Die wilde Brunhilde

Das Hypegerät 2019 steht bereits seit Jahresbeginn fest, es ist natürlich die Brunhilde, das Gemeinschaftsprojekt von 103 deutschen Dampfern und dem chinesischen Hersteller Vapefly. Extrem gehypt und ebenso extrem gedisst – kaum ein Dampfer kam in den letzten Wochen um die wilde Hilde rum. Wir natürlich auch nicht:

Die Brunhilde von Vapefly

Das besondere an der Hilde ist zum einen die Kooperation von Dampfern und chinesischem Hersteller, wobei der ein oder andere unkt, dass die Brunhilde ja lediglich ein geklontes Sammelsurium von anderen Verdampfern sei. Ich sehe es eher so, dass die Macher durch gute Ansätze und Systeme inspiriert wurden und diese dann perfektioniert haben. Abgesehen davon ist es heute kaum noch möglich, ein völlig neues System zu bauen – alles gab es schon mal irgendwo.
Zum anderen ist das besondere der Preis – schlanke 50 Euro für einen durchdachten, gut verarbeiteten Topcoiler, das ist mal eine Ansage, zumal man auch beim mitgelieferten Zubehör nicht geizig war.

Ich nutze die wilde Hilde jetzt seit gut fünf Wochen, also genügend Zeit um die ersten Eindrücke niederzuschreiben.

Die Verarbeitung:

Solide! Lediglich der O-Ring an der Driptipaufnahme ist etwas zu dünn (unschön, wenn man sein Driptip oder gar den 510er Adapter zu verlieren droht) und der ein oder andere Docht sitzt etwas spack in seinem Loch, was eventuell für Probleme mit dem Nachfluss sorgt. Für beides gibt es Lösungen (anderes Driptip oder anderen O-Ring; zwei Litzen pro Docht rausnehmen, nix entkernen!), ansonsten habe ich schon Verdampfer made in Europe erlebt, die weitaus schlechter verarbeitet waren!

Das Deck mit der 3D-Airflow im Postblock

Das Handling

Coils rein, Watte durchziehen, umklappen, auf die Dochte legen, mit Liquid befüllen – und die Hilde ist einsatzbereit.

Die recht durchdachte Airflow bietet dem User eine weite Range, dennoch ist die Hilde nicht für den MTL-Gebrauch gemacht – sie möchte gut Leistung haben, und mit meinen 70 Watt befeuere ich sie noch sehr zurückhaltend. Der Liquidverbrauch ist entsprechend üppig, aber wer heutzutage bei einem DL-Dualcoiler etwas anderes erwartet ist selbst schuld.

Noch eine Anmerkung zur Befüllöffnung: Nach anfänglichen Problemen bin ich mittlerweile von dieser recht begeistert. Flasche gerade ansetzen, mutig drücken, und das Ding sabbert so gut wie nicht. Man sollte nur immer dran denken, anschließend das Tankshield wieder zurück zur Airflow zu drehen…

Feuer frei!

Der Geschmack:

Die Brunhilde wird gerne mit ähnlichen Dual-Topcoilern wie dem Gelite², dem Corona und dem Vapor Giant Extreme verglichen, nur um die bekanntesten zu nennen. Sowohl im Handling als auch Geschmack kommt sie da am ehesten an den Gelite von GSV ran – natürlich mit deutlich weniger Materialaufwand. Den Vapor Giant toppt die Hilde locker, der Corona ist in diesem Segment allerdings geschmacklich unerreicht.

Natürlich gibt es bessere Geschmacksverdampfer, in erster Linie sei der GT IV genannt, der für mich zur Zeit leckerste RTA, aber da kann man auch Äpfel mit Kirschen vergleichen – jo, ist beides Obst. 😉

Abgesehen davon ist ja auch der Spaß, den ein Gerät bringt, ein großer Faktor – und Spaß macht die wilde Hilde definitiv.

Fazit:

Das Gerät ist absolut stimmig in Punkto Verarbeitung, Handling und Geschmack, vor allem zu diesem Preis, und somit finde ich den Hype um die Brunhilde durchaus gerechtfertigt! Allerdings muss man schon der richtige Dampfertyp für diese Performance sein – und bereit, sich mit der wilden Hilde auseinanderzusetzen.

Brauche ich die Brunhilde nun?

Wenn du ausgewiesener Backedampfer bist, dann nicht. Und wenn du zu den Leuten gehörst die meinen, ein Selbstwickler, dazu ein Topcoiler, müsste sofort, immer und überall problemlos funktionieren, dann auch nicht.

Wenn du hingegen Topcoiler mit offenem Zug magst, oder einen solchen schon immer mal ausprobieren möchtest, dann solltest du bei der Hilde zuschlagen – zu diesem Preis gibt es derzeit nichts besseres!

