Alles anders – der Taifun BT

Lange bevor der Hype um den neuen Taifun BT so extrem wurde hatten wir uns jeder ein Exemplar vorbestellt. Schließlich klang die neue Art der „Wicklung“, nämlich Mesh statt normalen Heizdraht zu nutzen, mehr als interessant, und man wollte ja wissen, wie das so funktionieren würde. Abgesehen davon schien diese neue Methode gerade für wickelfaule Menschen – wie den Stef – die Erfüllung sämtlicher Dampferträume. 😉

Jetzt nutzen wir den BT seit knapp zwei Wochen und können ein erstes Fazit ziehen:

Alles anders!

Irgendwie ist beim BT alles anders als bei bisherigen Dampfgeräten: Statt eine Wicklung aus altbekanntem Draht mit pieseligen Schrauben auf dem Deck zu befestigen wird jetzt ein Edelstahlgeflecht in zwei Posts geklemmt; statt wie bislang vorsichtig die Watte durch die Wicklung zu ziehen und penibel zu verlegen wird jetzt einfach Watte hinein gestopft. Klingt sehr einfach, ist es auch – jedenfalls wenn man den Bogen – im wahrsten Sinne – erst mal raus hat. Aber: Selbst altgediente Dampfer, die schon tausende mal ihre Geräte gewickelt haben, fangen quasi bei null an! Zum Glück fand man schon sehr schnell diverse Videos mit Anleitungen und Tipps im Netz, und wer wirklich will, kann mit ein bisschen Training den BT mindestens so schnell dampfbereit bekommen wie jeden anderen Selbstwickler auch – wenn nicht gar deutlich schneller.

Meshung und Stopfung des BT

Wirklich alles anders!

Aber nicht nur die Art der Wicklung ist neu – eigentlich ist alles, wirklich alles anders! Die Range, in der man das Gerät betreiben kann, ist so groß wie nirgends (alles zwischen 70 und 250 Watt ist mit der selben Wicklung machbar); der Dampf ist ungewohnt kühl; je nach „Meshung“ ist der Flash kaum spürbar – dafür der Nikotinkater am nächsten Tag um so mehr – und der Liquidverbrauch ist immens! Um auszuprobieren, wie lange man mit einer „Meshung und Stopfung“ dampfen kann ohne sie erneuern zu müssen, reichte die bisherige Zeit nicht, aber angeblich soll man ja monatelang dampfen können ohne etwas austauschen zu müssen. Wir werden sehen – und berichten. 😉

Und im Alltag?

Im Alltag ist der BT bislang absolut zuverlässig – kein Siffen, kein Blubbern, kein Liquidabriss. Das Nachfüllen ist – bei dem Liquidverbrauch aber auch dringend nötig – ein Traum: Topcap ab, Flasche im Post ansetzen, fertig! Der Geschmack hängt auch beim BT von der „Meshung und Stopfung“ ab: Mit der Stärke, Höhe und Weite des Meshs flasht der BT mehr oder weniger spürbar, wichtiger für den Geschmack ist allerdings die Menge der Watte: Wird zu heftig gestopft ist der Geschmack ein wenig flach, wenn die Watte „fluffig“ verlegt ist schmeckt das Teil erstklassig.

Bleibt noch das Aussehen, das ja nun wirklich immer Geschmackssache ist. Unser erster Eindruck beim Betrachten der Fotos war „naja, etwas 2014, eben typisch Taifun“. Als wir das Gerät dann live sahen war klar, dass man eher von einer zeitlosen Eleganz sprechen kann, sowohl Größe als auch Bauart lassen den BT auf jedem Akkuträger gefällig aussehen.

Taifun BT auf Fuchai 213+, Noisy Cricket 2, Dicodes Dani Box

Alles anders – ist das jetzt gut oder schlecht?

Weder noch – anders ist einfach anders. Wer „schon immer so“, also herkömmlich wickelt und nichts Neues ausprobieren möchte, für den ist der BT halt nichts. Für Dampfer, die gerne mit den unterschiedlichsten Wicklungen experimentieren, wird er sicherlich auch nur mäßig interessant sein, da die Experimentiermöglichkeiten relativ übersichtlich sind. Ebenso wenig ist der BT für Backedampfer geeignet, und Menschen, die moderaten Liquidverbrauch bevorzugen, sollten sich das Gerät auch nicht zulegen.

