Cubis – das kleine Geschmackswunder

Die Chinesen fluten den Markt momentan ja geradezu inflationär mit neuen Geräten. Eines davon ist ein kleiner Fertigcoil-Verdampfer von Joyetech mit Namen Cubis, der bereits nach kurzer Zeit schon ziemlich für Furore sorgt – und zwar zu Recht! Die Coils des 3,5ml fassenden Verdampfers sind für die Nutzung zwischen 15 und 30 Watt ausgelegt, also endlich mal wieder ein Gerät, für das man keine 200 Watt-Box benötigt und das einem ob des Liquidverbrauchs keine Tränen in die Augen treibt.

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Neue Wege beschreitet Joyetech beim Aufbau des Tanks: Die Coil wird nicht im Boden eingeschraubt sondern “hängt” quasi an der Topcap, wo sich auch die Airflow befindet. Auf diese Weise hat man nicht nur das Auslauf-Problem seiner Vorgänger gelöst, auch die Befüllung macht Spaß: Man schraubt die gesamte Topcap inklusive Coil ab und hat dadurch so viel Platz, dass man den Cubis auch aus einem Eimer heraus befüllen könnte. Allerdings sollte man gut auf den “Max”-Hinweis achten, sonst könnte es beim Wiederaufschrauben der Topcap eine ziemliche Sauerei geben – Stichwort Verdrängung. Der ein oder andere klagte übrigens darüber, dass der Tank, sofern die Coil bereits genutzt wurde, nach dem Befüllen blubbert. Ja, ist auch so, nach dem Befüllen fünf Minuten warten bereinigt allerdings das Problem, alternativ bläst man bei komplett aufgedrehter Airflow ohne zu feuern kräftig hinein.

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Ausgeliefert wird der Cubis mit drei Coils: Eine 0.5 Ω, eine 1.0 Ω und eine 1.5 Ω-Clapton Coil. Mit ersterer kann man durchaus hübsche Wolken schieben, wenn natürlich auch der Cubis längst nicht an einen TFV4 heranreicht, aber Cloudchaser sind sicher auch nicht die Zielgruppe. Wesentlich interessanter finde ich die 1.5 Ω-Clapton Coil: Sie ist ein richtiges Geschmackswunder! Nun testen wir im Laden ja immer wieder Fertigverdampfer, mit dem Cubis, bestückt mit der Clapton, dampfe ich jetzt schon seit ein paar Tagen non stop, und der Geschmack kommt dem eines guten Selbstwicklers schon recht nahe – selbst Benedikt ist angetan! Eine Nickelcoil und eine RBA sind übrigens schon geplant, wobei sich bei den sehr humanen Preisen und dem guten Geschmack der Fertigcoils die Frage stellt, ob man die RBA wirklich nutzen würde.

Ebenfalls bemerkenswert: Bei nicht völlig geöffneter Airflow kommen auch Backedampfer auf ihre Kosten! Somit hat nach über zwei Jahren der Aspire Nautilus endlich einen würdigen Nachfolger gefunden und darf sich in den verdienten Ruhestand verabschieden. 😉

Zur Zeit befeuere ich das kleine Geschmackswunder mit der Sigelei 75, einem Akkuträger, der, obwohl noch gar nicht so lange auf dem Markt, eigentlich schon wieder überholt ist: Die VTC Mini oder der Cuboid, beide von Joyetech, bieten mehr Optionen und mehr Leistung für weniger Geld. Allerdings besticht die “kleine” Sigelei durch ihr schickes Aussehen – wie ich finde ist das wirklich ein bildschönes Gespann:

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Versteht sich, dass ich auch dem Cubis ein anderes Drip-Tip gegönnt habe, in dem Fall den kleinen Fuzzy von Old Sam.

Fazit: Der Cubis ist ein hübscher Fertigverdampfer mit entspanntem Befüllsystem und geschmacklich sehr guten Coils – und das für wenig Geld! Da haben die Jungs und Mädels von Joyetech, kurz vor der hiesigen Umsetzung der TPD2, ihre Hausaufgaben gemacht, und ihnen gebührt ein großes Lob der Dampfschnuten!