Stefans Hilde auf der Paranormal mit passendem Driptip

Noch eine abschließende Anmerkung zu einer Frage, die ich zuletzt von einigen Dampfern gehört habe, nämlich ob die deutlich teureren High End-Geräte aus deutscher (oder schweizer) Herstellung noch eine Existenzberechtigung haben, wenn man ein solches Gerät aus China jetzt für einen Bruchteil des Anschaffungswiderstandes bekommen kann. Die Antwort ist ein ganz klares ja! Zum einen wäre da der bereits oben erwähnte Spaßfaktor, der in meinen Augen zum Beispiel bei einem Gelite nochmal ein Stück höher ist, was auch, aber nicht nur an der deutlich dickeren Materialstärke liegt. Zum anderen: Ohne die “Vorarbeit” von Smokerstore, German Stil Vapor oder meinetwegen auch Vapor Giant gäbe es die Brunhilde wohl gar nicht. Eine Brunhilde ist halt keine S-Klasse, aber mit einem Opel Astra kommt man auch schnell und bequem ans Ziel.

Vapefly Brunhilde, 49,90€, in der Special Edition nen Zehner teurer.

R, X, E, N

“Der N[duro] ist der erste SQuape, der mich nicht sonderlich reizt” sagte ich ein paar Tage, nachdem Stattqualm die neueste Version des SQuape vorstellte. Je nun… jetzt bin ich seit gut zwei Wochen doch ein N[duro]-Besitzer, und zwar ein recht glücklicher!

SQuape N[duro] DL von Stattqualm
Aber befassen wir uns doch mal etwas ausführlicher mit dem neuesten Baby von Stattqualm. Wir fangen an mit der…

Optik:

Der SQuape Rs war mit seiner zeitlosen Eleganz und den kleinen “Viva-Fenstern” einer der schönsten Verdampfer aller Zeiten. Der E[motion] war der würdige Nachfolger, nicht nur im Punkt Geschmack oder des auch für Einsteiger geeigneten Wickeldecks, sondern vor allem mit seiner verspielten Optik, dem schlanken Erscheinungsbild und den farbigen Akzenten.

Tja, und dann kam ER:

Drei mal SQuape – zwei davon sind hübsch

SQuape N[duro]. Schlicht. Gedrungen. Mit einem völlig atypischen Maß, nämlich statt der traditionellen 22 nun 24mm. Mit extrem breiten Fenstern. Mit einem furchtbar billig aussehenden “Plastedriptip”. Mit hässlichen, sichtbaren Befüllöffnungen in der Topcap. Mit einem Wort: Gewöhnungsbedürftig. Und das soll wirklich ein SQuape sein? Also mal lieber weg vom Thema Optik, hin zur technischen Seite:

Der Closing-Mechanismus

Das 3-Lock-System kennen wir noch vom X[dream]. Sorgte es zu Beginn für Verzückung stellte sich der Bajonettverschluss im Alltag gerne mal als hakelig und siffunterstützend heraus, O-Ringe wurden gequetscht, und der kleine Spalt nervte den ein oder anderen SQuapianer gehörig. Nun wurde der Closing-Mechanismus deutlich verbessert: Durch einfaches, leichtgängiges Drehen des Tanks wird er wahlweise komplett geschlossen (Stellung 0), geschlossen und durch leichtes Ziehen von der Base abnehmbar (Stellung I) oder er befindet sich im “Vape-Modus”, bei dem sich zusätzlich die Luftöffnung regulieren lässt.

Der Closing-Mechanismus des N[duro]
Das Ganze funktioniert nun erfreulich einwandfrei, ist leichtgängig und mit das beste Verschlusssystem, das je an einem Verdampfer umgesetzt wurde. Chapeau!

Damit wären wir auch bei der Befüllung:

Schön sind sie nicht, die sofort erkennbaren Befüllöffnungen in der Topcap:

Befüllöffnungen in der Topcap – nicht schön, aber praktisch

So gar nicht Stattqualm, so überhaupt nicht elegant, eher Marke “Selfmade-Billigtank von 2017”. Aber: Selten war ein Tank leichter zu befüllen! Kein ewig langes Drehen der Liquidcontrol wie beim Kayfun, kein Endlosgewinde wie beim GT IV, sondern mit einem kurzen Dreh den Tank dichtmachen, einfach die Topcap um eine Vierteldrehung bewegen und schon kann man selbst aus nervigsten Chubby-Flaschen den Tank befüllen. Eleganz follows Function – nicht unbedingt schön, aber im Alltag extrem praktisch!

Machen wir weiter mit dem Deck:

In guter Tradition des R und des E ist auch der N[duro] ein Singlecoiler. Die Posts sind nun ein wenig anders positioniert, das Anbringen der Wicklung funktioniert aber ähnlich entspannt wie bei seinen Vorgängern: Coil mit Wickelhilfe auflegen, Draht innen oder außen an den Schrauben vorbeiführen, fixieren, fertig. Lobenswert sind die praktischen Führungsnasen neben den Schrauben und die Tatsache, dass man hier nicht auf ausgefallene Innensechskant sondern auf einfache Kreuzschlitzschrauben setzt!