Wer hingegen Neuem gegenüber aufgeschlossen ist, mal etwas völlig anderes dampfen möchte, gerne direkt auf Lunge zieht und trotzdem smoothen Flash mag, wen der eher üppige Liquidverbrauch nicht stört, der könnte mit dem Taifun BT sehr glücklich werden!

Probedampfen nach der neuen „Stopfung“: Läuft!

Uns persönlich macht der BT einfach großen Spaß, und zumindest beim Stef fühlen sich die anderen Dampfen gerade ein wenig vernachlässigt. Interessant wird es jetzt werden, ob dieses Prinzip von anderen Herstellern aufgegriffen wird – Dampfer experimentieren bereits jetzt, mal mehr, mal weniger erfolgreich, mit Meshwicklungen in anderen Geräten – oder ob dieses System einzigartig oder gar eine Eintagsfliege bleibt. Wir sind gespannt.

Jetzt freut sich zumindest einer der beiden Schnuten auf den Driptip-Adapter, und als Wunsch hätten wir dann noch die 15ml-Tankerweiterung. 😉

Diesmal nur an der Farbe des Akkuträgers (und des Liquids) zu unterscheiden: Die Schnuten-BTs

Momentan ist der Taifun BT überall vergriffen, der nächste Batch soll gerüchteweise Ende Juni erscheinen. Preis: 139,-€.

 

Das Cloud Beast – Wolkenschieben mit dem TFV8

Als vor knapp einem Jahr der TFV4 von SMOK die Welt erblickte löste er einen riesigen Hype aus: Endlich mal mit einem relativ preiswerten Tankverdampfer riiiiesige Wolken schieben können – der Traum eines jeden „Pubertätdampfers“. 😉 Dass der Geschmack des Gerätes eher mäßig war, die Selbstwickeleinheit bestenfalls passabel und die Vielfalt der (relativ teuren) Coils einen fast schon überforderte – geschenkt.

Das Cloud Beast: Der TFV 8 von SMOK
Das Cloud Beast: Der TFV 8 von SMOK

Nun ist der Nachfolger da, der TFV8. Zwar vom Design und vom Aufbau her fast identisch ist er doch deutlich eine Verbesserung zu seinem Vorgänger – jetzt kann man mit dem „Cloudbeast“ nicht nur mächtige Wolken schieben, er schmeckt sogar dabei! Klar, ein richtiges Geschmackswunder ist das Gerät, zumal mit offenem Luftzug, auch nicht, aber das erwartet man eigentlich auch nicht, dennoch sind die beiden zur Zeit erhältlichen Coils deutlich leckerer. Das Highlight des Verdampfers ist allerdings seine RBA, auf der auch etwas dickere Coils gut Platz finden, und man somit auch noch mal einiges an Geschmack herauskitzeln – und auch Geld sparen – kann.

Die Selbstwickeleinheit - Platz satt.
Die Selbstwickeleinheit – Platz satt.

Dass das Ding einen Akkuträger mit hoher Leistung (und mindestens zwei, besser drei Akkus) benötigt dürfte klar sein. Empfohlen werden die Q4 Coils mit 80 bis 150 Watt, die T8 mit 120 bis 180 Watt. Klar, ein bisschen weniger geht auch, aber mit einer der zur Zeit gängigen 75 Watt-Boxen macht das „Cloudbeast“ nun wirklich keinen Spaß.

Wie von SMOK gewohnt ist das mitgelieferte Zubehör wieder sehr umfangreich: 2 Coils, eine RBA, ein Ersatzglas und -schrauben und diverse Dichtungs- und Beautyringe sind dabei, und das für gerade mal 50 Euronten! Dass der Tank 6ml fasst ist übrigens auch gut so – ansonsten könnte man bei intensiver Nutzung im Minutentakt nachfüllen, und das wäre selbst bei der, noch mal etwas verbesserten, Topbefüllung irgendwann nervig.