 

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Leckerer Schweizer

“Selbstwickeln – muss ich nicht haben, wäre mir zu anstrengend” habe ich gesagt. “High End-Verdampfer, brauche ich nicht, die Deltas kommen da geschmacklich ran” habe ich gesagt. Tja, und nun…

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Dass ich mir irgendwann einen guten Selbstwickler holen würde, das war schon etwas länger klar, wobei ich ursprünglich den FeV präferiert hatte, gefolgt vom Kayfun 4. Dann ließ mich vor einigen Tagen ein Kunde “probedampfen”, und schon war klar, es würde der SQuape werden – und gestern habe ich ihn mir tatsächlich gegönnt. 🙂 Natürlich sind die Deltas nachwievor “großes Verdampferkino”, und bei Fertigverdampfern gibt es meiner Meinung nach keine besseren, aber… Was der SQuape an Geschmack bietet haut einen nur noch um! Zumal er gestern mit einem neuen Leckerlie eingedampft wurde, nämlich Himbeerjoghurt von Dark Burner.

Nun werde ich also ums “tägliche” Selbstwickeln nicht mehr herumkommen – die erste Wicklung gab es von Benedikt quasi als Geburtstagsgeschenk – und ich bin mal gespannt, wie ich mich dabei anstellen werde. 😉

Was nicht ganz so passt ist der Akkuträger: Der SQuape wird von meiner Sigelei 100W befeuert, einem wirklich zuverlässigen Gerät, das man allerdings nicht gerade als grazil und elegant beschreiben würde, und so rein optisch nicht direkt zu meinem neuen Schmuckstück passt:

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Eigentlich gehört unter den SQuape ein schicker Tubemod. Bis 30 Watt (womit – zum Glück – die Provari ausfällt), entspannter Menuführung (also auch kein BEC pro) und optisch passend. So richtig hat mir da noch kein Gerät gefallen, aber im Augenblick wäre die Anschaffung eines solchen Akkuträgers sowieso nicht drin. Aber mal sehen, was da so in den nächsten Monaten an neuen schicken Tubemods rauskommt. Wie, HWV? Ach was! 😉

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Sparen… und so

Ich bin ja ein – gemäßigter – Fußballfan, und seit gefühlt 100 Jahren kaufe ich mir jeden Montag im Zeitschriftenladen des Vertrauens den Kicker. Jedenfalls bis vor einem Vierteljahr, seitdem käme ich aus Zeitgründen einfach nicht mehr dazu ihn zu lesen, und da kann ich mir das Geld auch sparen.

Frage: “Kann man mit dem Dampfen Geld sparen?”
Antwort: “Im Prinzip ja…

Das Geld, das ich für etwas rauswürfe, das ich dann nicht nutze investiere ich doch lieber in etwas, an dem ich täglich meine Freude habe, zum Beispiel in einen schicken Verdampfer für meinen iStick. Der GeniTank ist zwar ein wirklich gutes Gerät für diese Preisklasse – aber es geht halt doch nochmal ne Nummer besser. Also bin ich seit gestern glücklicher Besitzer eines Delta 19. Genauso lecker wie sein großer Bruder, mit einem immer noch mehr als ausreichendem Fassungsvermögen von 3,4 ml (und dem wesentlich schöneren Driptip) passt er mit seinen 19mm Durchmesser perfekt auf meinen iStick. Ein prima Gespann für unterwegs – problemlos unterzukriegen, genug Leistung und Kapazität sowie ein toller Geschmack – und es verschreckt die Nichtdampfer deutlich weniger! Die halten einen Dampfer mit einem silbernen Brikett mit Fabrikschornstein am Mund doch für einen ziemlich durchgeknallten Nerd. Öhm, nun ja… auf jeden Fall sind iStick und Delta 19 eine richtig schicke Kombi. 🙂

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iStick mit Delta 19 (links) und Sigelei 100W mit dem “normalen” Delta (rechts)

Natürlich geht es bei der Frage des Sparens um die Dampferei im Vergleich zur Kippenraucherei. Da ich damals Selbstdreher war und auch nicht übermäßig viel gequarzt habe war schnell klar, dass ich beim Umstieg aufs Dampfen nicht würde sparen können. Mittlerweile hat sich die Dampferei zum Hobby entwickelt, und Sparen und Hobby… Ich denke, zumindest die Stammleserschaft versteht… 😉

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Der GeniTank – feiner Fertigverdampfer für kleines Geld

Gestern gab es seit langem mal wieder Vapemail, und zwar Kangers Genitank Mega. Es handelt sich um den “kleinen Bruder” (oder doch eher Nachfolger?) des Aerotanks, er besteht statt aus Edelstahl angeblich “nur” aus verchromten Kupfer, verfügt aber bereits über die neue Airflowcontrol. Das Fassungsvermögen des Pyrexglastanks beträgt 3,8 ml., und wenn wir schon mal bei nackten Tatsachen Zahlen sind kann ich da ja auch weitermachen: Länge: 70mm (inkl. Drip Tip), Durchmesser: 22mm, Gewicht: 110g.

