich ist dieser kleine Muntermacher absolut zufriedenstellend, durchaus ein Fertigverdampfer der besseren Sorte. Und dass er zuwenig flasht würde ich auch nicht behaupten. 😉

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem obligatorischen Micro-USB-Kabel und Netzadapter zwei Coils, eine mit 0,5 und eine mit einem Ohm. Während erstere für üppig Dampf sorgt kitzelt zweitere noch ein bisschen mehr Geschmack raus. Außerdem sind ein Edelstahl- und ein Glasdriptip dabei, letzteres gefällt mir vom Mundgefühl her etwas besser, möchte aber natürlich regelmäßig gesäubert werden weil es sonst doch recht schnell unappetitlich aussieht.

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Haupt- und Unterwegsdampfe

Natürlich hat auch dieses Gerät kleine Macken: Man braucht, zumindest bei der 1 Ohm-Coil, eine gute Zugtechnik um Blubbern zu vermeiden, um zu sehen wieviel Liquid noch im Tank ist benötigt man gute Lichtverhältnisse, und beim öffnen bleibt zumindest bei einem meiner Tanks die Coil gerne mal hängen. Aber alles Kleinigkeiten, die den Alltagsspaß nicht wirklich vermiesen.

Natürlich wird man mit dem kleinen, 1,8ml fassenden Tank und dem Akku nicht über den Tag kommen. Wenn man die Ego One als einziges Gerät nutzen will wäre die “XL-Version” (2200mAh-Akku, 2,5ml-Tank, 131mm lang) oder die neue eGo One Mega (1900mah, 4ml) eine Option.

Ich habe mir eine kleine “Stef-Version” gegönnt: Der Akku der kleinen und Verdampfer der großen Version, natürlich das obligatorische Old Sam Drip Tip – bei der Größe passend das kleine Fuzzy – und zusätzlich noch ein praktisches Umhängeband.

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eGo One Stef-Version

Fazit: Dampfgenuss wie mit einem Highend-Verdampfer kann man mit der One natürlich nicht erwarten. Aber als kleiner Dampfmacher für unterwegs ist das Gerät absolut klasse, mit der 1Ohm-Coil lässt sich auch mal etwas dezenter dampfen, und die 0,5er-Coil macht einfach Spaß. Als Zweitgerät also eine klare Empfehlung!

Und mal wieder zeigt sich – es kommt nicht immer auf die Größe an. 😉

Ego One vs. Vapor GIant
eGo One vs. Vapor GIant
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Leckerer Schweizer

“Selbstwickeln – muss ich nicht haben, wäre mir zu anstrengend” habe ich gesagt. “High End-Verdampfer, brauche ich nicht, die Deltas kommen da geschmacklich ran” habe ich gesagt. Tja, und nun…

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Dass ich mir irgendwann einen guten Selbstwickler holen würde, das war schon etwas länger klar, wobei ich ursprünglich den FeV präferiert hatte, gefolgt vom Kayfun 4. Dann ließ mich vor einigen Tagen ein Kunde “probedampfen”, und schon war klar, es würde der SQuape werden – und gestern habe ich ihn mir tatsächlich gegönnt. 🙂 Natürlich sind die Deltas nachwievor “großes Verdampferkino”, und bei Fertigverdampfern gibt es meiner Meinung nach keine besseren, aber… Was der SQuape an Geschmack bietet haut einen nur noch um! Zumal er gestern mit einem neuen Leckerlie eingedampft wurde, nämlich Himbeerjoghurt von Dark Burner.

Nun werde ich also ums “tägliche” Selbstwickeln nicht mehr herumkommen – die erste Wicklung gab es von Benedikt quasi als Geburtstagsgeschenk – und ich bin mal gespannt, wie ich mich dabei anstellen werde. 😉

Was nicht ganz so passt ist der Akkuträger: Der SQuape wird von meiner Sigelei 100W befeuert, einem wirklich zuverlässigen Gerät, das man allerdings nicht gerade als grazil und elegant beschreiben würde, und so rein optisch nicht direkt zu meinem neuen Schmuckstück passt:

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Eigentlich gehört unter den SQuape ein schicker Tubemod. Bis 30 Watt (womit – zum Glück – die Provari ausfällt), entspannter Menuführung (also auch kein BEC pro) und optisch passend. So richtig hat mir da noch kein Gerät gefallen, aber im Augenblick wäre die Anschaffung eines solchen Akkuträgers sowieso nicht drin. Aber mal sehen, was da so in den nächsten Monaten an neuen schicken Tubemods rauskommt. Wie, HWV? Ach was! 😉

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Sparen… und so

Ich bin ja ein – gemäßigter – Fußballfan, und seit gefühlt 100 Jahren kaufe ich mir jeden Montag im Zeitschriftenladen des Vertrauens den Kicker. Jedenfalls bis vor einem Vierteljahr, seitdem käme ich aus Zeitgründen einfach nicht mehr dazu ihn zu lesen, und da kann ich mir das Geld auch sparen.