Wie der ein oder andere hatte ich bei meinem DL-Modell anfangs immer wieder leichte Probleme mit dem Nachfluss, auch das immer extremere Ausdünnen der Watte half nicht wirklich. Seitdem ich recht schlanke Coils nutze und die an der Innenseite der Schrauben vorbeiführe scheint das Problem behoben, auch die Watte wird nicht mehr ausgedünnt sondern vor dem Verlegen in den Liquidtaschen einfach gut aufgeflufft:

SQuape N-DL – Becoilen und Wattieren

Extreme Monstercoils bekommt man in diesem Deck nicht unter, aber dazu ist der N[duro], auch in der DL-Version, einfach nicht gemacht, und bei der MTL-Version sind die Drähte ja in der Regel sowieso eher schlank.

Das Wichtigste – der Geschmack:

Hier knüpft der N[duro] nahtlos an seine Vorgänger, den SQuape R[eloaded] und den SQuape E[motion] an. Extremer Süßkram ist nicht die Domäne des N[duro], dafür nutze ich weiterhin den GT IV, aber fruchtige oder fruchtig-frische Liquids (zur Zeit das AIR von Sique Berlin) sind hier bestens aufgehoben. Ansonsten ist Geschmack nun mal eine ganz persönliche Sache – also heißt es ausprobieren. Enttäuscht wird man vom N[duro] sicherlich nicht.

SQuape-Kombis im Wandel der Zeit

DL oder MTL?

Erstmals bringt Stattqualm von einem Verdampfer direkt zwei Versionen raus – eine für Backehörnchen und eine für Lungenzieher. Die MTL-Fraktion kommt absolut auf ihre Kosten, der Zug ist sehr restriktiv, und auch fummeligste Kleinstwicklungen bekommt man problemlos in das Deck gepackt. Bei der DL-Version ist die Sache nicht ganz so einfach: Wer open draw erwartet wird enttäuscht sein, wer riesige Monstercoils verbauen will ebenso – aber wer so etwas möchte nimmt sich einen Gelite² oder wartet auf die Brunhilde. Wer aber einen extrem leckeren Singlecoiler mit leichtem Zug möchte, der findet im N[duro]DL einen perfekten neuen Freund.

Und damit wären wir auch schon beim Fazit:

Die Optik ist gewöhnungsbedürftig, und das Driptip wird sofort ersetzt. Ansonsten hat man ein wunderbares, technisch innovatives und ausgereiftes Gerät, geschmacklich auf absolutem Top-Niveau. Der Preis von 155 € ist im üblichen “High End aus Europa”-Bereich und völlig angemessen, und im Gegensatz zu manch anderem Highender ist in der Regel auch die Verfügbarkeit kein großes Problem. Warum sich Stattqualm für ein 24er-Maß entschieden hat wird wohl ihr dunkles Geheimnis bleiben; die meisten aktuellen Tubes – auch der Mecanic aus dem eigenen Hause – sind 25mm breit, und so wird der N[duro] halt ein “Boxenluder” sein.

Mit einem anderen Driptip und einem passenden Akkuträger sieht es gar nicht sooo schlecht aus

Macht aber auch nix, schließlich gibt es ausreichend schicke Boxen, auf denen der neue SQuape gut aussieht. Bei mir läuft er zur Zeit auf einer Geekvape Blade, die in meinen Augen optisch recht gut zu dem etwas gedrungenen und eher schlichten N[duro] passt, aber auch auf einer Dicodes Dani-Box oder dem SQuape Mecanic macht der neue Schweizer einen guten Eindruck.

Und brauche ich den jetzt?

Du hast schon den Vorgänger und bist weder Sammler noch vom HWV befallen? Nun, wenn du den E[motion] im Griff hast (Stichwort siffen) und mit der Befüllung klar kommst, dann nicht unbedingt – geschmacklich sehe ich beide auf einer Höhe. Du besitzt noch keinen SQuape, liebäugelst aber schon länger damit? Dann ja – geschmacklich sind die Schweizer sowieso göttlich, und der N[duro] ist der technisch ausgereifteste von ihnen. Und Sammler, HWV-Geschädigte und Fanboys stellen sich diese Frage erst gar nicht. 😉

Mich hat der SQuape N[duro] anfangs so gar nicht gereizt – jetzt könnte er sich als bester SQuape ever herausstellen…

SQuape N[duro] von Stattqualm, 24mm Durchmesser, Länge (ohne Driptip) 47,8mm, Gewicht 69g, 5ml Tankvolumen, 155,- €.

 

Der GT IV – ein ganz Süßer!

Seit geraumer Zeit ist er auf dem Markt, der Taifun GT IV von Smokerstore, aber erst seit Kurzem haben ihn die Schnuten auch für sich entdeckt. Zwar war Benedikts erster Selbstwickler ein GT, aber danach haben wir die Taifuns ein wenig aus den Augen verloren und uns den “Mitbewerbern” von Svoemesto und Stattqualm gewidmet. Nun aber, nach einer längeren “Probierphase”, hat der neueste Taifun auch den Weg zu uns gefunden.