Nach einem Tag wäre es für ein endgültiges Fazit natürlich noch etwas früh, aber bislang kann ich wirklich nicht meckern, auch ne Coil will ja erst eingedampft sein. Die Dampfentwicklung ist aber schon ordentlich, die neue AFC wirklich gut zu handlen, und das Befüllsystem ist auch für Einsteiger geeignet – wobei man auch bei diesem Tank wissen muss, dass er deutlich voller ist als es den Anschein hat – hier hilft ein kurzer Kopfstand (des Verdampfers, nicht des Dampfenden) um zu sehen, wie viel Liquid noch vorhanden ist. Meine “Testliquids” sind gerade eher fruchtig-minzig (gestern – natürlich – Heisenberg, jetzt B-Boy von HISvape), als nächstes muss mal ein etwas “schwereres”, süßes Liquid dran glauben. Und wenn ich dann ein paar Tage das neue Spielzeug getestet habe gibt es auch ein etwas ausführlicheres Fazit – also wenn ich mir mal ein paar Minuten freie Zeit schaufeln kann. 😉


GeniTank Mega Box GeniTank Mega - fast unboxed GeniTank Mega GeniTank Mega auf VTR

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Wickelpremiere

Vor Kurzem hatte Benedikt einen gebrauchten Kayfun 3.1 erworben. Dieser benötigte natürlich eine Wicklung, und da ich noch nie einen Kayfun gewickelt hatte durfte ich mich daran versuchen.

Microcoil, 0,3 NiCr-Draht, 10 Wicklungen, 2 mm, 1,3 Ohm:

mikrocoil_kayfun

Das Ergebnis musste direkt mal getestet werden…

coiltest

…und ich muss sagen: Wow! Was für eine Dampfmaschin, was für ein Geschmack! Erfreulicherweise war der Besitzer des Verdampfers mit dem Ergebnis genauso zufrieden. 🙂

Und da Benedikts FeV auch dringend einer neuen Wicklung bedurfte und ich den Flashi auch noch nie gewickelt hatte… Diesmal eine “normale” Coil mit 10 Wicklungen mit 0,4er Kanthal, ca. 3 mm (genauer ausgedrückt: Die Dicke von Benedikts Schraubendreher), 1.2 Ohm:

fevcoil

Auch dieses Ergebnis war äußerst zufriedenstellend, wenn mir auch ehrlich gesagt der FeV mit der Wicklung etwas zu flashig ist.

Und zur Belohnung für die gelungene Wickelpremiere gibt es heute Calipitter Chow im Kayfun zum Frühstück: 🙂

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(Gut, über die Optik der Kombination VTR/Kayfun könnte man jetzt diskutieren, und zugegeben, mit der SVD sieht er um Längen besser aus, aber der Feuertaster und so… )

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Tageszeitengeschmackler

Ich bin nicht nur ein Dauernuckler, sondern auch ein “Tageszeitengeschmackler”. Als solche bezeichne ich Dampfer, die sich nicht den ganzen Tag lang an einem Liquid festhalten sondern bestimmte Liquids zu bestimmten Tageszeiten bevorzugen. Morgens gab es lange Zeit Kaffeeliquid, wobei mir die einzelnen Sorten aber nie dauerhaft richtig gut geschmeckt haben – und bis heute habe ich kein Kaffeearoma gefunden, mit dem ich richtig glücklich bin. Später am Tag muss dann einfach mal ein Aroma her, das etwas mehr “knallt”, meist ein fruchtig-zitrussiges, lange Zeit war es Limette, zwischenzeitlich Traube oder Mandarine, zur Zeit dampfe ich gerne Cassis. Am Nachmittag gibt es ein richtig leckeres Süßliquid. Nach wie vor bin ich von Waffel schwer begeistert – das richtige zur Tasse Kaffee, und ganz ohne Kalorien. 😉 Zur Abwechslung steht hier aber schon Blueberry Cinnamon Crumble bereit und möchte angemischt werden. Abends gibt es dann gerne etwas “entspanntes”, eher mild-süßes, das ich angenehm dauerdampfen kann. Lange Zeit war es die Himbeere, momentan Vanilla Ice von Smoke Kingz.