Der Umfang des TFV8-Sets
Der Umfang des TFV8-Sets

Fazit: Mit dem TFV8 bekommt man einen – relativ – günstigen Verdampfer, mit dem man einfach mal üppig Wolken schieben kann und bei dem der Geschmack trotzdem nicht völlig auf der Strecke bleibt. Genau das richtige übrigens für den Stef, der einfach kein Tröpfeltyp ist und so trotzdem ab und zu mal „die Sau raus lassen“ kann… 😉

 

Der SQuape X – ein Fazit

Seit geraumer Zeit nutzen wir den neuen SQuape, und wie versprochen gibt es jetzt ein etwas ausführlicheres Posting zu diesem Gerät.

Der Aufbau
Der neue SQuape wurde vollkommen neu aufgebaut. Am meisten für Aufsehen sorgte das neue 3-Lock-System: mittels eines Bajonettverschlusses kann mit einer kurzen Drehung der Tank geöffnet, komplett verschlossen oder von der Base genommen werden. Stattqualm hat sich außerdem von den einzelnen, auswechselbaren Decks verabschiedet und dem X ein neues, universelles Deck mit zwei Polepins spendiert. Mit einer Lochgröße von 2,5mm sollten hier die allermeisten Drähte Platz finden. Die Airflowcontrol liegt nicht mehr unten am Tank sondern wanderte ein wenig höher, ist nun stufenlos einstellbar und sowohl für Single- als auch Dualcoilbetrieb nutzbar. Und endlich lässt sich der SQuape auch von oben befüllen – mittlerweile bei den meisten Tankverdampfern ja üblich.

Das Wickeln
Der SQuape R war ja vor allem für Wickeleinsteiger genial. Großartige Experimente konnte man beim W-Deck nicht machen, wickeln, auflegen, festschrauben, Watte durch, bündig abschneiden, und fertig. Beim neuen Deck ist die Wicklung an sich ebenso wenig problematisch – lediglich bei einer Dualcoil muss man, da pro Pole nur ein Loch vorhanden, ein bisschen fummeln – allerdings ist das Verlegen der Watte schon ein bisschen tricky. Schnell wird man dazu verleitet, zu wenig Watte zu nehmen, und dann wird das ganze eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Also: Mit der Watte nicht sparsam sein, das komplette Deck gut auslegen, vor allem bei einer Singlewicklung auch an der Wicklung abgewandten Seite. Wichtig ist ferner, dass keine Watte auf dem Rand des Decks liegt. Ja, Wickeleinsteiger benötigen also schon eine gewisse Frustrationstoleranz oder müssen über einen entsprechenden Spieltrieb verfügen. Ansonsten ist das Deck wesentlich flexibler als bei der R-Serie: Singlecoil, Dualcoil, Coil zwischen den Poles – alles möglich. Einen zu großen Durchmesser sollte die Wicklung allerdings nicht haben, 3mm ist da schon das höchste der Gefühle.
Einige berichten, dass man sich zu dünne Drähte mit den Poleschrauben abzwacken kann, das konnten wir bislang nicht nachvollziehen, allerdings war bislang auch 0,32er Ni200 der dünnste Draht, mit dem wir gewickelt haben.

Das Aussehen
Ist ja immer Geschmackssache. Auffällig sind die nun etwas „gebrochenen Viva-Fenster“. Die einen meinen, die R-Serie sah eleganter aus, die anderen, zu denen zähle ich, finden den X-Dream nun offener. Etwas futuristischer wirkt er in jedem Fall, und je nach Stellung des AFC-Rings kann der SQuape X auch ein richtig grimmiges Gesicht machen. 😉 In jedem Fall ist er unverwechselbar.

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SQuape X auf Dicodes No6, Dani Extreme V2 plus und Reuleaux DNA200

Der Geschmack
Der SQuape ist für seinen hervorragenden Geschmack bekannt – und das hat sich beim neuen Modell nicht geändert. Im Alltag fielen zwei Dinge besonders auf: Süße Liquids werden besonders intensiv betont, und zweitens: Der Geschmack ist bei einer Singlecoil, zumindest bei meinen bisherigen Wicklungen, intensiver. Auch wenn Backenhörnchen beim X gut bedient werden hat der R hier leichte Vorteile. Aber alle eventuelle Mäkelei ist hier auf höchstem Niveau, auch der neue SQuape spielt in der Geschmacksliga ganz weit oben mit – Championsleague sozusagen. Ich für meinen Teil dampfe momentan im SQuape X hauptsächlich Menthol-Anishaltige Liquids wie zum Beispiel Heisenberg oder Black and Blue, die Früchte dampfe ich wieder mit dem SQuape R, aber das ist nur eine Momentaufnahme.

