Dicke Backen machen: Der GTR

Die Schnutsche Begeisterung für den Taifun GT IV hält ungebrochen an, er ist auch nach fast einem Jahr unsere absolute Lieblings-Dampfe.

Für das ultimative “Backedampfen” ist er allerdings nicht gemacht. Wenn man hin und wieder doch mal richtig “oldschooled”, also MTL dampfen, und dazu gerne beim gleichen Hersteller bleiben möchte, dann kommt man um den vor Kurzem erschienenen Taifun GTR wohl nicht herum. Ein 23mm- Singlecoiler, eher schlicht im Erscheinungsbild, aber dafür mit tollen “inneren Werten”.

Ich habe ihn, wie wahrscheinlich fast alle, in der “Special Edition” erworben, inklusive zweier Tabakaromen (die ich bis zum heutigen Tage noch nicht angemischt habe) und einer “handmade Coil” von DO-Coils, die man aber getrost in ihrer Verpackung belassen kann – sie taugt leider gar nix ist nicht gerade ein geschmackliches Highlight.

Der GTR verfügt über ein Topfill-System (ganz ohne Gewinde!) und über eine neuartige, aus zwei Kanälen bestehende Liquidcontrol. Der Luftzug lässt sich variabel einstellen (je zwei Luftlöcher mit 1,0 und 1,2mm, die in mehreren Kombinationen genutzt werden können), und bei der Wattierung kann man, Taifun-typisch, eigentlich nichts falsch machen, so dass der GTR im Handling extrem entspannt ist. Anstelle aus Glas besteht der Tank aus Polysulfon (PSU), ein Werkstoff, der auch extrem hohen Temperaturen und sämtlichen Chemikalien trotzen soll – trotzdem vermeide ich die üblichen “aggressiven” Liquids.

Entscheidend ist aber der Geschmack, und da bietet der Kleine wahrlich Großes! Bestückt mit einer SS316 Finefused Clapton liefert der GTR Geschmack auf höchstem Niveau, egal ob man mentholige, fruchtige oder süße Liquids bevorzugt. Nach einigen Wochen Dark Menthol von Tom Klark fließt zur Zeit das Feenchen von Nebelfee durch den GTR, und ich muss sagen: Absolut auf den Punkt getroffen!

Als Stromquelle habe ich mich für einen Akkuträger aus dem gleichen Hause entschieden, nämlich für den Skarabäus Pro, der – zusammen mit dem Adam von Old Sam – eine herrlich stimmige Kombi ergibt:

Der Skarabäus Pro ist eine halbmechanische Tube, also nicht regelbar, aber mit einem Hochleistungs-MosFet inklusive Temperatursensor ausgestattet und verfügt über diverse Schutzvorkehrungen gegen Überlastung, Spannungsabfall, Verpolung und Tiefenentladung. Das Highlight des Akkuträgers ist aber ganz klar der verschleißfreie “magnetoptische” Taster – ein haptisches Erlebnis! Ausgelegt ist der Skarabäus Pro für einen 18650er-Akku, was bei einem “Backedampfer” wie dem GTR aber allemal ausreicht, um einige Stunden Dampfspaß zu haben.

Ganz billig ist dieser Spaß nicht, die Geräte werden nun mal in Deutschland gefertigt, aber die Verarbeitung und das haptische, optische und geschmackliche Erlebnis lassen einen den üppigen Anschaffungswiderstand schnell verschmerzen. 😉 Ein weiterer, smokerstore-typischer Nachteil ist leider die Verfügbarkeit – wer mit dieser Kombi (oder auch nur mit Teilen davon) liebäugelt sollte zuschlagen, wenn er die Geräte beim Offliner des Vertrauens sieht.

Taifun GTR, Smokerstore
Höhe: 40mm (ohne Driptip)
Durchmesser: 23mm
Preis: 149,- €

Skarabäus Pro, Smokerstore
Höhe: 93 mm
Durchmesser: 23mm
Preis: 169,- €

Eine wahre (G)Evolution

Seitdem das Gerücht umhergeht, dass Heiko und Toto von German Stil Vapor an einem neuen 23mm-Verdampfer arbeiten, wuchs die Spannung. Was würde es werden? Ein verkleinerter Gelite? Eine überarbeiteter Genius? Nun, es wurde – ein Mesh-Verdampfer!

‘Warum nur?’ fragte sich der GSV-Fan – hatte sich doch nach dem Taifun BT die Mesh-Technik, zumindest bei Selbstwicklern, nicht wirklich durchsetzen können. Das Interesse sank nach der Ankündigung jedenfalls deutlich, erst recht, als die erste Wickelanleitung im Netz auftauchte: Zum Meshen das halbe Deck ausbauen, dabei gefühlte 20 Schrauben lösen (und natürlich wieder befestigen), und mindestens ein komplettes Schaf würde pro Wattierung dran glauben müssen. Geordert wurde der Gevolution² natürlich dennoch – ist ja ein GSV-Produkt – aber so richtig viel erwarteten wir nicht.