Frage: “Kann man mit dem Dampfen Geld sparen?”
Antwort: “Im Prinzip ja…

Das Geld, das ich für etwas rauswürfe, das ich dann nicht nutze investiere ich doch lieber in etwas, an dem ich täglich meine Freude habe, zum Beispiel in einen schicken Verdampfer für meinen iStick. Der GeniTank ist zwar ein wirklich gutes Gerät für diese Preisklasse – aber es geht halt doch nochmal ne Nummer besser. Also bin ich seit gestern glücklicher Besitzer eines Delta 19. Genauso lecker wie sein großer Bruder, mit einem immer noch mehr als ausreichendem Fassungsvermögen von 3,4 ml (und dem wesentlich schöneren Driptip) passt er mit seinen 19mm Durchmesser perfekt auf meinen iStick. Ein prima Gespann für unterwegs – problemlos unterzukriegen, genug Leistung und Kapazität sowie ein toller Geschmack – und es verschreckt die Nichtdampfer deutlich weniger! Die halten einen Dampfer mit einem silbernen Brikett mit Fabrikschornstein am Mund doch für einen ziemlich durchgeknallten Nerd. Öhm, nun ja… auf jeden Fall sind iStick und Delta 19 eine richtig schicke Kombi. 🙂

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iStick mit Delta 19 (links) und Sigelei 100W mit dem “normalen” Delta (rechts)

Natürlich geht es bei der Frage des Sparens um die Dampferei im Vergleich zur Kippenraucherei. Da ich damals Selbstdreher war und auch nicht übermäßig viel gequarzt habe war schnell klar, dass ich beim Umstieg aufs Dampfen nicht würde sparen können. Mittlerweile hat sich die Dampferei zum Hobby entwickelt, und Sparen und Hobby… Ich denke, zumindest die Stammleserschaft versteht… 😉

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Weihnachtsgeschenk

Einer von vielen schönen Aspekten beim Betreiben eines eigenen Dampferladens ist der, dass man täglich die interessantesten und schönsten Dampfgeräte in den Händen halten, sich damit befassen und sie mitunter auch testen kann. Und, ab und zu, zum Beispiel zu Weihnachten, sich eines dieser schönen Geräte auch selbst gönnt.

So habe ich mir jetzt, bereits ein bisschen vor der Zeit und auch etwas üppiger als geplant, mein Weihnachtsgeschenk gemacht. Obwohl ich eigentlich immer ein Freund der Tubemods war konnte ich mich in den letzten Wochen immer mehr von den unbestrittenen Vorzügen von Boxmods überzeugen – so nutze ich seit ein paar Wochen ja selbst ein “Böxchen”, nämlich den iStick. Der ist vor allem für unterwegs nachwievor mein Gerät der Wahl, aber ab und an möchte man ja doch mal etwas mehr Power zur Verfügung haben – zum Beispiel um den Aspire Atlantis oder den neuen Kayfun zu nutzen. Und so habe ich mir jetzt eine Sigelei 100W Box gegönnt! Zugegeben, ein bisschen Spielerei – aber eine, die richtig Spaß macht. 🙂 Als kleines Zusatzschmankerl gab es dann noch für meinen Delta endlich ein gutes Drip Tip, logischerweise von Old Sam, und zwar das Ben 2Tone:

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Jetzt ist der HWV erst mal befriedigt kann ich die Weihnachtstage kräftig mit Volldampf genießen – natürlich mit leckerem weihnachtlichen Liquid, zum Beispiel Vanillekipferl oder Glühwein. 🙂

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Der GeniTank – feiner Fertigverdampfer für kleines Geld

Gestern gab es seit langem mal wieder Vapemail, und zwar Kangers Genitank Mega. Es handelt sich um den “kleinen Bruder” (oder doch eher Nachfolger?) des Aerotanks, er besteht statt aus Edelstahl angeblich “nur” aus verchromten Kupfer, verfügt aber bereits über die neue Airflowcontrol. Das Fassungsvermögen des Pyrexglastanks beträgt 3,8 ml., und wenn wir schon mal bei nackten Tatsachen Zahlen sind kann ich da ja auch weitermachen: Länge: 70mm (inkl. Drip Tip), Durchmesser: 22mm, Gewicht: 110g.