Der GT IV kommt in einer eher drögen Papprolle daher und nicht so schick wie der BT, aber es kommt ja schließlich auf den Inhalt – besser gesagt den Geschmack – an, und da waren die Smokerstore-Produkte immer schon ganz weit oben. Erfreulicherweise stimmt jetzt auch beim Handling des Verdampfers alles – eine von außen stufenlos verstellbare Airflow-Control, eine ebenso von außen einstellbare Liquidcontrol, dazu Topfilling, wobei man beim Befüllen die Topcap gar nicht ganz abdrehen muss – es aber in der Regel trotzdem macht. 😉 Wie beim Taifun gewohnt ist der GT IV ein Singlecoiler, den man zwar auch – mit hintereinanderliegenden Wicklungen – mit Dualcoil betreiben kann, aber warum sollte man?

Das Design hat sich gegenüber den Vorgängern leicht verändert, der Verdampfer ist mit seinen Sichtschlitzen unverkennbar, aber sonderlich praktisch ist es nicht – zum Glück hat Smokerstore verschiedene Tankshields optional im Angebot. Stef hat sich für die “Alte Männer-Version” entschieden – sie gibt nicht nur den Blick auf die Glocke frei sondern auch auf den Füllstand, der so auch ohne Brille auf den ersten Blick erkennbar ist:

Geschmacklich spielt der GT IV ganz klar in der Championsleague mit, wobei ihm, typisch für Taifun, vor allem die süßen Liquids liegen – hier ist er eine Klasse für sich. Leider ist der Kleine eine ziemliche “Saufziege”, aber da er sich in wenigen Sekunden nachfüllen lässt kommt man im Alltag auch damit klar.

Natürlich benötigt ein solcher Verdampfer einen adäquaten “Schuh”, Stef hat sich für die SX Mini SL-Class entschieden (natürlich mit einem farblich passenden Dampfwürmchen), Benedikt befeuert ihn zur Zeit mit der SX Mini G-Class, wobei da wohl auch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. 😉

Der Preis für den GT IV liegt im gewohnten “High End aus Deutschland-Bereich”, genauer gesagt bei 149,- €, was unserer Meinung nach vollkommen gerechtfertigt ist. Die Verarbeitung ist hervorragend, lediglich die Liquidcontrol möchte erst ein wenig eingegroovt werden, da sie anfangs doch recht schwergängig ist.

Unser Fazit: Wer einen geschmacklich hervorragenden Singlecoiler sucht und dazu auf süße Liquids steht, der kann beim GT IV absolut nichts falsch machen. Wir jedenfalls sind schwer begeistert!

 

Aromamizer Plus – wenn’s ein bisschen mehr sein darf

Nein, eine ausgesprochene Schönheit ist er nicht! Und natürlich ist er weder geschmacklich noch von der Verarbeitung her ein Gelite². Aber wenn der Lieblingsverdampfer gerade üppig zickt benötigt man eine Alternative, die gut schmeckt, die nicht die Welt kostet und bei der man entweder in Millisekunden nachfüllen kann oder der Tank so groß ist, dass man eben nicht alle paar Minuten nachfüllen muss.

Der Aromamizer Plus

Die Wahl fiel auf den Aromamizer Plus von Steamcrave. Wahlweise 5ml, 10ml oder 20ml Tankinhalt – damit sollte man ein wenig über die Zeit kommen. Ansonsten: Postless Deck, stufenlose AFC, ebenso stufenlose Liquidcontrol, 810er Driptip.

Gut, mit 30mm Durchmesser passt er nicht auf jeden Akkuträger, aber da mein Gelite gerade sowieso in Kur ist…

Eine etwas breitere Box muss es schon sein: Aromamizer Plus auf der G-Class

Ich habe mich übrigens gegen die große Variante mit dem 20ml-Tank entschieden, da bei diesem die Proportionen in meinen Augen einfach nicht stimmen, aber mit 10ml kommt man ja auch mal ein, zwei Stündchen hin. 😉

Links: Aromamizer Plus mit dem 20ml-Tankglas, rechts die bescheidene Variante mit 10ml.

Geschmacklich ist das Teil tatsächlich sehr gut, die Befüllung geht spielend leicht, der Flash ist ordentlich, der Zug ist extrem angenehm, und das Gewicht ist so beschaffen, dass man die Kombi auch gut unterwegs mitnehmen kann.

Beim Preis von ca. 65 Euro ist der Aromamizer Plus zwar kein ausgewiesenes Schnäppchen, aber man bekommt einen mehr als soliden, im Fassungsvermögen extrem flexiblen Tank, der im Gegensatz zu manch anderem aktuellen Bottomcoiler auch nicht zum Siffen neigt.

Das mitgelieferte Zubehör für die Tankerweiterungen: Je zwei Gläser und ein Kamin für 5, 10 und 20 ml.

Natürlich bekommt auch dieser Verdampfer – so will es das Gesetz – ein anderes Driptip spendiert. Leider haben vor allem die 810er-Driptips die schwere Tendenz, immer kürzer zu werden, wahrscheinlich muss also eine Sonderanfertigung her, aber dazu muss sich der Aromamizer erst mal über einen längeren Zeitraum bewähren.