Und dann kam er an, der Gevolution…

Das erste, das beim Auspacken auffällt: Er ist klein! 3mm weniger Durchmesser als der Gelite², gerade mal 67 mm hoch, für GSV-Verhältnisse also geradezu filigran. Aber hübsch ist der Kleine geworden, mit stimmigen Proportionen, und zumindest optisch gefällt das Teil schon mal!

Der Kleine und sein großer Bruder – Gevolution² und Gelite²

Das zweite, das man beim Auspacken feststellt: Es wurde kein Mesh beigelegt! Ernsthaft Jungs? Ein kleines Tütchen mit ausreichend Mesh für 2 oder 3 Wicklungen liegen jedem China-Billig-Kracher bei!

Gevolution² mit Zubehör, Zertifikat und Anleitung – aber ohne Mesh

Also flugs ein Streifen Mesh aus alten BT-Beständen geschnappt (200er Kanthal), der Wickelanleitung gefolgt, und dabei festgestellt, dass es auf der Anleitung viel komplizierter wirkt als es in der Praxis letztendlich ist. Auf das Durchglühen des Meshs vor dem Wickeln verzichten wir – das funktioniert im Gerät selbst nämlich bestens, natürlich bevor man die Watte einlegt!

Meshung und Wattierung – Fotos by Manumodz

Dann kommt endlich der erste Dampftest, und weiter geht’s mit den Überraschungen: Der Zug ist weitaus geschlossener als von den anderen GSV-Geräten gewohnt. Der Dampf ist wesentlich wärmer als beim Taifun BT. Und der Geschmack ist – schlichtweg brillant! Sehr intensiv, auch kleine Noten werden herausgekitzelt, und von flach keine Spur! Die Ankündigung von GSV, dass der Gevolution² ein “geschmacklicher Hammer” sei, können wir nur bestätigen!

Natürlich wird nun fleißig experimentiert, mit unterschiedlichen Mesh-Sorten und -breiten, mit der Wattierung, mit der Größe der Schlaufe und natürlich mit der Airflow. Hier zeigt sich dann, dass der Gevolution² für ein Mesh-System doch sehr flexibel ist.

Ich persönlich bevorzuge einen maximal breiten Mesh-Streifen aus 300er Edelstahl mit recht weiter Schlaufe (also auch viel Watte) und der indirekten Airflow – so ergibt sich eine für mich perfekte Kombination aus angenehm leichtem Zug und hervorragendem Geschmack.

Stefans Mopfung

Aber da Zugverhalten und Geschmack nun mal ganz individuell sind lautet die Empfehlung auch bei diesem Verdampfer: Spielen, ausprobieren, experimentieren. Und ja, es lohnt sich!

Mesh – da war doch was (ein kleiner Exkurs)

Vor zwei Jahren hatte bereits ein Mesh-Verdampfer aus deutscher Herstellung einen Mesh-Hype ausgelöst, nämlich der Taifun BT. Der Hype war allerdings recht schnell wieder verflogen. Nicht, dass der BT per se schlecht war, aber die Nachteile – sehr kalter Dampf, mäßig pointierter Geschmack, wenig Möglichkeiten zum Experimentieren, vor allem aber ständiger Kampf gegen Hotspots – wogen meist mehr als die durchaus vorhandenen Vorteile, die dieses System mit sich bringt: Edelstahlgewebe springen nicht nur deutlich schneller an als kleine Drahtwicklungen – vor allem als die heute üblichen mehrfach geflochtenen, ummantelten, von tibetanischen Waisenkindern fußgeklöppelten Megacoils – sondern halten auch länger und sind meist schneller angebracht.

Das Anbringen des Mesh-Streifens ist beim Gevolution² zwar umständlicher als beim BT, dafür sitzt das Mesh wirklich bombenfest. Besonders begeistert sind wir von der kleinen “Fahne”, die hinter der Brücke bleibt und einem das Neuwattieren oder auch nur das erneute Anziehen der Watte extrem vereinfacht. Auch ist die beim Gevolution² angewandte “Spanngurttechnik” um Längen zuverlässiger – keine Hotspot-anfälligen Stellen an den Posts, kein Nachstopfen – einspannen, anziehen, und fertig. Und geschmacklich liegt der Gevolution², das müssen wir klar sagen, deutlich über dem BT.