Der Alltag
Nachdem ich anfangs mit dem SQuape X ein wenig unglücklich war – das Ding leckte immer wieder ein wenig oder sogar ein wenig mehr – habe ich inzwischen den Bogen mit dem Verlegen der Watte (viel hilft viel, mehr hilft mehr) raus und kann sagen: Das Gerät macht im Alltag einfach Spaß! Je nach Setting zieht er ganz schön Liquid durch, zum Glück geht das Befüllen extrem schnell. Ein großes Plus ist auch die Flexibilität bei den Wicklungen, und natürlich der wesentlich offenere Luftzug – jedenfalls wenn man kein ausgewiesenes „Backehörnchen“ ist.

Der Preis
Mit knapp 150€ liegt der X etwas höher als sein Vorgänger und ist sicher kein Schnäppchen. Allerdings sind Material und Verarbeitung top, das Gerät wurde komplett in der Schweiz gefertigt, der Preis ist in unseren Augen also absolut okay.

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Und sonst?
Als Zubehör liegen dem SQuape diverse O-Ringe und ein Mini-Inbusschlüssel für die Polschrauben bei. Dieser Schlüssel ist das einzige Ärgernis, ich hoffe, diesen wird es bald einzeln oder noch besser im 5er-Pack geben, denn man wird das pisselige Teil erst verfluchen – und dann verlieren. Weiteres Zubehör wurde bereits angekündigt, was genau kommt – und wann – ist allerdings noch unklar. Farbige Tanks wird es nicht geben, was schade für diejenigen ist, die ihre Dunsteisen gerne individualisieren. Ach ja, und schließlich das Driptip: Meiner Meinung nach macht man damit am besten das, was man mit allen Driptips, auch der High End Verdampfer, macht: Man legt sie in die Verpackung und lässt sie dort liegen.

Fazit
Die Jungs von Stattqualm haben das Rad zwar nicht neu erfunden, aber den SQuape doch von Grund auf neu aufgebaut – und ein richtig gutes Gerät gezaubert. Ganz klar: Der SQuape X ist ein extrem flexibler und leckerer Verdampfer der Referenzklasse.

Ein (X-) Traum

Lange Vorfreude, große Erwartung, und dann…

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…ganz großer Spaß! Hervorragender Geschmack, geiles Locking- und Befüllsystem, extrem flexibel, und schick ist er auch noch: Der SQuape X[dream]. 🙂

Mehr dann die Tage nach noch ausführlicheren Tests…

Cubis – das kleine Geschmackswunder

Die Chinesen fluten den Markt momentan ja geradezu inflationär mit neuen Geräten. Eines davon ist ein kleiner Fertigcoil-Verdampfer von Joyetech mit Namen Cubis, der bereits nach kurzer Zeit schon ziemlich für Furore sorgt – und zwar zu Recht! Die Coils des 3,5ml fassenden Verdampfers sind für die Nutzung zwischen 15 und 30 Watt ausgelegt, also endlich mal wieder ein Gerät, für das man keine 200 Watt-Box benötigt und das einem ob des Liquidverbrauchs keine Tränen in die Augen treibt.

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Neue Wege beschreitet Joyetech beim Aufbau des Tanks: Die Coil wird nicht im Boden eingeschraubt sondern „hängt“ quasi an der Topcap, wo sich auch die Airflow befindet. Auf diese Weise hat man nicht nur das Auslauf-Problem seiner Vorgänger gelöst, auch die Befüllung macht Spaß: Man schraubt die gesamte Topcap inklusive Coil ab und hat dadurch so viel Platz, dass man den Cubis auch aus einem Eimer heraus befüllen könnte. Allerdings sollte man gut auf den „Max“-Hinweis achten, sonst könnte es beim Wiederaufschrauben der Topcap eine ziemliche Sauerei geben – Stichwort Verdrängung. Der ein oder andere klagte übrigens darüber, dass der Tank, sofern die Coil bereits genutzt wurde, nach dem Befüllen blubbert. Ja, ist auch so, nach dem Befüllen fünf Minuten warten bereinigt allerdings das Problem, alternativ bläst man bei komplett aufgedrehter Airflow ohne zu feuern kräftig hinein.

