Marmelade zum Frühstück

Hin und wieder entdecken selbst wir Dauerdampfer und -tester noch Liquids, die uns so richtig flashen. “Die Erdbeermarmelade müsst ihr unbedingt probieren” hieß es auf der Messe. Erdbeermarmelade? Naja, so was Besonderes kann das nicht sein, aber probieren können wir ja mal. Tja, und dann machte es eben “bääämmm”!

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Handcheck: Ijoy Combo mit Just Jam Original

Extrem süß und fruchtig, eben wie eine – richtig gute – Erdbeermarmelade. Passt prima zum Frühstück. Und zum Kaffee am Nachmittag. Aber auch am Abend. Zum Mittag. In der Nacht… Ja, das Liquid gehört definitiv zu den ganz besonderen, und ein bisschen “ansteckend” ist es auch, wenn ich so die Reaktionen anderer Dampfer und unserer Kunden mitbekomme. 😉

Neben dem originalen “Just Jam” gibt es das Jam auch noch auf (englischem) Toast, dazu als Himbeermarmelade, und diese auch auf einem Scone. Allerdings sollte man schon ein Gerät mit gutem Nachfluss haben, das Zeug ist eine 80VG/20PG-Paste, die man sich ob der Konsistenz eigentlich direkt aufs Brötchen schmieren könnte. 😉 Glücklicherweise kommt das Leckerlie direkt mindestens in einer 70ml-Flasche daher, und wir überlegen, bei der nächsten Bestellung direkt die 120ml-Flaschen zu ordern. Mit einem Wort: Nomnomnom!

Ein kurzer Beitrag über das andere “Flashliquid” der Messe, Tom Sawyer, ist ebenso geplant wie einer über den oben gezeigten Verdampfer, den Ijoy Combo, und da wir gerade eine Woche (!) Urlaub (!!) haben könnte es sogar passieren, dass diese Beiträge auch geschrieben und zeitnah online gestellt werden…

Hexenküche (1) – die Ergebnisse

Vor knapp vier Wochen hatte ich ja das erste mal selbst gemischt, und da wird’s doch mal höchste Zeit, die Ergebnisse vorzustellen. Nun ist das ja immer im wahrsten Sinne des Wortes eine Geschmackssache: Was mir schmeckt muss nicht unbedingt einem anderen schmecken und umgekehrt, und auch bei den Schnuten geht die Vorliebe – auch bei der Dampferei – mitunter weit auseinander. 😉

Aromen
Mocca, Cappuccino und Traube (alle Inawera), Waffel, Cassis (beide Dampfdorado), Haselnuss, Mandarine (beide Flavourart)

Mit dem Selbstmischen ist das so eine Sache: Nicht nur, dass man die Aromen – im Gegensatz zu fertigen Liquids – auch in den Offlineshops vorher nicht testen kann, nein, über Erfolg oder Misserfolg kann schon mal ein Zehntel Milliliter entscheiden. Manchmal hat man schon beim ersten Mischversuch Glück (und wird wahrscheinlich trotzdem weiterhin ausprobieren, ob ein halber ml mehr oder weniger nicht vielleicht doch noch etwas leckerer ist), manche Aromen legt man nach dem dritten Versuch beiseite und hakt es als Erfahrungszuwachs ab. Zu letzterem gehörten bei mir Traube und Cappuccino: Ein Geschmack ist bei Traube auch bei stolzen 5% eher rudimentär zu erahnen, bei Cappuccino hingegen schon – allerdings eher nach Seifenlauge. Die Mandarine macht sich so langsam, sollte allerdings sehr sparsam angemischt werden: Alles über 3% hat eher Ähnlichkeit mit ner Mandarinenschale. Cassis und Waffel hingegen gehören bereits jetzt zu meinen Favourites: Cassis als süß-saures Fruchtcocktail, Waffel ist ein wunderbarer Kuchen-Ersatz: Angenehm, aber nicht zu süß, und ganz ohne Kalorien. 😉 Bei beiden Aromen ist allerdings die Reifungszeit zu beachten: Cassis sollte man fünf, Waffel mindestens acht Tage stehen lassen!

Das – oben nicht abgebildete, weil bereits leergemischte – Himbeere von Capella kannten wir bereits, es ist nachwievor mein Abend-Dauer-Liquid: Leicht süßlich, erfrischend, fluffig. Allerdings braucht das Liquid nach einer gewissen Zeit eine Auffrischung, der Geschmack verflüchtigt sich doch recht schnell. Aber so viel wie ich das Zeug gerade dampfe… Leider muss das Aroma, zumindest für mich, mit stolzen 12% angemischt werden, was das Ganze nicht gerade preiswert macht.