Ein klein wenig Kritik

Natürlich ist kein Gerät perfekt, auch beim Gevolution² gibt es, wenn auch kleine, Kritikpunkte: Zum Beispiel das Befüllventil – so praktisch das auch für konventionelle Flaschen ist, bei den heute leider üblichen Chubby Gorilla-Flaschen hat man nur die Wahl zwischen wahnsinnig werden und dem Umfüllen in andere Flaschen – wir empfehlen letzteres.
Außerdem ist da noch das Fassungsvermögen des Tanks. Gut, das ist immer zu gering, aber hier ist der Tank mit 4ml wirklich etwas knapp gehalten, zumal das – sehr schmale – Glas am oberen Tankende sitzt und es so nach drei, vier Zügen wirkt, als wäre der Tank wieder leer. Ist er zwar nicht, aber die Jungs von GSV arbeiten bestimmt trotzdem schon an einer Tankverlängerung, nicht wahr?!
Der letzte Kritikpunkt betrifft das Driptip: Nicht, dass das mitgelieferte ein schlechtes ist, im Gegenteil. Das große Aber: Es ist keine genormte Aufnahme, das heißt, Fremddriptip geht (mal wieder) nicht. Bitte, liebe Hersteller, liefert in solchen Fällen immer einen Adapter auf ein gängiges Format mit!

Eine häufig gesehene Kombi: Gevolution² auf einer Lostvape Paranormal DNA 250-C

Ansonsten gibt es an dem Gerät nichts zu kritisieren. Die Verarbeitung ist auf gewohntem GSV-Niveau, der Nachfluss läuft hervorragend, und der Spaßfaktor ist üppig. Erwähnen sollte man an dieser Stelle vielleicht noch mal, dass der Gevolution ein reiner Mesh-Verdampfer ist! Die Nutzung von herkömmlichen Coils ist zwar theoretisch möglich, allerdings läuft man Gefahr, sich die Abdeckplatte zu verbiegen. Bleibt schließlich noch der – stolze – Preis von 189€ zu erwähnen. Ja, auch der Gevolution² ist kein Schnäppchen, aber das ist nun mal ein adäquater Preis für in Deutschland entwickelte und gefertigte Produkte in Kleinserien.

Wer braucht den Gevolution² nun?

Tja, was heißt schon brauchen? MTL-Dampfer brauchen sich keine Gedanken zu machen, ob sie schon mal mit dem Sparen anfangen sollen, ebensowenig diejenigen, die per se bei herkömmlichen Drahtwicklungen bleiben wollen. Alle, die einen der leckersten Verdampfer, der zur Zeit auf dem Markt ist, ihr eigen nennen wollen, sollten versuchen, einen Gevolution² mal bei Freunden, auf Stammtischen oder im Offliner des Vertrauens zur Probe zu dampfen. Und dann heißt es eigentlich nur noch auf den zweiten Batch zu warten…

Das Fazit

Wieder einmal hat es German Stil Vapor geschafft, die Dampferwelt – inklusive der Dampfschnuten – zu verblüffen, und wir müssen bei Heiko und Toto von GSV wirklich Abbitte leisten! Dass man aus einem Mesh-Verdampfer so viel Geschmack herauskitzeln kann war bis vor Kurzem eigentlich unvorstellbar. Dazu kommen die innovative Umsetzung, die wie gewohnt gute Verarbeitung und – ja, auch das Auge dampft mit – die gefällige Optik.

Ob der Gevolution² jetzt bei den Selbstwicklern eine neue Mesh-Welle lostreten wird – bei den Fertigcoilern wird ja Mesh, unserer Meinung nach bislang völlig zu Unrecht, immer beliebter – oder doch nur ein Nischenprodukt bleibt wird die Zeit zeigen, ebenso wie sich der Gevolution² im mehrmonatigen Dauergebrauch schlägt. Eines steht schon mal fest: Der Gevolution² ist ein hervorragender Verdampfer, der sogar meinem momentanen Referenzgerät, dem GT IV, locker das Wasser reichen kann!

Wer lieber bewegte Bilder mag: Ein ausführliches Review zum Gevolution² findet man bei Obis Dampfersofa.

Gevolution², German Stil Vapor, ab 189,- €, der erste Batch ist bereits ausverkauft, der zweite soll angeblich im Frühsommer 2019 erscheinen.

 

Die wilde Brunhilde

Das Hypegerät 2019 steht bereits seit Jahresbeginn fest, es ist natürlich die Brunhilde, das Gemeinschaftsprojekt von 103 deutschen Dampfern und dem chinesischen Hersteller Vapefly. Extrem gehypt und ebenso extrem gedisst – kaum ein Dampfer kam in den letzten Wochen um die wilde Hilde rum. Wir natürlich auch nicht:

Die Brunhilde von Vapefly

Das besondere an der Hilde ist zum einen die Kooperation von Dampfern und chinesischem Hersteller, wobei der ein oder andere unkt, dass die Brunhilde ja lediglich ein geklontes Sammelsurium von anderen Verdampfern sei. Ich sehe es eher so, dass die Macher durch gute Ansätze und Systeme inspiriert wurden und diese dann perfektioniert haben. Abgesehen davon ist es heute kaum noch möglich, ein völlig neues System zu bauen – alles gab es schon mal irgendwo.
Zum anderen ist das besondere der Preis – schlanke 50 Euro für einen durchdachten, gut verarbeiteten Topcoiler, das ist mal eine Ansage, zumal man auch beim mitgelieferten Zubehör nicht geizig war.