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Ausgeliefert wird der Cubis mit drei Coils: Eine 0.5 Ω, eine 1.0 Ω und eine 1.5 Ω-Clapton Coil. Mit ersterer kann man durchaus hübsche Wolken schieben, wenn natürlich auch der Cubis längst nicht an einen TFV4 heranreicht, aber Cloudchaser sind sicher auch nicht die Zielgruppe. Wesentlich interessanter finde ich die 1.5 Ω-Clapton Coil: Sie ist ein richtiges Geschmackswunder! Nun testen wir im Laden ja immer wieder Fertigverdampfer, mit dem Cubis, bestückt mit der Clapton, dampfe ich jetzt schon seit ein paar Tagen non stop, und der Geschmack kommt dem eines guten Selbstwicklers schon recht nahe – selbst Benedikt ist angetan! Eine Nickelcoil und eine RBA sind übrigens schon geplant, wobei sich bei den sehr humanen Preisen und dem guten Geschmack der Fertigcoils die Frage stellt, ob man die RBA wirklich nutzen würde.

Ebenfalls bemerkenswert: Bei nicht völlig geöffneter Airflow kommen auch Backedampfer auf ihre Kosten! Somit hat nach über zwei Jahren der Aspire Nautilus endlich einen würdigen Nachfolger gefunden und darf sich in den verdienten Ruhestand verabschieden. 😉

Zur Zeit befeuere ich das kleine Geschmackswunder mit der Sigelei 75, einem Akkuträger, der, obwohl noch gar nicht so lange auf dem Markt, eigentlich schon wieder überholt ist: Die VTC Mini oder der Cuboid, beide von Joyetech, bieten mehr Optionen und mehr Leistung für weniger Geld. Allerdings besticht die „kleine“ Sigelei durch ihr schickes Aussehen – wie ich finde ist das wirklich ein bildschönes Gespann:

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Versteht sich, dass ich auch dem Cubis ein anderes Drip-Tip gegönnt habe, in dem Fall den kleinen Fuzzy von Old Sam.

Fazit: Der Cubis ist ein hübscher Fertigverdampfer mit entspanntem Befüllsystem und geschmacklich sehr guten Coils – und das für wenig Geld! Da haben die Jungs und Mädels von Joyetech, kurz vor der hiesigen Umsetzung der TPD2, ihre Hausaufgaben gemacht, und ihnen gebührt ein großes Lob der Dampfschnuten!

 

Leckerer Schweizer

„Selbstwickeln – muss ich nicht haben, wäre mir zu anstrengend“ habe ich gesagt. „High End-Verdampfer, brauche ich nicht, die Deltas kommen da geschmacklich ran“ habe ich gesagt. Tja, und nun…

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Dass ich mir irgendwann einen guten Selbstwickler holen würde, das war schon etwas länger klar, wobei ich ursprünglich den FeV präferiert hatte, gefolgt vom Kayfun 4. Dann ließ mich vor einigen Tagen ein Kunde „probedampfen“, und schon war klar, es würde der SQuape werden – und gestern habe ich ihn mir tatsächlich gegönnt. 🙂 Natürlich sind die Deltas nachwievor „großes Verdampferkino“, und bei Fertigverdampfern gibt es meiner Meinung nach keine besseren, aber… Was der SQuape an Geschmack bietet haut einen nur noch um! Zumal er gestern mit einem neuen Leckerlie eingedampft wurde, nämlich Himbeerjoghurt von Dark Burner.

Nun werde ich also ums „tägliche“ Selbstwickeln nicht mehr herumkommen – die erste Wicklung gab es von Benedikt quasi als Geburtstagsgeschenk – und ich bin mal gespannt, wie ich mich dabei anstellen werde. 😉

Was nicht ganz so passt ist der Akkuträger: Der SQuape wird von meiner Sigelei 100W befeuert, einem wirklich zuverlässigen Gerät, das man allerdings nicht gerade als grazil und elegant beschreiben würde, und so rein optisch nicht direkt zu meinem neuen Schmuckstück passt:

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Eigentlich gehört unter den SQuape ein schicker Tubemod. Bis 30 Watt (womit – zum Glück – die Provari ausfällt), entspannter Menuführung (also auch kein BEC pro) und optisch passend. So richtig hat mir da noch kein Gerät gefallen, aber im Augenblick wäre die Anschaffung eines solchen Akkuträgers sowieso nicht drin. Aber mal sehen, was da so in den nächsten Monaten an neuen schicken Tubemods rauskommt. Wie, HWV? Ach was! 😉