Ein farblicher Akzent…

Bleibt jetzt nur noch die einzige Frage: Auf welche Box kommt der Gelite², wenn er wieder da ist? Oder auf welche Box schraube ich dann den Aromamizer? Ach, immer diese Sorgen der Dampfer… 😉

 

Familienzusammenführung

Ich bin ja seit langer Zeit ein begeisterter SQuapianer. Und als Dampferfreak ist man immer auch ein bisschen Sammler. Entsprechend groß war die Freude, als es zu Weihnachten von Benedikt den “Ur-SQuape” gab! Jetzt ist die Tankfamilie von Stattqualm komplett. 🙂

Von links: SQuape (2012), SQuape R (2014), SQuape Rs (2015), SQuape X (2016), SQuape E (2017). Ja, nicht nur technisch, auch beim Design hat man sich in der Schweiz weiterentwickelt. 😉

 

(G)Elite aus Hessen

Seit einem halben Jahr will ich ja schon ein paar Zeilen zum Gelite², dem aktuellen Verdampfer der kleinen hessischen Manufaktur German Stil Vapor, schreiben. Aber zum einen ist unser Zeitproblem immer noch nicht gelöst, zum anderen gibt es einfach Geräte, bei denen man hin und her überlegt, aber nie so die richtigen Worte zum Einstieg findet. So auch in diesem Fall, weshalb wir heute mal das Pferd von hinten aufzäumen:

Eigentlich ist der Gelite² ein “Unding”. Das fängt mit seinem Namen an – wie zum Geier spricht man das richtig aus? Dann passt er mit seinen 26mm Durchmesser und seiner wuchtigen Erscheinung nur auf ganz wenige Akkuträger – bei kleineren Boxen steht er über oder die Proportionen sind unstimmig. Die Verdampferkammer ist eigentlich viel zu groß, um richtig guten Geschmack herauszukitzeln. Er ist mit 200 € Anschaffungswiderstand einer der teuersten Verdampfer auf dem Markt und man bekommt ihn, da er nur in recht kleinen Batches gefertigt wird, nur mit viel Glück. Also eigentlich alles Gründe, sich dieses Gerät nicht zu kaufen. Warum machen es dann trotzdem so viele Leute?

Ganz einfach: Der Gelite² ist einer der geilsten Verdampfer überhaupt! Das fängt beim Material und vor allem der Materialstärke an – jedes einzelne Gerät wird gefühlt aus einem kompletten Stahlträger gedengelt. Das hat sein Gewicht, aber du weißt, selbst wenn das Ding aus Hüfthöhe auf den Boden fällt gehen höchstens die Fliesen kaputt. Auf dem Deck kann man so ziemlich alles an abgedrehten Coils anbringen was das Bastlerherz begehrt – oder man setzt einfach eine schlichte Dualcoil drauf. Die Befüllung über das Ventil ist absolut praktisch (jedenfalls solange man nicht die unsäglichen Flaschenverschlüsse nutzt, die gerade bei englischen Herstellern so in Mode sind), und völlig egal, ob man ihn mit Leistung satt in die Lunge zieht oder eher einen moderaten Zug möchte – das Ding schmeckt einfach hervorragend!

Nein, ein Schnäppchen ist der Gelite² nicht. Nicht nur der Anschaffungswiderstand des Verdampfers selbst ist üppig, man benötigt auch einen guten Akkuträger, bei dem Leistung und Proportionen passen. Wer es ungeregelt und ein bisschen größer mag nutzt den GSV-eigenen Tube, den Real Stil – vorausgesetzt er hatte Glück, eines der doch recht seltenen Exemplare zu ergattern. Ansonsten bleiben einem eigentlich nur eher preisintensive Akkuträger übrig – wie zum Beispiel die G-Class.

Der Hang zur Individualisierung macht natürlich auch vor GSV-Produkten nicht halt – das Standard-Driptip wird entweder mit einem aus der hauseigenen Kollektion oder mit individuelleren Versionen, zum Beispiel einem Dampfwürmchen aus Acryl, ersetzt. Oder man setzt einen farbigen Akzent, zum Beispiel mit den angebotenen Messing-Shields und Driptips. Und die neuen Tankshields, bei denen man endlich auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen sehen kann, wie viel Liquid noch im Tank ist, sind eigentlich Pflicht.

Fazit: Wer einen kleinen, schlanken Verdampfer sucht ist beim Gelite² ebenso raus wie jemand, der ausschließlich auf Backe dampft. Allen anderen kann ich dieses Schmuckstück nur wärmstens ans Herz legen, denn der Gelite² ist für mich das absolute Non-plus-ultra aller Verdampfer, die zur Zeit auf dem Markt sind. Und eine Augenweide obendrein!

Gelite² von German Stil Vapor, 199,90€ (gedreht) bis 214,90€ (poliert), erhältlich bei GSV direkt oder in ausgewählten Dampfshops. Die Verfügbarkeit ist reine Glückssache, also wenn man die Möglichkeit hat – zuschlagen!