Ich nutze die wilde Hilde jetzt seit gut fünf Wochen, also genügend Zeit um die ersten Eindrücke niederzuschreiben.

Die Verarbeitung:

Solide! Lediglich der O-Ring an der Driptipaufnahme ist etwas zu dünn (unschön, wenn man sein Driptip oder gar den 510er Adapter zu verlieren droht) und der ein oder andere Docht sitzt etwas spack in seinem Loch, was eventuell für Probleme mit dem Nachfluss sorgt. Für beides gibt es Lösungen (anderes Driptip oder anderen O-Ring; zwei Litzen pro Docht rausnehmen, nix entkernen!), ansonsten habe ich schon Verdampfer made in Europe erlebt, die weitaus schlechter verarbeitet waren!

Das Deck mit der 3D-Airflow im Postblock

Das Handling

Coils rein, Watte durchziehen, umklappen, auf die Dochte legen, mit Liquid befüllen – und die Hilde ist einsatzbereit.

Die recht durchdachte Airflow bietet dem User eine weite Range, dennoch ist die Hilde nicht für den MTL-Gebrauch gemacht – sie möchte gut Leistung haben, und mit meinen 70 Watt befeuere ich sie noch sehr zurückhaltend. Der Liquidverbrauch ist entsprechend üppig, aber wer heutzutage bei einem DL-Dualcoiler etwas anderes erwartet ist selbst schuld.

Noch eine Anmerkung zur Befüllöffnung: Nach anfänglichen Problemen bin ich mittlerweile von dieser recht begeistert. Flasche gerade ansetzen, mutig drücken, und das Ding sabbert so gut wie nicht. Man sollte nur immer dran denken, anschließend das Tankshield wieder zurück zur Airflow zu drehen…

Feuer frei!

Der Geschmack:

Die Brunhilde wird gerne mit ähnlichen Dual-Topcoilern wie dem Gelite², dem Corona und dem Vapor Giant Extreme verglichen, nur um die bekanntesten zu nennen. Sowohl im Handling als auch Geschmack kommt sie da am ehesten an den Gelite von GSV ran – natürlich mit deutlich weniger Materialaufwand. Den Vapor Giant toppt die Hilde locker, der Corona ist in diesem Segment allerdings geschmacklich unerreicht.

Natürlich gibt es bessere Geschmacksverdampfer, in erster Linie sei der GT IV genannt, der für mich zur Zeit leckerste RTA, aber da kann man auch Äpfel mit Kirschen vergleichen – jo, ist beides Obst. 😉

Abgesehen davon ist ja auch der Spaß, den ein Gerät bringt, ein großer Faktor – und Spaß macht die wilde Hilde definitiv.

Fazit:

Das Gerät ist absolut stimmig in Punkto Verarbeitung, Handling und Geschmack, vor allem zu diesem Preis, und somit finde ich den Hype um die Brunhilde durchaus gerechtfertigt! Allerdings muss man schon der richtige Dampfertyp für diese Performance sein – und bereit, sich mit der wilden Hilde auseinanderzusetzen.

Brauche ich die Brunhilde nun?

Wenn du ausgewiesener Backedampfer bist, dann nicht. Und wenn du zu den Leuten gehörst die meinen, ein Selbstwickler, dazu ein Topcoiler, müsste sofort, immer und überall problemlos funktionieren, dann auch nicht.

Wenn du hingegen Topcoiler mit offenem Zug magst, oder einen solchen schon immer mal ausprobieren möchtest, dann solltest du bei der Hilde zuschlagen – zu diesem Preis gibt es derzeit nichts besseres!

Stefans Hilde auf der Paranormal mit passendem Driptip

Noch eine abschließende Anmerkung zu einer Frage, die ich zuletzt von einigen Dampfern gehört habe, nämlich ob die deutlich teureren High End-Geräte aus deutscher (oder schweizer) Herstellung noch eine Existenzberechtigung haben, wenn man ein solches Gerät aus China jetzt für einen Bruchteil des Anschaffungswiderstandes bekommen kann. Die Antwort ist ein ganz klares ja! Zum einen wäre da der bereits oben erwähnte Spaßfaktor, der in meinen Augen zum Beispiel bei einem Gelite nochmal ein Stück höher ist, was auch, aber nicht nur an der deutlich dickeren Materialstärke liegt. Zum anderen: Ohne die “Vorarbeit” von Smokerstore, German Stil Vapor oder meinetwegen auch Vapor Giant gäbe es die Brunhilde wohl gar nicht. Eine Brunhilde ist halt keine S-Klasse, aber mit einem Opel Astra kommt man auch schnell und bequem ans Ziel.

Vapefly Brunhilde, 49,90€, in der Special Edition nen Zehner teurer.

Der GT IV – ein ganz Süßer!