Sparen… und so

Ich bin ja ein – gemäßigter – Fußballfan, und seit gefühlt 100 Jahren kaufe ich mir jeden Montag im Zeitschriftenladen des Vertrauens den Kicker. Jedenfalls bis vor einem Vierteljahr, seitdem käme ich aus Zeitgründen einfach nicht mehr dazu ihn zu lesen, und da kann ich mir das Geld auch sparen.

Frage: „Kann man mit dem Dampfen Geld sparen?“
Antwort: „Im Prinzip ja…

Das Geld, das ich für etwas rauswürfe, das ich dann nicht nutze investiere ich doch lieber in etwas, an dem ich täglich meine Freude habe, zum Beispiel in einen schicken Verdampfer für meinen iStick. Der GeniTank ist zwar ein wirklich gutes Gerät für diese Preisklasse – aber es geht halt doch nochmal ne Nummer besser. Also bin ich seit gestern glücklicher Besitzer eines Delta 19. Genauso lecker wie sein großer Bruder, mit einem immer noch mehr als ausreichendem Fassungsvermögen von 3,4 ml (und dem wesentlich schöneren Driptip) passt er mit seinen 19mm Durchmesser perfekt auf meinen iStick. Ein prima Gespann für unterwegs – problemlos unterzukriegen, genug Leistung und Kapazität sowie ein toller Geschmack – und es verschreckt die Nichtdampfer deutlich weniger! Die halten einen Dampfer mit einem silbernen Brikett mit Fabrikschornstein am Mund doch für einen ziemlich durchgeknallten Nerd. Öhm, nun ja… auf jeden Fall sind iStick und Delta 19 eine richtig schicke Kombi. 🙂

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iStick mit Delta 19 (links) und Sigelei 100W mit dem „normalen“ Delta (rechts)

Natürlich geht es bei der Frage des Sparens um die Dampferei im Vergleich zur Kippenraucherei. Da ich damals Selbstdreher war und auch nicht übermäßig viel gequarzt habe war schnell klar, dass ich beim Umstieg aufs Dampfen nicht würde sparen können. Mittlerweile hat sich die Dampferei zum Hobby entwickelt, und Sparen und Hobby… Ich denke, zumindest die Stammleserschaft versteht… 😉

Der GeniTank – feiner Fertigverdampfer für kleines Geld

Gestern gab es seit langem mal wieder Vapemail, und zwar Kangers Genitank Mega. Es handelt sich um den „kleinen Bruder“ (oder doch eher Nachfolger?) des Aerotanks, er besteht statt aus Edelstahl angeblich „nur“ aus verchromten Kupfer, verfügt aber bereits über die neue Airflowcontrol. Das Fassungsvermögen des Pyrexglastanks beträgt 3,8 ml., und wenn wir schon mal bei nackten Tatsachen Zahlen sind kann ich da ja auch weitermachen: Länge: 70mm (inkl. Drip Tip), Durchmesser: 22mm, Gewicht: 110g.

Nach einem Tag wäre es für ein endgültiges Fazit natürlich noch etwas früh, aber bislang kann ich wirklich nicht meckern, auch ne Coil will ja erst eingedampft sein. Die Dampfentwicklung ist aber schon ordentlich, die neue AFC wirklich gut zu handlen, und das Befüllsystem ist auch für Einsteiger geeignet – wobei man auch bei diesem Tank wissen muss, dass er deutlich voller ist als es den Anschein hat – hier hilft ein kurzer Kopfstand (des Verdampfers, nicht des Dampfenden) um zu sehen, wie viel Liquid noch vorhanden ist. Meine „Testliquids“ sind gerade eher fruchtig-minzig (gestern – natürlich – Heisenberg, jetzt B-Boy von HISvape), als nächstes muss mal ein etwas „schwereres“, süßes Liquid dran glauben. Und wenn ich dann ein paar Tage das neue Spielzeug getestet habe gibt es auch ein etwas ausführlicheres Fazit – also wenn ich mir mal ein paar Minuten freie Zeit schaufeln kann. 😉


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