 

Die Krone dem König

Natürlich benötigt man nicht unbedingt einen sündhaft teuren Selbstwickler um zu dampfen; man benötigt noch nicht mal unbedingt einen Selbstwickler. Der Cleito für Lungedampfer oder der Nautilus für Backehörnchen sind absolut leckere Fertigcoiler, mit denen das Dampfen richtig Spaß machen und auch lecker sein kann. Dennoch wird ein “richtiger Dampfernerd” Fertigcoiler nur in Ausnahmefällen dampfen, kommen sie doch von Geschmack, Verarbeitung und Flexibilität her nie ganz an einen guten Selbstwickler ran.

Auch beim Fertigcoiler, den wir heute vorstellen möchten, muss man Kompromisse machen: Es sind gerade mal zwei verschiedene Coils – 0.25 und 0.5 Ohm Edelstahl-Parallel-Coils – verfügbar, das Material ist eher dünn, und das Gewinde der Topcap läuft alles andere als butterweich, zumal das Abschrauben des Deckels zur Befüllung heutzutage schon nicht mehr State of the Art ist.

Aber: vom Geschmack her haben wir noch keinen Fertigcoilverdampfer gefunden, der ähnlich gut oder gar besser schmeckt, dafür schon viele Selbstwickler, die diesem Gerät deutlich unterlegen sind! Es handelt sich um das neueste Baby von Uwell, den Crown III. Die beiden Vorgänger, Crown I und II, bestachen schon durch guten Geschmack, waren allerdings hierzulande eher unbekannt, dazu waren sie, vor allem aber die Coils, nur schwierig zu bekommen. Mittlerweile hat sich der gute Geschmack aber wohl bei den Händlern rumgesprochen, immer mehr Shops führen den Crown III im Sortiment. Und das ist auch gut so.

Optisch ist der Crown eher schlicht und unauffällig – jedenfalls sofern man nicht die “Multicolor-Variante” nutzt. 😉 Fürs reine Backedampfen ist er kaum geeignet, ein absoluter Wolkenschieber ist er auch nicht. Aber er hat einen guten Zug, ist eher smooth, und kann vor allem geschmacklich absolut überzeugen!

Ich habe den Crown III jetzt seit vier Wochen im Dauereinsatz, das bevorzugte Setting ist die 0.5er Coil mit entspannten 72 Watt bei halb geöffneter Airflow. Und im Gegensatz zu allen bisherigen Fertigcoilern ist es keine Nutzung um des Testenwollens, sondern weil das Gerät einfach geil ist! Kein Blubbern, kein Siffen, keinerlei Nachflussprobleme, dafür eine gute, dichte Dampfentwicklung und ein absolut klarer, vielschichtiger, superguter Geschmack, den ich bislang nur bei perfekt gewickelten Highend-Verdampfern erlebt habe!

Natürlich ist der Liquidverbrauch üppig, das Driptip zu kurz und die Ersatzcoils mit fünf bis sechs Euro das Stück nicht gerade preiswert. Natürlich kommen Material und Verarbeitung nicht an SQuape, Gelite oder ähnliche Hochkaräter heran. Aber wer einfach Wert auf besten Geschmack legt benötigt nicht mehr zwangsläufig einen Selbstwickler sondern ist mit dem Crown III bestens bedient.

Uwell Crown III, Durchmesser 24,5mm (es gibt auch eine Miniversion mit 22,5mm), Fassungsvermögen 5ml, Preis ca. 40 Euro.

 

Alles anders – der Taifun BT

Lange bevor der Hype um den neuen Taifun BT so extrem wurde hatten wir uns jeder ein Exemplar vorbestellt. Schließlich klang die neue Art der “Wicklung”, nämlich Mesh statt normalen Heizdraht zu nutzen, mehr als interessant, und man wollte ja wissen, wie das so funktionieren würde. Abgesehen davon schien diese neue Methode gerade für wickelfaule Menschen – wie den Stef – die Erfüllung sämtlicher Dampferträume. 😉

Jetzt nutzen wir den BT seit knapp zwei Wochen und können ein erstes Fazit ziehen:

Alles anders!

Irgendwie ist beim BT alles anders als bei bisherigen Dampfgeräten: Statt eine Wicklung aus altbekanntem Draht mit pieseligen Schrauben auf dem Deck zu befestigen wird jetzt ein Edelstahlgeflecht in zwei Posts geklemmt; statt wie bislang vorsichtig die Watte durch die Wicklung zu ziehen und penibel zu verlegen wird jetzt einfach Watte hinein gestopft. Klingt sehr einfach, ist es auch – jedenfalls wenn man den Bogen – im wahrsten Sinne – erst mal raus hat. Aber: Selbst altgediente Dampfer, die schon tausende mal ihre Geräte gewickelt haben, fangen quasi bei null an! Zum Glück fand man schon sehr schnell diverse Videos mit Anleitungen und Tipps im Netz, und wer wirklich will, kann mit ein bisschen Training den BT mindestens so schnell dampfbereit bekommen wie jeden anderen Selbstwickler auch – wenn nicht gar deutlich schneller.

Meshung und Stopfung des BT

Wirklich alles anders!