Seit geraumer Zeit ist er auf dem Markt, der Taifun GT IV von Smokerstore, aber erst seit Kurzem haben ihn die Schnuten auch für sich entdeckt. Zwar war Benedikts erster Selbstwickler ein GT, aber danach haben wir die Taifuns ein wenig aus den Augen verloren und uns den “Mitbewerbern” von Svoemesto und Stattqualm gewidmet. Nun aber, nach einer längeren “Probierphase”, hat der neueste Taifun auch den Weg zu uns gefunden.

Der GT IV kommt in einer eher drögen Papprolle daher und nicht so schick wie der BT, aber es kommt ja schließlich auf den Inhalt – besser gesagt den Geschmack – an, und da waren die Smokerstore-Produkte immer schon ganz weit oben. Erfreulicherweise stimmt jetzt auch beim Handling des Verdampfers alles – eine von außen stufenlos verstellbare Airflow-Control, eine ebenso von außen einstellbare Liquidcontrol, dazu Topfilling, wobei man beim Befüllen die Topcap gar nicht ganz abdrehen muss – es aber in der Regel trotzdem macht. 😉 Wie beim Taifun gewohnt ist der GT IV ein Singlecoiler, den man zwar auch – mit hintereinanderliegenden Wicklungen – mit Dualcoil betreiben kann, aber warum sollte man?

Das Design hat sich gegenüber den Vorgängern leicht verändert, der Verdampfer ist mit seinen Sichtschlitzen unverkennbar, aber sonderlich praktisch ist es nicht – zum Glück hat Smokerstore verschiedene Tankshields optional im Angebot. Stef hat sich für die “Alte Männer-Version” entschieden – sie gibt nicht nur den Blick auf die Glocke frei sondern auch auf den Füllstand, der so auch ohne Brille auf den ersten Blick erkennbar ist:

Geschmacklich spielt der GT IV ganz klar in der Championsleague mit, wobei ihm, typisch für Taifun, vor allem die süßen Liquids liegen – hier ist er eine Klasse für sich. Leider ist der Kleine eine ziemliche “Saufziege”, aber da er sich in wenigen Sekunden nachfüllen lässt kommt man im Alltag auch damit klar.

Natürlich benötigt ein solcher Verdampfer einen adäquaten “Schuh”, Stef hat sich für die SX Mini SL-Class entschieden (natürlich mit einem farblich passenden Dampfwürmchen), Benedikt befeuert ihn zur Zeit mit der SX Mini G-Class, wobei da wohl auch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. 😉

Der Preis für den GT IV liegt im gewohnten “High End aus Deutschland-Bereich”, genauer gesagt bei 149,- €, was unserer Meinung nach vollkommen gerechtfertigt ist. Die Verarbeitung ist hervorragend, lediglich die Liquidcontrol möchte erst ein wenig eingegroovt werden, da sie anfangs doch recht schwergängig ist.

Unser Fazit: Wer einen geschmacklich hervorragenden Singlecoiler sucht und dazu auf süße Liquids steht, der kann beim GT IV absolut nichts falsch machen. Wir jedenfalls sind schwer begeistert!

 

Aromamizer Plus – wenn’s ein bisschen mehr sein darf

Nein, eine ausgesprochene Schönheit ist er nicht! Und natürlich ist er weder geschmacklich noch von der Verarbeitung her ein Gelite². Aber wenn der Lieblingsverdampfer gerade üppig zickt benötigt man eine Alternative, die gut schmeckt, die nicht die Welt kostet und bei der man entweder in Millisekunden nachfüllen kann oder der Tank so groß ist, dass man eben nicht alle paar Minuten nachfüllen muss.

Der Aromamizer Plus

Die Wahl fiel auf den Aromamizer Plus von Steamcrave. Wahlweise 5ml, 10ml oder 20ml Tankinhalt – damit sollte man ein wenig über die Zeit kommen. Ansonsten: Postless Deck, stufenlose AFC, ebenso stufenlose Liquidcontrol, 810er Driptip.

Gut, mit 30mm Durchmesser passt er nicht auf jeden Akkuträger, aber da mein Gelite gerade sowieso in Kur ist…

Eine etwas breitere Box muss es schon sein: Aromamizer Plus auf der G-Class

Ich habe mich übrigens gegen die große Variante mit dem 20ml-Tank entschieden, da bei diesem die Proportionen in meinen Augen einfach nicht stimmen, aber mit 10ml kommt man ja auch mal ein, zwei Stündchen hin. 😉

Links: Aromamizer Plus mit dem 20ml-Tankglas, rechts die bescheidene Variante mit 10ml.

Geschmacklich ist das Teil tatsächlich sehr gut, die Befüllung geht spielend leicht, der Flash ist ordentlich, der Zug ist extrem angenehm, und das Gewicht ist so beschaffen, dass man die Kombi auch gut unterwegs mitnehmen kann.

Beim Preis von ca. 65 Euro ist der Aromamizer Plus zwar kein ausgewiesenes Schnäppchen, aber man bekommt einen mehr als soliden, im Fassungsvermögen extrem flexiblen Tank, der im Gegensatz zu manch anderem aktuellen Bottomcoiler auch nicht zum Siffen neigt.