Mocca kam erst später dazu und ist noch nicht angemischt, und bei Haselnuss liegt meine letzte Hoffnung noch auf dem Faktor Zeit. Als Fazit lässt sich dennoch festhalten: Bei der ersten Mischerei direkt zwei Lieblingsaromen entdeckt, das ist doch mal gar nicht so schlecht. Mal sehen, was die nächste Mischorgie so hergibt…

Alles im traditionellen 50/40/10-Verhältnis gemischt, mit Kangers T3S, EVOD oder Nautilus gedampft.

Schweizer Fernsehen testet Gefährlichkeit der E-Zigs

hexenkuecheniconWie gefährlich sind E-Zigaretten wirklich? Dieser Frage ging die Sendung Kassensturz des Schweizer Fernsehens nach. Dazu wurden “zehn der meistverkauften Liquids” mit Nikotin in einem spezialisierten Labor untersucht. Ergebnis: Ja, es entstehen krebserregende Giftstoffe, allerdings weitaus weniger als beim Konsum von Tabakzigaretten. Interessant sind die unterschiedlichen Konzentrationen in den getesteten Liquids – nachzulesen in dieser Tabelle (PDF).

Interviewt wurde natürlich – wie könnte es in einer Schweizer Sendung auch anders sein – Philgood, den meisten Dampfern aus seinen unzähligen Dampferhimmel-Videos bekannt. Man sollte sich übrigens, wenn man sich den Beitrag ansieht, nicht vom Schwyzerdeutsch des Moderators abschrecken lassen – der größte Teil des Berichts ist auf hochdeutsch. 😉

Im Großen und Ganzen ein relativ sachlicher Bericht, der zu dem Fazit kommt:

Der Giftstoffexperte zieht ein klares Fazit: «Im direkten Vergleich würd ich sagen, bei normalem Konsum ist die E-Zigarette mit grosser Wahrscheinlichkeit wesentlich weniger gesundheitsgefährdend als die Tabakzigarette.»

Unser Reden seit 1812 Jahren. Wäre nur sehr schön, wenn das auch mal andere Kreise als nur die Dampfer und Dampfsympathisanten wahrnähmen…

 

Hexenküche: Es kann losgehen

Heute kamen sie an, meine ersten Aromen zum Selbermischen: Cassis, Waffel (beide Dampfdorado), Himbeere (Capella), Mandarine, Haselnuss (beide Flavourart), Cappuccino und Traube (beide Inawera).

Es kann also losgehen:

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Ja, ich werde über den Erfolg berichten. Über eventuellen Misserfolg auch. 😉

Abendgestaltung: What The Fog?!

Was macht der Dampfer am Samstag Abend? Natürlich sieht  er sich What The fog?! an und schaut PixelDemon und Iron Slayer beim Abkotzen Testen zu. 🙂

Abendgestaltung

Diesmal im Angebot unter anderem Jasmin, Maracuja, Eisapfel, Hasel- und Kokosnuss, Exotic Fresh und -Fruit, Waldfrucht, Mocca, Malaga und Pilze – dazu Omas Sessel und alberne Helme. Eine schöne Sendung, Jungs, und wenn ich für euch sogar mein geliebtes Aktuelles Sportstudio schwänze, dann ist das mehr als ein Ritterschlag. 😉

Reifeprozess

Die meisten Dampfer werden solche Situationen kennen: Da kommt man mit dem gerade im Laden getesteten, neuen Liquid nach Hause (alternativ: Der Pöstböte hat endlich die sehnsüchtig erwartete Bestellung geliefert oder man hat sich gerade, schön nach den Empfehlungen der Community, aus einem erlesenen Aroma ein Liquid gemischt), und dann – schmeckt das Zeug einfach nach nix. Oder, im besten Fall, zumindest längst nicht so gut wie das im Laden oder bei nem Dampferkumpel getestete. Oder, im schlechtesten Fall, ekelig. Enttäuscht wendet man sich wieder seinen Lieblingsliquids zu und lässt die neue Mischung, wahlweise im Verdampfer oder im Fläschchen, einfach stehen. Bis man ein paar Tage später denkt, so schlimm kann das doch gar nicht sein, nochmal probiert – und verwundert bis erfreut feststellt, dass es plötzlich schmeckt, und zwar genau so wie die Probe, von der man so begeistert war oder zumindest so gut, wie es die experimentierfreudige Community beschrieben hat. Was ist passiert?

Offensichtlich brauchen viele Liquids eine gewisse Zeit um ihren Geschmack so richtig zu entfalten. Manchmal sind es ein paar Stunden, häufiger ein paar Tage, und manchmal sogar noch länger. Wenn man das vorher weiß – gut, man muss dann nur noch entweder rechtzeitig bestellen bzw. mischen oder über die nötige Selbstdisziplin verfügen, das neue Liquid ein wenig stehen zu lassen.