Aber nicht nur die Art der Wicklung ist neu – eigentlich ist alles, wirklich alles anders! Die Range, in der man das Gerät betreiben kann, ist so groß wie nirgends (alles zwischen 70 und 250 Watt ist mit der selben Wicklung machbar); der Dampf ist ungewohnt kühl; je nach “Meshung” ist der Flash kaum spürbar – dafür der Nikotinkater am nächsten Tag um so mehr – und der Liquidverbrauch ist immens! Um auszuprobieren, wie lange man mit einer “Meshung und Stopfung” dampfen kann ohne sie erneuern zu müssen, reichte die bisherige Zeit nicht, aber angeblich soll man ja monatelang dampfen können ohne etwas austauschen zu müssen. Wir werden sehen – und berichten. 😉

Und im Alltag?

Im Alltag ist der BT bislang absolut zuverlässig – kein Siffen, kein Blubbern, kein Liquidabriss. Das Nachfüllen ist – bei dem Liquidverbrauch aber auch dringend nötig – ein Traum: Topcap ab, Flasche im Post ansetzen, fertig! Der Geschmack hängt auch beim BT von der “Meshung und Stopfung” ab: Mit der Stärke, Höhe und Weite des Meshs flasht der BT mehr oder weniger spürbar, wichtiger für den Geschmack ist allerdings die Menge der Watte: Wird zu heftig gestopft ist der Geschmack ein wenig flach, wenn die Watte “fluffig” verlegt ist schmeckt das Teil erstklassig.

Bleibt noch das Aussehen, das ja nun wirklich immer Geschmackssache ist. Unser erster Eindruck beim Betrachten der Fotos war “naja, etwas 2014, eben typisch Taifun”. Als wir das Gerät dann live sahen war klar, dass man eher von einer zeitlosen Eleganz sprechen kann, sowohl Größe als auch Bauart lassen den BT auf jedem Akkuträger gefällig aussehen.

Taifun BT auf Fuchai 213+, Noisy Cricket 2, Dicodes Dani Box

Alles anders – ist das jetzt gut oder schlecht?

Weder noch – anders ist einfach anders. Wer “schon immer so”, also herkömmlich wickelt und nichts Neues ausprobieren möchte, für den ist der BT halt nichts. Für Dampfer, die gerne mit den unterschiedlichsten Wicklungen experimentieren, wird er sicherlich auch nur mäßig interessant sein, da die Experimentiermöglichkeiten relativ übersichtlich sind. Ebenso wenig ist der BT für Backedampfer geeignet, und Menschen, die moderaten Liquidverbrauch bevorzugen, sollten sich das Gerät auch nicht zulegen.

Wer hingegen Neuem gegenüber aufgeschlossen ist, mal etwas völlig anderes dampfen möchte, gerne direkt auf Lunge zieht und trotzdem smoothen Flash mag, wen der eher üppige Liquidverbrauch nicht stört, der könnte mit dem Taifun BT sehr glücklich werden!

Probedampfen nach der neuen “Stopfung”: Läuft!

Uns persönlich macht der BT einfach großen Spaß, und zumindest beim Stef fühlen sich die anderen Dampfen gerade ein wenig vernachlässigt. Interessant wird es jetzt werden, ob dieses Prinzip von anderen Herstellern aufgegriffen wird – Dampfer experimentieren bereits jetzt, mal mehr, mal weniger erfolgreich, mit Meshwicklungen in anderen Geräten – oder ob dieses System einzigartig oder gar eine Eintagsfliege bleibt. Wir sind gespannt.

Jetzt freut sich zumindest einer der beiden Schnuten auf den Driptip-Adapter, und als Wunsch hätten wir dann noch die 15ml-Tankerweiterung. 😉

Diesmal nur an der Farbe des Akkuträgers (und des Liquids) zu unterscheiden: Die Schnuten-BTs

Momentan ist der Taifun BT überall vergriffen, der nächste Batch soll gerüchteweise Ende Juni erscheinen. Preis: 139,-€.

 

Der SQuape X – ein Fazit

Seit geraumer Zeit nutzen wir den neuen SQuape, und wie versprochen gibt es jetzt ein etwas ausführlicheres Posting zu diesem Gerät.

Der Aufbau
Der neue SQuape wurde vollkommen neu aufgebaut. Am meisten für Aufsehen sorgte das neue 3-Lock-System: mittels eines Bajonettverschlusses kann mit einer kurzen Drehung der Tank geöffnet, komplett verschlossen oder von der Base genommen werden. Stattqualm hat sich außerdem von den einzelnen, auswechselbaren Decks verabschiedet und dem X ein neues, universelles Deck mit zwei Polepins spendiert. Mit einer Lochgröße von 2,5mm sollten hier die allermeisten Drähte Platz finden. Die Airflowcontrol liegt nicht mehr unten am Tank sondern wanderte ein wenig höher, ist nun stufenlos einstellbar und sowohl für Single- als auch Dualcoilbetrieb nutzbar. Und endlich lässt sich der SQuape auch von oben befüllen – mittlerweile bei den meisten Tankverdampfern ja üblich.