Das mitgelieferte Zubehör für die Tankerweiterungen: Je zwei Gläser und ein Kamin für 5, 10 und 20 ml.

Natürlich bekommt auch dieser Verdampfer – so will es das Gesetz – ein anderes Driptip spendiert. Leider haben vor allem die 810er-Driptips die schwere Tendenz, immer kürzer zu werden, wahrscheinlich muss also eine Sonderanfertigung her, aber dazu muss sich der Aromamizer erst mal über einen längeren Zeitraum bewähren.

Ein farblicher Akzent…

Bleibt jetzt nur noch die einzige Frage: Auf welche Box kommt der Gelite², wenn er wieder da ist? Oder auf welche Box schraube ich dann den Aromamizer? Ach, immer diese Sorgen der Dampfer… 😉

 

Familienzusammenführung

Ich bin ja seit langer Zeit ein begeisterter SQuapianer. Und als Dampferfreak ist man immer auch ein bisschen Sammler. Entsprechend groß war die Freude, als es zu Weihnachten von Benedikt den “Ur-SQuape” gab! Jetzt ist die Tankfamilie von Stattqualm komplett. 🙂

Von links: SQuape (2012), SQuape R (2014), SQuape Rs (2015), SQuape X (2016), SQuape E (2017). Ja, nicht nur technisch, auch beim Design hat man sich in der Schweiz weiterentwickelt. 😉

 

(G)Elite aus Hessen

Seit einem halben Jahr will ich ja schon ein paar Zeilen zum Gelite², dem aktuellen Verdampfer der kleinen hessischen Manufaktur German Stil Vapor, schreiben. Aber zum einen ist unser Zeitproblem immer noch nicht gelöst, zum anderen gibt es einfach Geräte, bei denen man hin und her überlegt, aber nie so die richtigen Worte zum Einstieg findet. So auch in diesem Fall, weshalb wir heute mal das Pferd von hinten aufzäumen:

Eigentlich ist der Gelite² ein “Unding”. Das fängt mit seinem Namen an – wie zum Geier spricht man das richtig aus? Dann passt er mit seinen 26mm Durchmesser und seiner wuchtigen Erscheinung nur auf ganz wenige Akkuträger – bei kleineren Boxen steht er über oder die Proportionen sind unstimmig. Die Verdampferkammer ist eigentlich viel zu groß, um richtig guten Geschmack herauszukitzeln. Er ist mit 200 € Anschaffungswiderstand einer der teuersten Verdampfer auf dem Markt und man bekommt ihn, da er nur in recht kleinen Batches gefertigt wird, nur mit viel Glück. Also eigentlich alles Gründe, sich dieses Gerät nicht zu kaufen. Warum machen es dann trotzdem so viele Leute?

Ganz einfach: Der Gelite² ist einer der geilsten Verdampfer überhaupt! Das fängt beim Material und vor allem der Materialstärke an – jedes einzelne Gerät wird gefühlt aus einem kompletten Stahlträger gedengelt. Das hat sein Gewicht, aber du weißt, selbst wenn das Ding aus Hüfthöhe auf den Boden fällt gehen höchstens die Fliesen kaputt. Auf dem Deck kann man so ziemlich alles an abgedrehten Coils anbringen was das Bastlerherz begehrt – oder man setzt einfach eine schlichte Dualcoil drauf. Die Befüllung über das Ventil ist absolut praktisch (jedenfalls solange man nicht die unsäglichen Flaschenverschlüsse nutzt, die gerade bei englischen Herstellern so in Mode sind), und völlig egal, ob man ihn mit Leistung satt in die Lunge zieht oder eher einen moderaten Zug möchte – das Ding schmeckt einfach hervorragend!

Nein, ein Schnäppchen ist der Gelite² nicht. Nicht nur der Anschaffungswiderstand des Verdampfers selbst ist üppig, man benötigt auch einen guten Akkuträger, bei dem Leistung und Proportionen passen. Wer es ungeregelt und ein bisschen größer mag nutzt den GSV-eigenen Tube, den Real Stil – vorausgesetzt er hatte Glück, eines der doch recht seltenen Exemplare zu ergattern. Ansonsten bleiben einem eigentlich nur eher preisintensive Akkuträger übrig – wie zum Beispiel die G-Class.

Der Hang zur Individualisierung macht natürlich auch vor GSV-Produkten nicht halt – das Standard-Driptip wird entweder mit einem aus der hauseigenen Kollektion oder mit individuelleren Versionen, zum Beispiel einem Dampfwürmchen aus Acryl, ersetzt. Oder man setzt einen farbigen Akzent, zum Beispiel mit den angebotenen Messing-Shields und Driptips. Und die neuen Tankshields, bei denen man endlich auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen sehen kann, wie viel Liquid noch im Tank ist, sind eigentlich Pflicht.