Liquids

Dummerweise kann sich diese Reifung auch genau umgekehrt entwickeln: So war ich anfangs noch von einem Menthol- und einem Tabakliquid sehr angetan, und beide sind jetzt, vier bis sechs Wochen später, nicht mehr zu genießen. Nicht nur, dass sich der Geschmack an sich “verflüchtigt” hat, nein, auch der Nachgeschmack ist einfach nur “bäh”! Zum Glück scheint diese Art der (negativen) Entwicklung nur selten vorzukommen.

Natürlich muss man generell bedenken, dass der Geschmack zum Beispiel durch Mundtrockenheit (Merke: Viel dampfen = viel trinken!) beeinträchtigt oder durch die Vielzahl von unterschiedlichen Aromen zumindest temporär irritiert wird, außerdem verändert sich mitunter einfach der Geschmack eines Menschen. Das Thema “Reifung” wird in Dampferkreisen daher kontrovers diskutiert – und manche streiten diesen Reifeprozess ab. Dennoch habe ich – wie viele andere Dampfer auch – dieses Mysterium mehrfach erlebt: Manche Liquids reifen – die einen zum Vorteil, die anderen, zum Glück seltener, zum Nachteil – und andere eben gar nicht. Also: bei neuen Liquids vor dem endgültigen Urteil erst mal einen Langzeittest durchführen. 😉

Was dampft denn da?

Wenn man, was selten genug vorkommt, Dampfern in freier Wildbahn begegnet fragt man sich vielleicht, was die denn da eigentlich so verdampfen:

Die zu verdampfende Flüssigkeit wird Liquid genannt und besteht zumeist aus Propylenglykol, Glycerin, Lebensmittelaromen und zu geringen Teilen aus Wasser. Als Trägerflüssigkeit fungiert zum größten Teil Propylenglykol, welches als Lebensmittelzusatzstoff E 1520 zugelassen ist. Es sind Liquide mit Nikotin in verschiedener Stärke erhältlich, aber auch nikotinfreie und nicht aromatisierte Liquide. Der Dampf der Flüssigkeit erzeugt das sensorische Gefühl des Rauchens.

Der Nikotinanteil gebrauchsfertiger Liquide variiert dabei nach Angabe der Hersteller zwischen 0 und 18 Milligramm pro Milliliter. Liquide sind sowohl in sofort benutzbaren Kartuschen (englisch Cartridge), als auch in größeren Mengen zum Nachfüllen von Depots und Tanks, oder zum direkten Träufeln auf den Verdampfer erhältlich. [WikiPedia]

Liquids gibt es in den unterschiedlichsten “Geschmäckern”: Banane, Bratapfel, Cassis, Chilli, Cubana Zigarre, Eierlikör, Glühwein, Gouda, Gummibärchen, Hustenbonbon, Kaugummi, Knoblauch, Lakritz, Marshmellow, Marzipan, Nougat, Popcorn, Rotwein, Sanddorn, Schlumpfeis, Spekulatius, Thunfischpizza, Tiramisu, Tomate, Vanillepudding, Waldmeister-Wackelpeter… Einige davon möchte man wahrscheinlich gar nicht ausprobieren. Hm, vielleicht sollte ich mal ne Sammlung der grauseligsten Sorten aufstellen…

Nachdem ich mir letztens drei Liquids bestellt hatte (Kaffee – mein absoluter Favorit, Maxx Tabak – belangloser als belanglos, Menthol – knallt herrlich durch) wurde ich nun zu Weihnachten von Benedikt noch mal mit einem ganzen Schwung dieser Aromen bedacht: Himbeer-Menthol (überraschend lecker), Lebkuchen (jo, nicht gerade schlecht, aber…), Erdnuss (kein “Dauerliquid”, aber für den “Flash ab und zu” genial), Orange-Creamsicle (das in Ansätzen wirklich eine kleine Ähnlichkeit mit Langneses Split aufweist), Erdbeer-Menthol (noch nicht getestet) und einem “Überraschungsaroma”, das ich bislang noch nicht so ganz zuordnen konnte.

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Mein momentaner Favorit neben Kaffee ist nachwievor Limette, wobei ich auch von der Himbeer-Mischung sehr angetan bin.

Und seit Weihnachten kann ich die Liquids sogar mit etwas größeren Verdampfern verkasematuckeln, nämlich einem Kanger Mini T3S und einem Kanger Protank II, die beide von den bisherigen eGo-Akkus befeuert werden.

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Wobei ich die ganz dumme Befürchtung habe, mir in absehbarer Zeit doch mal etwas leistungsstärkere Akkuträger besorgen zu müssen. Ja, der Virus greift um sich… 😉