Nach einem Tag wäre es für ein endgültiges Fazit natürlich noch etwas früh, aber bislang kann ich wirklich nicht meckern, auch ne Coil will ja erst eingedampft sein. Die Dampfentwicklung ist aber schon ordentlich, die neue AFC wirklich gut zu handlen, und das Befüllsystem ist auch für Einsteiger geeignet – wobei man auch bei diesem Tank wissen muss, dass er deutlich voller ist als es den Anschein hat – hier hilft ein kurzer Kopfstand (des Verdampfers, nicht des Dampfenden) um zu sehen, wie viel Liquid noch vorhanden ist. Meine “Testliquids” sind gerade eher fruchtig-minzig (gestern – natürlich – Heisenberg, jetzt B-Boy von HISvape), als nächstes muss mal ein etwas “schwereres”, süßes Liquid dran glauben. Und wenn ich dann ein paar Tage das neue Spielzeug getestet habe gibt es auch ein etwas ausführlicheres Fazit – also wenn ich mir mal ein paar Minuten freie Zeit schaufeln kann. 😉


GeniTank Mega Box GeniTank Mega - fast unboxed GeniTank Mega GeniTank Mega auf VTR

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Tageszeitengeschmackler

Ich bin nicht nur ein Dauernuckler, sondern auch ein “Tageszeitengeschmackler”. Als solche bezeichne ich Dampfer, die sich nicht den ganzen Tag lang an einem Liquid festhalten sondern bestimmte Liquids zu bestimmten Tageszeiten bevorzugen. Morgens gab es lange Zeit Kaffeeliquid, wobei mir die einzelnen Sorten aber nie dauerhaft richtig gut geschmeckt haben – und bis heute habe ich kein Kaffeearoma gefunden, mit dem ich richtig glücklich bin. Später am Tag muss dann einfach mal ein Aroma her, das etwas mehr “knallt”, meist ein fruchtig-zitrussiges, lange Zeit war es Limette, zwischenzeitlich Traube oder Mandarine, zur Zeit dampfe ich gerne Cassis. Am Nachmittag gibt es ein richtig leckeres Süßliquid. Nach wie vor bin ich von Waffel schwer begeistert – das richtige zur Tasse Kaffee, und ganz ohne Kalorien. 😉 Zur Abwechslung steht hier aber schon Blueberry Cinnamon Crumble bereit und möchte angemischt werden. Abends gibt es dann gerne etwas “entspanntes”, eher mild-süßes, das ich angenehm dauerdampfen kann. Lange Zeit war es die Himbeere, momentan Vanilla Ice von Smoke Kingz.

Wenn man allerdings weder “Tröpfler” noch Millionär ist birgt dieses tageszeitenabhängige Dampfen ein kleines Problem – schließlich will man nicht ein paar mal am Tag den Verdampfer für ein anderes Liquid komplett zerlegen und durchspülen, und so viel Kohle, dass ich mir mehrere Top-Geräte für viel Geld kaufen kann habe ich gerade auch nicht. Ist aber auch nicht nötig, da es mittlerweile ja auch schon verdammt gute Einsteigergeräte gibt, zum Beispiel von Kanger:

Die kleinen Kanger

Deren neueste Generation kommt bereits mit einem abnehmbaren Driptip und Dualcoil daher, und vor allem der T3D hat es mir sehr angetan. Vorteil gegenüber der EVOD 2 ist nicht nur das größere Füllvolumen (2,2 gegenüber 1,6 ml) sondern auch die Tatsache, dass sie komplett transparent ist. Die etwas kleinere EVOD 2 ist zwar für ihren Preis auch ein wirklich guter Clearomizer, aber der Füllstand ist leider nur bei bestimmten Lichtverhältnissen zu erkennen, und ich habe es tatsächlich schon zwei mal geschafft, das Teil trocken zu dampfen…

Es ist also problemlos möglich, wirklich gute Clearomizer für unter 10 Euro zu bekommen – und es kostet dann auch nicht die Welt, wenn man sich davon direkt mehrere zulegen möchte. Natürlich lässt sich aus einem weitaus teureren Gerät mehr Dampf, mehr Geschmack, mehr Volumen rauskitzeln, aber auch wenn man nicht mit einem heftig gefüllten Bankkonto gesegnet ist kann man wunderbar genussvoll dampfen. Ein Hoch auf die technische Entwicklung. 🙂

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