Fazit: Wer einen kleinen, schlanken Verdampfer sucht ist beim Gelite² ebenso raus wie jemand, der ausschließlich auf Backe dampft. Allen anderen kann ich dieses Schmuckstück nur wärmstens ans Herz legen, denn der Gelite² ist für mich das absolute Non-plus-ultra aller Verdampfer, die zur Zeit auf dem Markt sind. Und eine Augenweide obendrein!

Gelite² von German Stil Vapor, 199,90€ (gedreht) bis 214,90€ (poliert), erhältlich bei GSV direkt oder in ausgewählten Dampfshops. Die Verfügbarkeit ist reine Glückssache, also wenn man die Möglichkeit hat – zuschlagen!

 

Die Krone dem König

Natürlich benötigt man nicht unbedingt einen sündhaft teuren Selbstwickler um zu dampfen; man benötigt noch nicht mal unbedingt einen Selbstwickler. Der Cleito für Lungedampfer oder der Nautilus für Backehörnchen sind absolut leckere Fertigcoiler, mit denen das Dampfen richtig Spaß machen und auch lecker sein kann. Dennoch wird ein “richtiger Dampfernerd” Fertigcoiler nur in Ausnahmefällen dampfen, kommen sie doch von Geschmack, Verarbeitung und Flexibilität her nie ganz an einen guten Selbstwickler ran.

Auch beim Fertigcoiler, den wir heute vorstellen möchten, muss man Kompromisse machen: Es sind gerade mal zwei verschiedene Coils – 0.25 und 0.5 Ohm Edelstahl-Parallel-Coils – verfügbar, das Material ist eher dünn, und das Gewinde der Topcap läuft alles andere als butterweich, zumal das Abschrauben des Deckels zur Befüllung heutzutage schon nicht mehr State of the Art ist.

Aber: vom Geschmack her haben wir noch keinen Fertigcoilverdampfer gefunden, der ähnlich gut oder gar besser schmeckt, dafür schon viele Selbstwickler, die diesem Gerät deutlich unterlegen sind! Es handelt sich um das neueste Baby von Uwell, den Crown III. Die beiden Vorgänger, Crown I und II, bestachen schon durch guten Geschmack, waren allerdings hierzulande eher unbekannt, dazu waren sie, vor allem aber die Coils, nur schwierig zu bekommen. Mittlerweile hat sich der gute Geschmack aber wohl bei den Händlern rumgesprochen, immer mehr Shops führen den Crown III im Sortiment. Und das ist auch gut so.

Optisch ist der Crown eher schlicht und unauffällig – jedenfalls sofern man nicht die “Multicolor-Variante” nutzt. 😉 Fürs reine Backedampfen ist er kaum geeignet, ein absoluter Wolkenschieber ist er auch nicht. Aber er hat einen guten Zug, ist eher smooth, und kann vor allem geschmacklich absolut überzeugen!

Ich habe den Crown III jetzt seit vier Wochen im Dauereinsatz, das bevorzugte Setting ist die 0.5er Coil mit entspannten 72 Watt bei halb geöffneter Airflow. Und im Gegensatz zu allen bisherigen Fertigcoilern ist es keine Nutzung um des Testenwollens, sondern weil das Gerät einfach geil ist! Kein Blubbern, kein Siffen, keinerlei Nachflussprobleme, dafür eine gute, dichte Dampfentwicklung und ein absolut klarer, vielschichtiger, superguter Geschmack, den ich bislang nur bei perfekt gewickelten Highend-Verdampfern erlebt habe!

Natürlich ist der Liquidverbrauch üppig, das Driptip zu kurz und die Ersatzcoils mit fünf bis sechs Euro das Stück nicht gerade preiswert. Natürlich kommen Material und Verarbeitung nicht an SQuape, Gelite oder ähnliche Hochkaräter heran. Aber wer einfach Wert auf besten Geschmack legt benötigt nicht mehr zwangsläufig einen Selbstwickler sondern ist mit dem Crown III bestens bedient.

Uwell Crown III, Durchmesser 24,5mm (es gibt auch eine Miniversion mit 22,5mm), Fassungsvermögen 5ml, Preis ca. 40 Euro.

 

Alles anders – der Taifun BT

Lange bevor der Hype um den neuen Taifun BT so extrem wurde hatten wir uns jeder ein Exemplar vorbestellt. Schließlich klang die neue Art der “Wicklung”, nämlich Mesh statt normalen Heizdraht zu nutzen, mehr als interessant, und man wollte ja wissen, wie das so funktionieren würde. Abgesehen davon schien diese neue Methode gerade für wickelfaule Menschen – wie den Stef – die Erfüllung sämtlicher Dampferträume. 😉

Jetzt nutzen wir den BT seit knapp zwei Wochen und können ein erstes Fazit ziehen:

Alles anders!