Das Wickeln
Der SQuape R war ja vor allem für Wickeleinsteiger genial. Großartige Experimente konnte man beim W-Deck nicht machen, wickeln, auflegen, festschrauben, Watte durch, bündig abschneiden, und fertig. Beim neuen Deck ist die Wicklung an sich ebenso wenig problematisch – lediglich bei einer Dualcoil muss man, da pro Pole nur ein Loch vorhanden, ein bisschen fummeln – allerdings ist das Verlegen der Watte schon ein bisschen tricky. Schnell wird man dazu verleitet, zu wenig Watte zu nehmen, und dann wird das ganze eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Also: Mit der Watte nicht sparsam sein, das komplette Deck gut auslegen, vor allem bei einer Singlewicklung auch an der Wicklung abgewandten Seite. Wichtig ist ferner, dass keine Watte auf dem Rand des Decks liegt. Ja, Wickeleinsteiger benötigen also schon eine gewisse Frustrationstoleranz oder müssen über einen entsprechenden Spieltrieb verfügen. Ansonsten ist das Deck wesentlich flexibler als bei der R-Serie: Singlecoil, Dualcoil, Coil zwischen den Poles – alles möglich. Einen zu großen Durchmesser sollte die Wicklung allerdings nicht haben, 3mm ist da schon das höchste der Gefühle.
Einige berichten, dass man sich zu dünne Drähte mit den Poleschrauben abzwacken kann, das konnten wir bislang nicht nachvollziehen, allerdings war bislang auch 0,32er Ni200 der dünnste Draht, mit dem wir gewickelt haben.

Das Aussehen
Ist ja immer Geschmackssache. Auffällig sind die nun etwas “gebrochenen Viva-Fenster”. Die einen meinen, die R-Serie sah eleganter aus, die anderen, zu denen zähle ich, finden den X-Dream nun offener. Etwas futuristischer wirkt er in jedem Fall, und je nach Stellung des AFC-Rings kann der SQuape X auch ein richtig grimmiges Gesicht machen. 😉 In jedem Fall ist er unverwechselbar.

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SQuape X auf Dicodes No6, Dani Extreme V2 plus und Reuleaux DNA200

Der Geschmack
Der SQuape ist für seinen hervorragenden Geschmack bekannt – und das hat sich beim neuen Modell nicht geändert. Im Alltag fielen zwei Dinge besonders auf: Süße Liquids werden besonders intensiv betont, und zweitens: Der Geschmack ist bei einer Singlecoil, zumindest bei meinen bisherigen Wicklungen, intensiver. Auch wenn Backenhörnchen beim X gut bedient werden hat der R hier leichte Vorteile. Aber alle eventuelle Mäkelei ist hier auf höchstem Niveau, auch der neue SQuape spielt in der Geschmacksliga ganz weit oben mit. Ich für meinen Teil dampfe momentan im SQuape X hauptsächlich Menthol-Anishaltige Liquids wie zum Beispiel Heisenberg oder Black and Blue, die Früchte dampfe ich wieder mit dem SQuape R, aber das ist nur eine Momentaufnahme.

Der Alltag
Nachdem ich anfangs mit dem SQuape X ein wenig unglücklich war – das Ding leckte immer wieder ein wenig oder sogar ein wenig mehr – habe ich inzwischen den Bogen mit dem Verlegen der Watte (viel hilft viel, mehr hilft mehr) raus und kann sagen: Das Gerät macht im Alltag einfach Spaß! Je nach Setting zieht er ganz schön Liquid durch, zum Glück geht das Befüllen extrem schnell. Ein großes Plus ist auch die Flexibilität bei den Wicklungen, und natürlich der wesentlich offenere Luftzug – jedenfalls wenn man kein ausgewiesenes “Backehörnchen” ist.

Der Preis
Mit knapp 150€ liegt der X etwas höher als sein Vorgänger und ist sicher kein Schnäppchen. Allerdings sind Material und Verarbeitung top, das Gerät wurde komplett in der Schweiz gefertigt, der Preis ist in unseren Augen also absolut okay.

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Und sonst?
Als Zubehör liegen dem SQuape diverse O-Ringe und ein Mini-Inbusschlüssel für die Polschrauben bei. Dieser Schlüssel ist das einzige Ärgernis, ich hoffe, diesen wird es bald einzeln oder noch besser im 5er-Pack geben, denn man wird das pisselige Teil erst verfluchen – und dann verlieren. Weiteres Zubehör wurde bereits angekündigt, was genau kommt – und wann – ist allerdings noch unklar. Farbige Tanks wird es nicht geben, was schade für diejenigen ist, die ihre Dunsteisen gerne individualisieren. Ach ja, und schließlich das Driptip: Meiner Meinung nach macht man damit am besten das, was man mit allen Driptips, auch der High End Verdampfer, macht: Man legt sie in die Verpackung und lässt sie dort liegen.

Fazit
Die Jungs von Stattqualm haben das Rad zwar nicht neu erfunden, aber den SQuape doch von Grund auf neu aufgebaut – und ein richtig gutes Gerät gezaubert. Ganz klar: Der SQuape X ist ein extrem flexibler und leckerer Verdampfer der Top-Klasse.