Wenn man allerdings weder “Tröpfler” noch Millionär ist birgt dieses tageszeitenabhängige Dampfen ein kleines Problem – schließlich will man nicht ein paar mal am Tag den Verdampfer für ein anderes Liquid komplett zerlegen und durchspülen, und so viel Kohle, dass ich mir mehrere Top-Geräte für viel Geld kaufen kann habe ich gerade auch nicht. Ist aber auch nicht nötig, da es mittlerweile ja auch schon verdammt gute Einsteigergeräte gibt, zum Beispiel von Kanger:

Die kleinen Kanger

Deren neueste Generation kommt bereits mit einem abnehmbaren Driptip und Dualcoil daher, und vor allem der T3D hat es mir sehr angetan. Vorteil gegenüber der EVOD 2 ist nicht nur das größere Füllvolumen (2,2 gegenüber 1,6 ml) sondern auch die Tatsache, dass sie komplett transparent ist. Die etwas kleinere EVOD 2 ist zwar für ihren Preis auch ein wirklich guter Clearomizer, aber der Füllstand ist leider nur bei bestimmten Lichtverhältnissen zu erkennen, und ich habe es tatsächlich schon zwei mal geschafft, das Teil trocken zu dampfen…

Es ist also problemlos möglich, wirklich gute Clearomizer für unter 10 Euro zu bekommen – und es kostet dann auch nicht die Welt, wenn man sich davon direkt mehrere zulegen möchte. Natürlich lässt sich aus einem weitaus teureren Gerät mehr Dampf, mehr Geschmack, mehr Volumen rauskitzeln, aber auch wenn man nicht mit einem heftig gefüllten Bankkonto gesegnet ist kann man wunderbar genussvoll dampfen. Ein Hoch auf die technische Entwicklung. 🙂

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Frischer Kaffee

Kaffeetrinker wissen: Die Kaffeemaschine muss regelmäßig gereinigt und hin und wieder müssen auch ein paar Teile ausgetauscht werden, sonst schmeckt das leckere Zeug bald nach pieseliger Plörre. Wenn man, wie ich, seit geraumer Zeit den Frühstückskaffee dampft und nicht mehr trinkt, gilt Ähnliches.

Innokin-Kaffeemaschine, auseinandergenommen, gereinigt, neu bestückt.
Innokin-Kaffeemaschine, auseinandergenommen, gereinigt, neu bestückt.

Schon schmeckt der Kaffee wieder richtig gut und der Tag kann beginnen… 🙂

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Kanger Mini T3S: Schraube locker oder was?

Bevor ich für mich den EVOD entdeckte war ich ein recht großer Freund des Mini T3S von Kanger. Preis in Ordnung, Dampfentwicklung und auch Geschmack sind völlig okay. Allerdings haben zwei meiner Minis offensichtlich eine Schraube locker ein Problem: Von Zeit zu Zeit scheint sich der Verdampferkopf vom Sockel zu lösen. Sollte der Mini gerade nicht in Benutzung sein merkt man es an der kleinen Liquidpfütze, die sich unter dem Verdampfer bildet; hat man ihn in Benutzung bemerkt man natürlich den fehlenden Kontakt: Keine Erhitzung, kein Dampf mehr. Dreht man dann die Verdampfereinheit aus dem Tank hält man nur noch den Verdampfersockel in der Hand, der Kopf steckt weiterhin im Tank fest:

minibreak

Eine siffige Angelegenheit ist das, wenn man mit spitzen Fingern erst mal den Verdampferkopf aus dem Tank “fischen”, den ganzen Sums sauber machen und dann wieder zusammenschrauben darf. Nun kann es sich natürlich um eine “Montagsproduktion” handeln, ein weiterer Mini arbeitet hier seit Monaten problemlos vor sich hin, dennoch halte ich mich mit Empfehlungen für dieses Modell gerade zurück. Dann lieber zum EVOD greifen, der in einer ähnlicher Preisklasse liegt, noch besser dampft und zumindest bislang bei mir noch nicht mit irgendwelchen Zickereien aufgefallen ist. Ein Hoch auf die Vielfalt – solange es sie noch gibt…

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