Irgendwie ist beim BT alles anders als bei bisherigen Dampfgeräten: Statt eine Wicklung aus altbekanntem Draht mit pieseligen Schrauben auf dem Deck zu befestigen wird jetzt ein Edelstahlgeflecht in zwei Posts geklemmt; statt wie bislang vorsichtig die Watte durch die Wicklung zu ziehen und penibel zu verlegen wird jetzt einfach Watte hinein gestopft. Klingt sehr einfach, ist es auch – jedenfalls wenn man den Bogen – im wahrsten Sinne – erst mal raus hat. Aber: Selbst altgediente Dampfer, die schon tausende mal ihre Geräte gewickelt haben, fangen quasi bei null an! Zum Glück fand man schon sehr schnell diverse Videos mit Anleitungen und Tipps im Netz, und wer wirklich will, kann mit ein bisschen Training den BT mindestens so schnell dampfbereit bekommen wie jeden anderen Selbstwickler auch – wenn nicht gar deutlich schneller.

Meshung und Stopfung des BT

Wirklich alles anders!

Aber nicht nur die Art der Wicklung ist neu – eigentlich ist alles, wirklich alles anders! Die Range, in der man das Gerät betreiben kann, ist so groß wie nirgends (alles zwischen 70 und 250 Watt ist mit der selben Wicklung machbar); der Dampf ist ungewohnt kühl; je nach “Meshung” ist der Flash kaum spürbar – dafür der Nikotinkater am nächsten Tag um so mehr – und der Liquidverbrauch ist immens! Um auszuprobieren, wie lange man mit einer “Meshung und Stopfung” dampfen kann ohne sie erneuern zu müssen, reichte die bisherige Zeit nicht, aber angeblich soll man ja monatelang dampfen können ohne etwas austauschen zu müssen. Wir werden sehen – und berichten. 😉

Und im Alltag?

Im Alltag ist der BT bislang absolut zuverlässig – kein Siffen, kein Blubbern, kein Liquidabriss. Das Nachfüllen ist – bei dem Liquidverbrauch aber auch dringend nötig – ein Traum: Topcap ab, Flasche im Post ansetzen, fertig! Der Geschmack hängt auch beim BT von der “Meshung und Stopfung” ab: Mit der Stärke, Höhe und Weite des Meshs flasht der BT mehr oder weniger spürbar, wichtiger für den Geschmack ist allerdings die Menge der Watte: Wird zu heftig gestopft ist der Geschmack ein wenig flach, wenn die Watte “fluffig” verlegt ist schmeckt das Teil erstklassig.

Bleibt noch das Aussehen, das ja nun wirklich immer Geschmackssache ist. Unser erster Eindruck beim Betrachten der Fotos war “naja, etwas 2014, eben typisch Taifun”. Als wir das Gerät dann live sahen war klar, dass man eher von einer zeitlosen Eleganz sprechen kann, sowohl Größe als auch Bauart lassen den BT auf jedem Akkuträger gefällig aussehen.

Taifun BT auf Fuchai 213+, Noisy Cricket 2, Dicodes Dani Box

Alles anders – ist das jetzt gut oder schlecht?

Weder noch – anders ist einfach anders. Wer “schon immer so”, also herkömmlich wickelt und nichts Neues ausprobieren möchte, für den ist der BT halt nichts. Für Dampfer, die gerne mit den unterschiedlichsten Wicklungen experimentieren, wird er sicherlich auch nur mäßig interessant sein, da die Experimentiermöglichkeiten relativ übersichtlich sind. Ebenso wenig ist der BT für Backedampfer geeignet, und Menschen, die moderaten Liquidverbrauch bevorzugen, sollten sich das Gerät auch nicht zulegen.

Wer hingegen Neuem gegenüber aufgeschlossen ist, mal etwas völlig anderes dampfen möchte, gerne direkt auf Lunge zieht und trotzdem smoothen Flash mag, wen der eher üppige Liquidverbrauch nicht stört, der könnte mit dem Taifun BT sehr glücklich werden!

Probedampfen nach der neuen “Stopfung”: Läuft!

Uns persönlich macht der BT einfach großen Spaß, und zumindest beim Stef fühlen sich die anderen Dampfen gerade ein wenig vernachlässigt. Interessant wird es jetzt werden, ob dieses Prinzip von anderen Herstellern aufgegriffen wird – Dampfer experimentieren bereits jetzt, mal mehr, mal weniger erfolgreich, mit Meshwicklungen in anderen Geräten – oder ob dieses System einzigartig oder gar eine Eintagsfliege bleibt. Wir sind gespannt.

Jetzt freut sich zumindest einer der beiden Schnuten auf den Driptip-Adapter, und als Wunsch hätten wir dann noch die 15ml-Tankerweiterung. 😉

Diesmal nur an der Farbe des Akkuträgers (und des Liquids) zu unterscheiden: Die Schnuten-BTs

Momentan ist der Taifun BT überall vergriffen, der nächste Batch soll gerüchteweise Ende Juni erscheinen. Preis: 139,-€.